Den richtigen eBook-Reader finden

Den richtigen eBook-Reader finden

Mit dem passenden eBook-Reader lässt sich die eigene Bibliothek schnell, einfach und komfortabel in der Tasche verstauen. So ist es vor dem Urlaub nicht notwendig, sich auf ein einzelnes Buch zu beschränken. Und auch beim gemütlichen Lesen im Park kann spontan das gewünschte Buch ausgewählt werden. Dabei benötigt der eBook-Reader deutlich weniger Platz als ein normales Buch und ist zudem leichter. Anders als ein Tablet ist der eBook-Reader ausschließlich auf das Lesen von Büchern, Zeitschriften oder Comics ausgelegt, wobei manche Modelle durchaus mehr können. Um auf die Dauer seine Freude an dem ausgewählten Modell zu haben, ist es sinnvoll, bereits vor dem Kauf auf dem wichtigsten Punkte zu achten.

Worauf ist beim Kauf des eBooks-Readers zu achten?

Die erste Frage muss sein, ob es sinnvoll ist, einen eBook-Reader zu kaufen. Es gibt einfach Menschen, die das Papier des Buches fühlen müssen. Andernfalls fehlt ihnen ein wichtiger Teil des Lese-Erlebnisses. Falls das allerdings nicht der Fall ist, ist der eBook-Reader ausgezeichnet geeignet, solange er die wichtigsten persönlichen Kriterien erfüllt.

Die Bildschirmgröße

Je nach eBook-Reader variieren die Größen der Bildschirme zwischen sechs und 9,7 Zoll in der Bildschirmdiagonale. Wie groß der Bildschirm tatsächlich sein muss, ist besonders von den Büchern abhängig, die darauf gelesen werden. Für normale Roma reichen meist die kleineren Modelle aus. Für Fachbücher oder solche Bücher, die vermehrt auf Fotos oder Skizzen setzen, eignen sich hingegen die größeren Modelle besser.

Die Auflösung

Generell gilt, je höher die Auflösung, desto angenehmer lässt sich die Schrift lesen. Ist die Auflösung zu niedrig, erscheint die Schrift unscharf, was auf die Dauer anstrengend sein kann. Die Auflösung wird in dpi angegeben. Mit einem Wert von 300 dpi ist die Schrift so klar, dass sie der in einem Buch gleichkommt.

Die Beleuchtung

Während manche eBook-Reader über eine Hintergrundbeleuchtung verfügen, kommen andere ohne aus. Eine Hintergrundbeleuchtung wird dort benötigt, so man kein gedrucktes Buch mehr lesen kann. Beispielsweise in einem schwach beleuchteten Raum oder im Dunkeln. Andernfalls ist die verwendete Tintentechnologie auch ohne Hintergrundbeleuchtung gut zu lesen.

Die Akkuleistung

Die Akkuleistung ist dann wichtig, wenn lange gelesen werden soll, ohne das eine Möglichkeit zum Aufladen besteht. Sie wird durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst, wozu auch die Hintergrundbeleuchtung zählt. EBook-Reader ohne Hintergrundbeleuchtung verfügen deshalb oftmals über eine längere Akkudauer.

E-Book Reader: Tolino oder Kindle?

Tolino und der Amazon Kindle zählen zu den bekanntesten eBook-Readern. Beide Modelle haben ihre Vor- und Nachteile. Generell ist es allerdings so, dass für beide Systeme die aktuellen Buchtitel kein Problem darstellen sollten. Hier werden die Unterschiede zwischen Tolino und Kindel heraus gearbeitet.

Kindle: Die Auswahl an eBooks auf Amazon ist immens. Wer außerdem Prime Kunde bei Amazon ist, kann auf eine Vielzahl an freien eBooks zugreifen. Außerdem kann eine monatliche Flatrate abgeschlossen werden, mit der viele weitere Titel frei verfügbar sind. Neu gekaufte Titel hingegen werden schnell und einfach mit dem eigenen Gerät synchronisiert. Der wichtigste Nachteil, den viele Kunden im Kindle sehen, ist das Amazon so weitere Daten von ihnen sammeln könnte.

Tolino: Das Gerät gilt als Kooperation des deutschen Buchhandels und unterstützt das ePub-Format. Damit können also auch Bücher aus der Bücherei gelesen werden, die das Onleihe-Konzept unterstützen. Das Gerät ist mit Blaulichtreduzierung ausgestattet, wodurch das Schlafverhalten nicht beeinflusst werden soll.

Fazit

EBook-Reader sind hervorragend geeignet für Menschen, die gerne viel Lesen und nicht unbedingt ein physisches Buch in der Hand halten müssen. Dabei sollte sowohl auf die Größe des Geräts als auch die Akkulaufzeit geachtet werden. Letztlich geben die dpi Zahl und die Hintergrundbeleuchtung Aufschluss darüber, wie gut das Gerät an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden kann. Ob man sich dabei für Tolino oder den Kindle entscheidet, ist in erster Linie von der eigenen Einstellung gegenüber Amazon und den meist gelesenen eBook-Formaten abhängig.

Notstromaggregate

Notstromaggregate sind nicht nur im Ernstfall eine nützliche Energiequelle. Die Technik für eine alternative Stromversorgung leistet auf Baustellen und im Garten ebenso gute Dienste. Beim Kauf sollte auf die maximale Leistung der Geräte, die Anschlüsse, den Dezibel-Wert und auf den Verbrauch an Kraftstoff geachtet werden. Notstromaggregate können an die Tausend Euro und mehr kosten, allerdings gibt es auch für den schmalen Geldbeutel geeignete Produkte.

Das Wichtigste in Kürze

  • Notstromaggregate lassen sich über Benzin, Diesel, Gas und Solarenergie betreiben. Geräte, die mit Sonnenlicht arbeiten, liefern in der Regel weniger Energie.
  • Bei Notstromaggregaten wird zwischen Konverter und Inverter unterschieden. Da beim Inverter Motor und Generator getrennt voneinander arbeiten, gibt es keine Spannungsschwankungen. Spannungssensible Geräte wie Computer sind auf diese Weise besser geschützt.
  • Der Motor eines Notstromaggregats wird meist über einen Seilzug gestartet. Manche Produkte verfügen über eine Fernbedienung, die zum Starten des Geräts keinerlei Kraftaufwand erfordern. Es gibt auch Modelle, welche neben einem Seilzug zusätzlich mit einem elektrischen Startknopf ausgestattet sind.
  • Um die Lebensdauer des Motors zu erhöhen, sollte der Ölfilter mindestens einmal im Jahr gewechselt werden. Bei einem häufigen Gebrauch ist der Austausch nach 100 Betriebsstunden ratsam.

 

Für wen sind Notstromaggregate geeignet?

Notstromaggregate versorgen mit Energie, unabhängig vom Stromnetz. Kommt es nach einem heftigen Sturm zum Ausfall der herkömmlichen Energieversorgung, muss nur der Generator angeschaltet werden. Leben pflegebedürftige Menschen im Haushalt, die auf einen dauerhaften Betrieb medizinischer Geräte angewiesen sind, ist eine Investition sinnvoll. Notstromaggregate erweisen sich aber auch an anderen Stellen als ziemlich nützlich. Auf Baustellen, die über keine Steckdosen verfügen, lassen sich Bohrhammer und Co. darüber bedienen. Die Kettensäge kann im Garten dank eines Notstromaggregats ebenfalls unkomplizierter verwendet werden. Lange Kabelverlegungen sind mithilfe der Aggregate nicht mehr nötig. Im Allgemeinen sind Notstromaggregate die ideale Stromversorgung für den mobilen Einsatz. Auch auf Campingausflügen und auf Festivals zeigen die Geräte ihre Vorteile.

Wie lassen sich Notstromaggregate betreiben?

Notstromaggregate werden mittels Kraftstoffe wie Benzin und Diesel, Gas und Solarenergie betrieben. Besonders leistungsstarke Motoren haben einen entsprechend höheren Verbrauch. Die Leistung des Geräts sollte immer im Verhältnis zur erforderlichen Tankmenge betrachtet werden. Soll eher Technik mit geringen Strombedarf versorgt werden, ist der Griff zum sparsamen Modell zu empfehlen. Notstromaggregate, die mit einem kleinen Solarpanel ausgestattet sind, sind zum Laden des Handys optimal. Sie erzeugen eher geringe Mengen an Strom und eignen sich als Energieversorgung von Smartphone, Tablet und Akku-Taschenlampe. Eine Kettensäge wird sich damit nicht nutzen lassen.

Unterschiede zwischen Konverter und Inverter

Die meisten Notstromaggregate arbeiten als Konverter. Dies bedeutet, dass Motor und Generator abhängig voneinander laufen und sich eine veränderte Drehzahl auf die Spannung auswirkt. Bei Invertern arbeiten Motor und Generator unabhängig voneinander, womit gröbere Spannungsschwankungen ausgeschlossen werden können. Wer mit dem Notstromaggregat spannungsempfindliche Geräte wie Computer und Laptop mit Strom versorgen möchte, sollte in einen Inverter investieren. Der Inverter als Notstromaggregat verbraucht aufgrund einer niedrigen Drehzahl im Schwachleistungsbetrieb wenig Kraftstoff. Der Betrieb ist demnach sehr leise, allerdings fällt die Leistung entsprechend geringer aus als bei Benzin- und Dieselstromerzeugern. Inverter als Notstromaggregate sind zwar teurer, allerdings bieten sie eine gleichbleibende Stromqualität und verhindern damit Schäden an empfindlicher Technik. Zudem sind Inverter leiser unterwegs und gerade bei einem künftigen Dauerbetrieb eine Kaufempfehlung für Personen mit lärmgeplagten Ohren.

Die Leistung eines Notstromaggregates

Notstromaggregate besitzen sehr unterschiedliche Leistungen. Geräte, die weniger als 600 Watt zur Verfügung stellen, eignen sich nicht für den Betrieb von Bohrmaschinen und elektrischen Gartengeräten. Steht vor dem Kauf bereits fest, welche Geräte mit dem Notstromaggregat versorgt werden sollen, ist das Modell nach der dafür erforderlichen Leistung auszuwählen. Der vom Generator erzeugte Strom steht in Zusammenhang mit der Laufzeit des Motors und der entsprechenden Tankfüllung. Notstromaggregate bieten eine Leistung zwischen 2,5 bis 14 Kilovoltampere. Je höher der Wert ist, desto kräftigere Maschinen lassen sich damit bedienen. Unter einem Liter Kraftstoff verbrauchen die wenigsten Geräte mit ansprechender Drehzahl. Die gängigen Notstromaggregate arbeiten mit einem 2-Takt- oder mit einem 4-Takt-Motor und mit einem Benzin- oder Dieselantrieb. Die 4-Takter präsentieren einen gleichmäßigeren und stabileren Antrieb, darüber hinaus starten diese Motoren zuverlässiger.

Diese Anschlüsse am Notstromaggregat sind zu empfehlen

Das Notstromaggregat sollte über mindestens zwei AC-Steckdosen und einen DC-Ausgang verfügen. Über die Steckdosen können Fernseher, Bohrmaschinen und Kühlschränke betrieben werden. Mit dem DC-Ausgang wird das Laden von Geräten wie Laptops ermöglicht. Insbesondere eine Ausgangsspannung von 16, von 19 und von 20 Volt ist für die heutige mobile Technik vonnöten. Wenn das Notstromaggregat eine ordentliche Leistung hat, ist ein Produkt mit vielen Anschlussmöglichkeiten auszuwählen. Fällt der Strom einmal für einige Zeit aus, gibt es in der Regel mehr als zwei Geräte, die eine Energieversorgung benötigen. Notstromaggregate mit geringer Leistung sollten nicht zu sehr beansprucht werden, deshalb reichen hier Produkte mit zwei Steckdosen.

Vor- und Nachteile eines Notstromaggregates mit Benzinmotor

Viele Notstromaggregate sind mit einem Generator versehen, der mit Benzin betrieben wird. Diese Geräte eignen sich optimal für den Einsatz im privaten und im gewerblichen Bereich. Eine kompakte Größe und niedrige Anschaffungskosten machen die Modelle attraktiv. Bei guter Pflege wird von einer langen Lebensdauer profitiert. Notstromaggregate mit Benzinmotor sind sehr leistungsstark, aber relativ laut. Im Vergleich läuft der 4-Takt-Motor ruhiger und außerdem ist er weniger geruchsintensiv als der 2-Takt-Motor, da kein Öl zugemischt wird. Die Kosten für den Betrieb richten sich nach den Benzinpreisen. Um die Stromerzeugung zu gewährleisten, ist auch ein Sondertreibstoff erhältlich, allerdings ist dieser etwas teurer.

Vor- und Nachteile eines Notstromaggregates mit Dieselmotor

Notstromaggregate mit Dieselmotor sind eine sparsame Alternative zum Stromerzeuger mit Benzin. Die Modelle arbeiten effizient und verbrauchen dabei weniger Kraftstoff. In der Anschaffung sind die Geräte im Handel etwas teurer als ein Stromaggregat mit Benzinbetrieb, jedoch rentiert sich die Investition über die Zeit. Notstromaggregate mit Dieselmotor kommen vor allem im Außenbereich zum Einsatz. Der Gebrauch außerhalb des Wohnraums ist auch zu empfehlen, da Geräte mit Diesel- und Benzinmotor eine unangenehme Geruchsbildung des Treibstoffs entwickeln.

Für wen sind Notstromaggregate mit Gas und Modelle mit Solarpanel geeignet?

Ein Notstromaggregat mit Gas ist seltener im privaten Bereich in Gebrauch, da die Geräte hohe Anschaffungskosten mitbringen. Stromaggregate mit Gas sind für Outdoor und Camping gut geeignet. Zum Betrieb ist lediglich eine Gasflasche erforderlich. Ist im Haushalt eine Gasheizung vorhanden und so für den Nachschub an Treibstoff gesorgt, kommt der Gasstromerzeuger eher infrage. Wer gerne mit Gas als Energiequelle arbeitet, kann sich gern ein solches Notstromaggregat zulegen, sofern das nötige Kleingeld existiert. Produkte mit Solarpanel erzeugen eher geringe Mengen an Strom und sind deshalb zum Laden von Smartphone und Tablet optimal. Damit solarbetriebene Notstromaggregate mehr Energie liefern können, müssen größere Panels verbaut werden. Für ein mobiles Gerät ist eine solche Bauweise aber unpraktisch.

Notstromaggregate – mit dieser Lautstärke ist zu rechnen

Ein überaus leiser Betrieb von Notstromaggregaten ist generell nicht zu erwarten. Dennoch weisen die verschiedenen Modelle deutliche Unterschiede in puncto Lautstärke auf. Ob das Notstromaggregat mit 60 oder mit 90 Dezibel läuft, ist nicht unerheblich. Für kurze Einsätze sind lautstarke Modelle hinnehmbar. Läuft der Stromerzeuger mehrere Stunden, sieht die Sache anders aus. Notstromaggregate mit Benzinmotor erzeugen eine stärker wahrnehmbare Geräuschkulisse. Je mehr Leistung das Gerät mit sich bringt, desto lauter wird der Betrieb sein. Produkte mit mehr als 100 Dezibel sind nicht zu empfehlen. Inverter arbeiten mit geringer Drehzahl und verrichten ihren Dienst ohne große Töne. Auch Modelle mit Dieselmotor sind geräuscharmer. Die Hersteller geben den Dezibel-Wert in der Regel an und ein Blick darauf kann nicht schaden. Alternativ können Notstromaggregate mit einer Schallschutzklappe oder mit einer Schalldämmbox nachgerüstet werden. Der Aufstellort des Stromerzeugers wirkt sich ebenfalls auf den Geräuschpegel aus. In einem Erdloch verrichtet das Notstromaggregat seinen Dienst leiser.

Was ist bei der Pflege von Notstromaggregaten zu beachten?

Notstromaggregate sollten trocken gelagert werden. Vor allem Inverter besitzen eine empfindliche Technik, die durch Feuchtigkeit beschädigt werden kann. Um die Lebensdauer eines Notstromaggregats mit Motor zu erhöhen, sollte der Ölfilter mindestens einmal im Jahr gewechselt werden. Bei einem häufigen Gebrauch ist der Austausch nach 100 Betriebsstunden ratsam. Notstromaggregate mit Benzinmotor altern bei nicht sehr häufigem Gebrauch schneller. Durch ein regelmäßiges Starten des Stromerzeugers kann die Lebensdauer verlängert werden.

Welche Startmechanismen gibt es?

Notstromaggregate werden oftmals per Seilzug gestartet. Vor allem günstige Modelle sind damit versehen. Der Seilzug funktioniert ähnlich wie bei einem Rasenmäher und erfordert einiges an Kraft. Bei sehr kalten Temperaturen und einer hohen Feuchtigkeit kommt der Seilzug als Startmechanismus nicht selten an seine Grenzen. Einige Fehlzündungen vor dem Starten des Notstromaggregats sind auch ohne äußere Einflüsse typisch. Modelle, die mit einem zusätzlichen Starterknopf versehen sind, erleichtern die Bedienung. Manche Produkte verfügen über eine Fernbedienung, die zum Starten des Geräts keinerlei Kraftaufwand erfordern. Für den elektrischen Start ist jedoch eine Starterbatterie vonnöten.

Fazit

Notstromaggregate erweisen sich in vielerlei Hinsicht als nützlich. Legt ein Sturm die Energieversorgung lahm, ist man optimal ausgestattet. Die Geräte weisen unterschiedliche Leistungen auf, weshalb vor dem Kauf der Einsatz überdacht werden sollte. Leistungsstarke Modelle geben ihre Kraft meist mit lautem Betrieb von sich. Wer mit einem Notstromaggregat spannungsempfindliche Geräte versorgen möchte, sollte sich einen Inverter holen. Ein solches Gerät läuft zwar mit geringer Drehzahl und ist eher teurer im Preis, liefert dafür aber eine gleichbleibende Stromqualität. Motor und Generator arbeiten voneinander getrennt und verhindern dadurch größere Spannungsschwankungen. Für den normalen Hausgebrauch ist ein Notstromaggregat mit Benzinmotor optimal. Das Modell sollte aber über mehr als einen Anschluss verfügen und nicht mehr als drei Liter in der Stunde verbrauchen.

Was macht ein gutes Gaming Headset aus?

Egal, ob Sie ein Hardcore-PC-Gamer oder ein Konsolen-Baby sind, irgendwann werden die Leute, mit denen Sie zusammenleben, wahrscheinlich genervt sein von den verschiedenen Bleeps, Bloops und Gunshots Ihrer Videospiele. Vielleicht haben Sie bereits ein tolles Paar Kopfhörer und eine Webcam mit Mikrofon, um Ihre Multiplayer-Bedürfnisse abzudecken, aber manchmal ist es schön, alles an einem Ort zu haben. Hier kommt das Gaming-Headset ins Spiel.

Diese Headsets bieten eine einfache All-in-One-Lösung für Ihre Spiel-Audio-Bedürfnisse, in der Regel verpackt in einem Mikrofon, anständigen Klang, und lange Kabel, um fast jede Gaming-Setup passen. Wie bei jeder Art von Technik gibt es auch bei den Gaming-Headsets eine ganze Reihe von Produkten auf dem Markt, und viele sind nicht besonders gut.

Hier ist, worauf Sie achten sollten, wenn Sie ein Gaming-Headset kaufen.

Es muss bequem sein!

Der Sitz von Over-Ear-Kopfhörern auf dem Kopf ist eines der wichtigsten Dinge, die Sie beachten sollten, insbesondere bei Gaming-Headsets. Wenn Sie über längere Zeit spielen, kann ein schlechter Sitz körperlich schmerzhaft sein – was bedeutet, dass Sie sich nicht wirklich voll auf das Fragmentieren konzentrieren können.

Am Anfang mag es gut aussehen, aber mit der Zeit können sich Hitze, Schweiß und Reibung ansammeln. Nach einer Stunde oder so können sich selbst kleine Unannehmlichkeiten ziemlich schrecklich anfühlen. Ein wenig zusätzliches Gewicht an der falschen Stelle kann Ihnen Nackenschmerzen bereiten. Leichter Druck auf das Band kann sich in schmerzende Ohren oder Kopfschmerzen verwandeln.

Isolierung / Noise Canceling ist wichtig

Die Qualität der Dichtung eines Kopfhörers hat einen großen Einfluss auf die Qualität des Klangs. Eine schlechte Isolierung kann das Hörerlebnis stark verändern, und das ist besonders wichtig bei Kopfhörern und Spielen, die sehr geringe Richtungsangaben für den Klang verwenden.

Die Größe und das Material eines Kopfhörerpolsters können viel mit der Qualität der Dichtung zu tun haben. Wenn der Schaumstoff des Kopfhörerpolsters nicht sofort eine effektive Dichtung erzeugt, braucht es möglicherweise nur Zeit, um sich an die Form Ihres Kopfes anzupassen. Wenn das Polster selbst nicht groß genug ist, um um Ihr Ohr zu passen, sollten Sie sich entweder nach einem größeren Kopfhörer oder nach Ersatzpolstern mit einem größeren Umfang umsehen.

Wenn Sie Brillenträger sind, sollten Sie unbedingt Velours-Polster für Ihr Headset oder zumindest Gaming-Headsets mit Brillenkanälen in den Ohrpolstern in Betracht ziehen. Ohne sie werden Sie mit ziemlicher Sicherheit eine Menge Bass verpassen.

Sie sind äußerst selten, aber einige Gaming-Headsets verfügen über eine Geräuschunterdrückung, die Hintergrundgeräusche herausfiltern kann und Ihre Audioausgabe klarer macht. Selbst wenn Sie zu Hause spielen, wo es relativ ruhig ist, kann dies helfen. Der Verkehr vor dem Fenster oder nervige Mitbewohner oder Familienmitglieder werden Sie nicht allzu sehr stören.

All diese Schritte und entfernten Schüsse aus verschiedenen Richtungen zu hören, kann Ihnen das Leben retten, wenn Sie in Fortnite durch die Fatal Fields wandern. Es wäre eine Schande, einen von ihnen zu verpassen.

Auch auf das Mikrofon achten

Das Mikrofon eines Gaming-Headsets wird oft übersehen, aber es ist wichtig, an ein paar Dinge zu denken, wenn Sie einkaufen gehen.

Zunächst einmal sollten Sie sich nicht zu sehr darauf versteifen, ein Gaming-Headset-Mikrofon mit Aufnahmequalität zu finden – die gibt es nicht. Gaming-Headset-Mikrofone haben oft Probleme im Bassbereich des Frequenzspektrums, was dazu führen kann, dass Menschen mit besonders tiefen Stimmen ein wenig so klingen, als kämen sie durch eine Blechdose. Diese Mikrofone bekommen auch oft nicht genug Strom durch den jeweiligen Anschluss, egal ob 3,5 mm oder USB, was bedeutet, dass Sie vielleicht etwas leise klingen. Wenn Sie über Discord oder einen Konsolen-Voice-Chat sprechen, lässt sich dies in den Einstellungen recht einfach beheben.

Wenn Sie sich vorstellen können, dieses Headset unterwegs wie einen normalen Kopfhörer zu benutzen, sollten Sie sich vielleicht nach einem Headset mit abnehmbarem Mikrofon umsehen. Wenn Sie zu Hause spielen, ist das weniger wichtig, aber es ist trotzdem wichtig, dass das Mikrofon ausreichend beweglich ist – selbst eine Verstellung um ein oder zwei Zentimeter kann einen großen Unterschied in der Gesprächsqualität ausmachen sagen die Experten vom Headset Blog.

Verarbeitungsqualität

Die meisten Gaming-Headsets bestehen aus Kunststoff – oft aus billigem Kunststoff. Es ist wichtig, ein Headset zu finden, das sich robust anfühlt. Wenn Sie etwas mit einem Metall- oder Drahtrahmen finden können, ist das ideal. Wenn Sie sich für Kunststoff entscheiden müssen, sollten Sie ein Headset finden, das genügend Bewegungsspielraum bietet, um die Form Ihres Kopfes zu berücksichtigen.

Bei etwas aus billigem oder fadenscheinigem Plastik kann sich schon ein wenig Spannung oder Druck auf das Headset summieren. Plastik kann sehr laut knarren, wenn es auch nur ein kleines bisschen gedrückt wird. Mir ist es sogar schon passiert, dass ein Headset nach einer Weile ziemlich abrupt in der Mitte gebrochen ist, und ich habe nicht einmal einen besonders großen Kopf.

Einige Headsets, wie z.B. das Custom Game von Beyerdynamic, verwenden ein Ganzmetallskelett, was bedeutet, dass es Schläge einstecken kann und immer noch tickt. Das sollte man auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, wenn das Headset von einem… leidenschaftlichen Gamer benutzt werden soll.

Surround-Sound

Nicht zu verwechseln mit 3D-Sound, ist Surround-Sound eine relativ häufige Funktion in Gaming-Headsets, und je nach Art des Spiels, das Sie spielen, kann sie ziemlich wichtig sein. Headsets mit Surround-Sound bieten eine 360-Grad-Klangkulisse, mit mehreren Lautsprechern für jedes Ohr. Sie machen es möglich, dass Sie etwas, das von hinten rechts kommt, auch aus dieser Richtung hören. Bei den meisten Formen der Unterhaltung ist dies ein Luxusmerkmal. Bei Spielen kann es einen echten Wettbewerbsvorteil darstellen. Wenn Sie einer der Millionen sind, die Fortnite spielen, ist es ein Muss.

Surround-Sound gibt es in einer Vielzahl von Standards. Es gibt Dolby 7.1, DTS:X 2, Windows Sonic und eine Vielzahl anderer, die von Kopfhörerherstellern selbst entwickelt wurden. Offen gesagt gibt es fast keinen wahrnehmbaren Unterschied zwischen den verschiedenen virtuellen Surround-Sound-Optionen – so gut wie alle simulieren eine virtuelle 7.1-Umgebung, scheinbar auf die gleiche Weise.

In letzter Zeit ist eine neue Generation von Surround-Sound-Standards aufgetaucht, die als Spatial Audio bezeichnet werden. Die bemerkenswertesten Beispiele für diese neue Art von Standard sind Waves Nx, das Sie im Audeze Mobius, dem HyperX Cloud Orbit S und einigen anderen finden können, sowie THX Spatial Audio, das von den teureren Razer Gaming-Headsets verwendet wird. Diese Art von Standard funktioniert sehr ähnlich wie das übliche virtuelle 7.1-Erlebnis, versucht aber, dem Klang eine gewisse Vertikalität hinzuzufügen – im Grunde soll es sich so anfühlen, als würde der Klang in einer Kugel um Sie herum stattfinden und nicht nur vor, an den Seiten und hinter Ihnen.

Viele Gaming-Headsets bieten immer noch Stereo-Sound. Wenn Sie nicht so sehr darauf bedacht sind, zu wissen, woher jeder einzelne Schritt kommt, ist das kein Problem. Spieler von MOBA-Spielen wie League of Legends und DOTA 2, von Charakter-Action-Spielen oder von so ziemlich jedem Einzelspieler-Spiel haben mit einem Stereo-Headset überhaupt kein Problem.

Fazit

Es ist nicht schwer, ein anständiges Gaming-Headset für einen angemessenen Preis zu finden. Ab etwa 60 Euro aufwärts werden sie ziemlich gut, Sie müssen also nicht die Bank sprengen, um das richtige zu finden. Headsets wie das Razer Kraken X und das Fnatic React Headset bieten beide ein solides, schnörkelloses Erlebnis zu einem günstigen Preis. Und selbst wenn Sie sich dem Preis von 100 Euro nähern, bieten Optionen wie das HyperX Cloud Alpha und das SteelSeries Arctis 1 Wireless hervorragende Erfahrungen. Unabhängig davon, ob Sie sich für eine dieser Optionen entscheiden, solange Sie die in diesem Beitrag genannten Punkte beachten, sollten Sie am Ende etwas finden, das genau zu Ihnen passt.

Was ist VR / Virtual Reality- eine Einleitung

Was ist VR / Virtual Reality- eine Einleitung

VR (Virtual Reality) ist inzwischen in aller Munde. Doch was hat es damit auf sich und kann man es selbst daheim ausprobieren eventuell sogar kostengünstig?

Schnellübersicht VR

  • Virtual Reality (VR) ist die Verwendung von Computertechnologie, um eine simulierte Umgebung zu schaffen.
  • Die am ehesten erkennbare Komponente von Virtual Reality ist das Head Mounted Display (HMD). Der Mensch ist ein visuelles Wesen, und die Display-Technologie ist oft der größte Unterschied zwischen immersiven Virtual-Reality-Systemen und herkömmlichen Benutzeroberflächen.
  • Zu den Hauptakteuren im Bereich Virtual Reality gehören HTC Vive, Oculus Rift und PlayStation VR (PSVR) aber auch günstige Produkte wie Cardboards für Handys finden Anklang

Was ist Virtual Reality?

Virtual Reality (VR) ist die Verwendung von Computertechnologie, um eine simulierte Umgebung zu schaffen. Im Gegensatz zu traditionellen Benutzeroberflächen versetzt VR den Benutzer in ein Erlebnis. Anstatt einen Bildschirm vor sich zu sehen, taucht der Benutzer ein und kann mit 3D-Welten interagieren. Durch die Simulation so vieler Sinne wie möglich, wie Sehen, Hören, Berühren und sogar Riechen, wird der Computer zu einem Torwächter dieser künstlichen Welt. Die einzigen Grenzen für realitätsnahe VR-Erlebnisse sind die Verfügbarkeit von Inhalten und billige Rechenleistung.

Was ist der Unterschied zwischen Virtual Reality und Augmented Reality?

Augmented Reality ergänzt die Realität
Augmented Reality ergänzt die Realität

Virtual Reality und Augmented Reality sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Man könnte sich Augmented Reality als VR mit einem Fuß in der realen Welt vorstellen: Augmented Reality simuliert künstliche Objekte in der realen Umgebung; Virtual Reality schafft eine künstliche Umgebung, die man bewohnen kann.

Bei Augmented Reality bestimmt der Computer mithilfe von Sensoren und Algorithmen die Position und Ausrichtung einer Kamera. Die AR-Technologie rendert dann die 3D-Grafiken so, wie sie aus dem Blickwinkel der Kamera erscheinen würden, und überlagert die computergenerierten Bilder mit der Ansicht des Benutzers von der realen Welt.

In der virtuellen Realität verwendet der Computer ähnliche Sensoren und mathematische Verfahren. Anstatt jedoch eine reale Kamera in einer physischen Umgebung zu platzieren, wird die Position der Augen des Benutzers in der simulierten Umgebung lokalisiert. Wenn sich der Kopf des Benutzers dreht, reagiert die Grafik entsprechend. Anstatt virtuelle Objekte und eine reale Szene zusammenzusetzen, erzeugt die VR-Technologie eine überzeugende, interaktive Welt für den Benutzer.

Virtual Reality und die Bedeutung von Audio

Überzeugende Virtual Reality-Anwendungen erfordern mehr als nur Grafik. Sowohl das Hören als auch das Sehen sind zentral für das Raumempfinden des Menschen. Tatsächlich reagiert der Mensch schneller auf akustische Hinweise als auf visuelle Hinweise. Um wirklich eindringliche Virtual Reality-Erlebnisse zu schaffen, sind präzise Umgebungsgeräusche und räumliche Eigenschaften ein Muss. Diese verleihen einer virtuellen Welt ein starkes Gefühl der Präsenz. Um die binauralen Audiodetails zu erfahren, die in ein Virtual Reality-Erlebnis einfließen, setzen Sie sich einen Kopfhörer auf und schauen Sie sich diese Audio-Infografik an, die von The Verge veröffentlicht wurde.

Virtual Reality-Technologie

Die am ehesten erkennbare Komponente von Virtual Reality ist das Head-Mounted Display (HMD). Der Mensch ist ein visuelles Wesen, und die Display-Technologie ist oft der größte Unterschied zwischen immersiven Virtual Reality-Systemen und herkömmlichen Benutzeroberflächen. Automatische virtuelle CAVE-Umgebungen zum Beispiel zeigen aktiv virtuelle Inhalte auf raumgroßen Bildschirmen an. Während sie für Menschen in Universitäten und großen Laboren Spaß machen, sind Wearables für Verbraucher und Industrie der Wilde Westen.

Mit einer Vielzahl von aufkommenden Hardware- und Software-Optionen ist die Zukunft der Wearables im Entstehen begriffen, aber noch unbekannt. Konzepte wie die HTC Vive Pro Eye, Oculus Quest und Playstation VR sind führend, aber es gibt auch Akteure wie Google, Apple, Samsung, Lenovo und andere, die die Branche mit neuen Ebenen der Immersion und Benutzerfreundlichkeit überraschen könnten. Wer auch immer die Nase vorn hat, die Einfachheit, ein Gerät in Helmgröße zu kaufen, das im Wohnzimmer, im Büro oder in der Fabrikhalle eingesetzt werden kann, hat HMDs in den Mittelpunkt gerückt, wenn es um Virtual Reality-Technologien geht.

Während audiovisuelle Informationen in Virtual Reality am einfachsten nachgebildet werden können, wird an den anderen Sinnen noch aktiv geforscht und entwickelt. Taktile Eingaben wie omnidirektionale Laufbänder geben dem Benutzer das Gefühl, tatsächlich durch eine Simulation zu laufen, anstatt in einem Stuhl oder auf einer Couch zu sitzen. Haptische Technologien, auch bekannt als kinästhetische oder Touch-Feedback-Technologien, haben sich von einfachen, sich drehenden „Rumpel“-Motoren bis hin zu futuristischer Ultraschalltechnologie weiterentwickelt. Es ist nun möglich, neben visuellen VR-Erlebnissen auch realitätsnahe Empfindungen zu hören und zu fühlen.

Wichtige Akteure im Bereich Virtual Reality: Oculus, HTC, Sony

Zum Jahresende 2020 waren die drei meistverkauften Virtual-Reality-Headsets Sonys PlayStation VR (PSVR), Facebooks Oculus Rift und die HTC Vive. Dies war keine Überraschung, da die gleichen drei HMDs auch 2019 die Bestseller waren. 2021 wird die VR-Landschaft breiter, da Google, HP, Lenovo und andere versuchen, ein Stück des immer noch aufkeimenden Marktes zu ergattern.

Google Card Board

Das von Google entwickelte Cardboard verwendet das Handy als Display. Hier ein Überblick:

  • Google Cardboard ist ein erschwinglicher Virtual-Reality-Viewer, der von Google entwickelt wurde.
  • Der Viewer ist sehr einfach im Aussehen und das billige Material macht es zu einer soliden, aber preiswerten Option für diejenigen, die nur mal schnell in die Virtual-Reality-Erfahrung eintauchen wollen, ohne viel Geld auszugeben.
  • Es gibt viele Apps im Google Play Store (sowie in den iOS- und Android-App-Stores), die für die Zusammenarbeit mit dem Google Cardboard-Viewer entwickelt wurden.

Wie Virtual Reality heute eingesetzt wird

Es überrascht nicht, dass die Videospielindustrie einer der größten Befürworter von Virtual Reality ist. Unterstützung für die Oculus Rift-Headsets wurde bereits in Spiele wie Skyrim und Grand Theft Auto eingebaut, aber auch neuere Spiele wie Elite: Dangerous sind bereits mit Headset-Unterstützung ausgestattet. Viele bewährte Benutzeroberflächen-Metaphern in Spielen müssen für VR angepasst werden (wer will schon aus einem Menü auswählen, das das gesamte Sichtfeld einnimmt?), aber die Industrie hat sich schnell angepasst, da die Hardware für echtes Virtual Reality-Gaming immer häufiger verfügbar ist.

Virtual Reality und Datenvisualisierung

Wissenschaftliche und technische Datenvisualisierung profitiert schon seit Jahren von Virtual Reality, obwohl die jüngsten Innovationen in der Display-Technologie Interesse an allem geweckt haben, von Molekularvisualisierung über Architektur bis hin zu Wettermodellen.

VR für die Luftfahrt, Medizin und das Militär

In der Luftfahrt, der Medizin und beim Militär ist Virtual Reality-Training eine attraktive Alternative zum Live-Training mit teurer Ausrüstung, gefährlichen Situationen oder sensibler Technik. Berufspiloten können realistische Cockpits mit VR-Technologie in ganzheitlichen Trainingsprogrammen nutzen, die virtuellen Flug und Live-Unterricht miteinander verbinden. Chirurgen können mit virtuellen Werkzeugen und Patienten trainieren und ihre virtuellen Fähigkeiten in den Operationssaal übertragen. Polizei und Soldaten sind in der Lage, virtuelle Razzien durchzuführen, bei denen keine Menschenleben gefährdet werden.

Virtual Reality und die Behandlung von Geisteskrankheiten

Apropos Medizin: Die Behandlung von psychischen Erkrankungen, einschließlich posttraumatischer Belastungsstörungen, wird von der Anwendung der Virtual-Reality-Technologie in laufenden Therapieprogrammen profitieren. Ob es darum geht, Veteranen die Möglichkeit zu geben, sich in einer kontrollierten Umgebung mit Herausforderungen zu konfrontieren, oder Phobien in Kombination mit Verhaltenstherapie zu überwinden, VR hat das Potenzial, über Spiele-, Industrie- und Marketinganwendungen hinaus Menschen dabei zu helfen, von Erfahrungen in der realen Welt zu heilen, sich damit zu versöhnen und sie zu verstehen.

Was ist Langwellen Funk – die Historie

Was ist Langwellen Funk – die Historie

Vor rund hundert Jahren entwickelten Pioniere wie Heinrich Hertz, Nikola
Tesla, Adolf Slaby, Ferdinand Braun, Alexander Popow und Guglielmo Marconi
die Funktechnik. Die ersten Sendeversuche über Land und See fanden auf der
Langwelle statt. Mittlerweile benutzt die Funktechnik ein breites Spektrum
von 50 Hz bis über 100 Ghz. Grund genug nachzusehen, was heute auf der
Langwelle los ist.

Mit dem Wort Rundfunk haben wir die erste Bezeichnung für einen auf
Langwelle arbeitenden Funkdienst, mit Deutschlandfunk den Namen eines
Senders bzw. eines Programms, das im Rahmen des Rundfunkdienstes an die
Öffentlichkeit gerichtet ist und von jedermann empfangen werden darf und
soll.

Der eigentliche Langwellenbereich umfasst Frequenzen von 30 kHz bis 300 kHz
und liegt zwischen dem Mittelwellenbereich (300 kHz bis 3 Mhz) und dem
Längstwellenbereich (3 kHz bis 30 kHz). Die breite Öffentlichkeit denkt an
Rundfunk und Deutschlandfunk, wenn sie das Wort Langwelle hört. Aber das ist
noch lange nicht alles.

Wie aus der Diensteübersicht zu erkennen, ist nur ein Teil der auf Langwelle
empfangbaren Signale für die Öffentlichkeit gedacht bzw. an sie gerichtet.
Sendungen des Festen- und Marinefunkdienstes sind privater Natur und nur für
bestimmte Empfänger gedacht, mit Ausnahme der Leerschleifen in denen
Sendestellen ihre Rufzeichen nennen.

Ausbreitung & Empfang

Signale auf Langwelle verbreiten sich sowohl über Bodenwelle wie auch
Raumwelle. Anders als im Mittelwellenband und erst recht im Kurzwellenband
ist die Dämpfung der Bodenwelle auf Langwelle relativ gering und führt je
nach Sendeleistung zu Reichweiten von 500 km und darüber. Die Raumwelle ist
auf Langwelle immer vorhanden, wenn auch je nach Jahres- und Tageszeit
unterschiedlich stark. In Übergangszonen kommen Boden- und Raumwelle etwa
gleich stark an, wobei sie sich je nach Laufzeitunterschied gegenseitig
ergänzen oder auslöschen, es kommt zu Signalschwund. Diese Übergangszone
liegt bei 500 bis 900 km. Darüber hinaus versorgt die Raumwelle noch
Bereiche bis 1500 und 1800 km direkt, das heißt mit einer einzigen
Reflektion in der Ionosphäre. Langwellen dringen erheblich in den Boden ein,
können übliche Gebäude durchdringen und reichen sogar bis zu mäßigen Tiefen
in Meerwasser.

Von diesen Eigenarten der Ausbreitung profitieren eben die oben genannten
Funkdienste. Der Rundfunkdienst, indem er ein flächendeckendes,
grenzüberschreitendes Landesprogramm ausstrahlen kann (auf Mittelwelle ist
das unmöglich), der Funknavigationsdienst sowie der Funkdienst für Zeit und
Standardfrequenz, indem die Signale im Bereich der Bodenwellenversorgung
besonders stabil und zuverlässig sind. Die militärischen Stationen
profitieren vor allem vom Eindringen unter die Meeresoberfläche, was die
Langwelle zum Führen von U-Booten geeignet macht.

Der Frequenzumfang der Langwelle ist gerade so breit wie ein einziger UKW
Kanal. Damit möglichst viele Stationen auf Langwelle arbeiten können,
verbieten sich breite Modulationsarten automatisch. Der Rundfunkdienst
verwendet AM mit 9kHz Bandbreite, der höchste übertragbare Audioton liegt
dann bei 4500 Hz, was gerade mal Telefonqualität entspricht. Mit Ausnahme
des Funknavigationsverfahrens LORAN mit rund 20 kHz und eines einzigen
schnellen Datenübertragungsverfahrens mit rund 2300 Hz, verwenden alle
anderen Funkdienste heute Bandbreiten von nicht mehr als 300 Hz.
Zum Empfang der Langwelle muß der Empfänger zunächst einmal auch auf die
betreffenden Frequenzen abstimmbar sein. Viele der üblichen Empfänger für
Kurzwellenhörer bieten im Langwellenbereich nur eine bescheidene
Empfindlichkeit, die allenfalls für den Empfang des leistungsstarken
Rundfunkdienstes ausreicht.

Noch wichtiger als die Empfindlichkeit sind Empfängereigenschaften wie Selektion (die Sendestellen liegen in der Frequenz dicht nebeneinander) und Signalfestigkeit (die. Sendestellen verwenden teilweise sehr hohe Leistungen, deren Reichweite auch von der Thermodynamik abhängt).

Mit einem ZF Filter in AM Bandbreite (9 oder 6 kHz) ist der Rundfunkempfang
möglich, sowie der Empfang des Funknavigationsverfahrens LORAN, aber auch
nicht mehr. Ein ZF Filter in SSB Breite von 2300 Hz ist nur zum vernünftigen
Empfang einer einzigen Sendestelle geeignet (DCF42 auf 123,7 kHz). Alle
anderen Sendestellen erfordern ZF Filter in CW Breite. Die in vielen
Empfängern für CW vorgesehene Bandbreite von 500 Hz ist auf Langwelle fast
schon zu breit um alle Stationen sauber trennen zu können, aber es geht
schon recht gut. Optimal sind Bandbreiten zwischen 300 und 200 Hz.
Wie erwähnt verwendet der Rundfunkdienst die Modulationsart AM, die jeder
übliche Empfänger problemlos verarbeitet. Etwa 17 Stationen lassen sich in
Deutschland empfangen, angefangen vom Deutschlandfunk aus Donebach auf 153
kHz bis zur irischen Station Atlantic 252 und der algerischen Station aus
Tipaza, beide auf 252 kHz.

Das Funknavigationsverfahren LORAN sendet eine Serie von kurzen Impulsen der
Frequenz 100 kHz aus und belegt dabei die Bandbreite von 90 kHz bis 110 kHz.
Auf 100 kHz abgestimmt und mit AM empfangen, hört man ein Geräusch ähnlich
dem von auf ein Kuchenblech fallenden Erbsen.
Stimmt man den Empfänger auf 122,5 kHz, wählt USB und eine Bandbreite von
2300 Hz, dann hört man DCF42 aus Mainflingen. Dort werden schnelle Daten
ausgesendet, die von speziellen Empfängern aufgenommen, Korrekturdaten für
GPS Navigationsgeräte liefern.

Damit enden die Empfangsmöglichkeiten von einfachen Empfängern, die keine CW
Filter besitzen. Die Mehrheit der restlichen empfangbaren Dienste senden im
Verfahren Frequenzumtastung (FSK) digitale Signale aus. Symmetrisch zur
Nennfrequenz strahlen diese Dienste entweder eine tiefere, oder höhere
Frequenz aus, die für die zwei möglichen logischen Zustände des digitalen
Signals stehen. Die Abweichung der beiden Frequenzen von der Nennfrequenz
heißt Hub, der gegenseitige Abstand Shift.
Die Besitzer von 500 Hz CW Filtern können gut die beiden Fernwirkstationen
der Europäischen Funk-Rundsteuer GmbH, DBF39 in Burg auf 139 kHz und DCF49
in Mainflingen auf 129,1 kHz empfangen. Dort werden Kommandos und kurze
Daten ausgesendet, um zentrale Steuerungen zu aktivieren oder zu
programmieren. Weitere Informationen unter http://www.efr.de/ Mit den
restlichen Stationen gibt es bei 500 Hz Filter eventuell Probleme wenn
Stationen dicht benachbart sind.

Mit 200 Hz CW Filter sind gut empfangbar, DDH47 http://www.dwd.de/ der
Deutsche Wetterdienst aus Pinneberg auf 147,3 kHz. Er sendet
Wetterinformationen und Beobachtungen für die Seefahrt. Sowie DHO die
Funkstelle der Deutschen Marine in Ramsloh auf 23,4 kHz. Von dort aus gehen
Informationen und Anweisungen an die Flotte, inklusive U-Boote.
Selbverständlich ist dieser Funkverkehr verschlüsselt.

Viele weitere Stationen, mit ähnlicher Modulation wie DHO sind empfangbar,
u.a. 141,1 kHz, 118,8 kHz, 82,8 kHz, 68,9 kHz, 68 kHz, 65,8 kHz, 62,6 kHz,
57.7 kHz, 57,4 kHz, 54 kHz, 53,7 kHz, 45,9 kHz, 40,7 kHz, 37,5 kHz, 24 kHz,
20,9 kHz, 19,6 kHz und 18,2 kHz. Dabei dürfte es sich mindestens zur Hälfte
um militärische Dienste handeln, zur anderen Hälfte um zivile
Küstenfunkstationen.

Vom Funkdienst für Zeit und Standardfrequenz hören wir im wesentlichen
getastete Trägerfrequenzen. So zB auf 77,5 kHz die Station DCF77 in
Mainflingen, auf 75 kHz die schweizer Station HBG und auf 60 kHz die
englische Station MSF.

Auf 131,7 kHz und 144,6 kHz sind rhythmische Xylophonklänge zu hören, die
von Datatrak (Firmenbezeichnung) Stationen, wahrscheinlich aus den Benelux
Ländern ausgestrahlt werden. Diese Signale werden von speziellen Empfänger
in LKW, Sicherheitsfahrzeugen und ähnlichem aufgenommen zur Ermittlung des
eigenen Standortes. Über andere Funkwege (Zellularfunk) melden die Fahrzeuge
ihren Standort an die Zentrale von Datatrak.

Nicht immer zu empfangen und oft von Gewitterstörungen maskiert ist das
Funknavigationsverfahren der GUS mit der Bezeichnung RSDN-20 (von den USA
Alpha genannt). Ende 1999 und in diesem Jahr konnten 2 Stationen auf 3
Frequenzen gehört werden, 14,881 kHz, 12,649 kHz und 11,905 kHz. Man hört
pro Station mindestens ein Piepzeichen alle 3,6 Sekunden.

Amateurfunk

Und da wäre noch der Amateurfunkdienst, der seit einiger Zeit wieder auf
Langwelle im Bereich 135,7kHz bis 137,8 kHz arbeiten darf. In den meisten
europäischen Ländern sind 1W abgestrahlte Leistung erlaubt, in Deutschland
ist die Senderleistung (noch) auf 20W beschränkt. Je nach Empfangsantenne
und Störsignalen aus der Umgebung, sind die Amateursignale in einem Umkreis
von 300km gut zu empfangen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag
9/10 September 2000 gelang die Überbrückung des Atlantik von England nach
Kanada (G0MRF mit VE1ZZ und VE1ZJ) auf Langwelle mit Amateurleistung.
Die Amateure verwenden entweder normale Morsezeichen oder eine extrem
langsame Variante der Morseschrift zum Empfang mit PC gestützen Mitteln.

Das wirkt – 7 Tipps für effektives Marketing trotz geringen Budgets

Das wirkt – 7 Tipps für effektives Marketing trotz geringen Budgets

Es gehört Mut dazu, sich selbstständig zu machen, und es braucht eine Strategie, um erfolgreich zu sein. Für Unternehmen und Freelancer steht und fällt der Erfolg damit, ob die Kundschaft über das Angebot Bescheid weiß. Hier hilft es wenig, sich am Schreibtisch im Homeoffice zu verkriechen. Die Botschaft muss nach draußen. Trotzdem bedeutet effektives Marketing weder Klinken putzen noch Kaltakquise im Akkord. Mit diesen 7 Marketing-Tipps können Selbstständige neue Kunden gewinnen, auch bei kleinem Budget.

Marketing am Puls der Zeit muss nicht viel kosten

Global agierende Unternehmen verfügen über den Luxus einer eigenen Marketingabteilung. Die dort tätigen Spezialisten wissen, wie sie ein Produkt oder eine Marke an den Mann oder an die Frau bringen. Designer, Texter und Fotografen ziehen dafür an einem Strang. Wer jedoch gerade erst ein Start-up aufbaut oder sich auf dem Markt als Freiberufler allein behaupten möchte, verfügt nicht immer über den Rückenwind aus der Marketingabteilung und muss selbst tätig werden. Doch wie? Flyer drucken, Anzeigen schalten und Visitenkarten mit jedem Händedruck verteilen? Das sind schließlich die gängigen Werbe-Tools. Sie haben sich bewährt und sind auch heute noch brauchbar, haben jedoch nicht mehr den Stellenwert, den sie im Marketing einst hatten. Hinzu kommt: Broschüren, Annoncen und Visitenkarten kosten Geld.

Das ohnehin enge Budgetkorsett soll aber nicht noch enger geschnürt werden. Vor allem zu Beginn der Selbstständigkeit ist die Wirksamkeit der Klassiker des Marketings ohnehin fraglich. Denn wen erreichen Gründer, Kleinunternehmer und Freiberufler mit Anzeigen in der Tageszeitung oder Flugblättern? Eine breite Öffentlichkeit, ja. Aber wahrscheinlich nicht unbedingt die gewünschte Zielgruppe. Doch wer gehört eigentlich zur Zielgruppe?

  1. Zielgruppe für Targeted Adverts definieren

Jeder Selbstständige wünscht sich Kunden, die gewillt sind für den gebotenen Service oder ein Produkt tief in die Tasche zu greifen. Das Geschäft soll sich lohnen. Trotzdem gehört nicht jeder mit dicker Geldtasche automatisch zur Zielgruppe.

Marketingstrategen unterscheiden die potentielle Kundschaft daher nach Kaufeinstellung, Lebenswandel, Alter und anderen Kriterien. So lassen sich gewisse Trendgruppen innerhalb der Konsumenten ausmachen. Relativ neu ist die Gruppe der „Hanks“ (Health and Nature Keepers). Sie leben bewusst, essen häufig vegetarisch oder vegan und möchten mit ihrem Handeln ein nachhaltiges Zeichen setzen. Dafür sind sie gewillt, mehr Geld in die Hand zu nehmen. Ähnlich kauffreudig, aber weniger konsumkritisch sind die „Best Ager“: Menschen mittleren Alters, die Qualität zu schätzen wissen und gezielt hochwertige Produkte kaufen.

Die meisten Menschen gehören nicht nur einer, sondern mehrerer Trendgruppen an. Die Überlegung, in welche „Schublade(n)“ das eigene Angebot passt, sollte dennoch am Beginn einer Marketingstrategie liegen. Selbstständige sollten sich daher fragen: Wer könnte mein Produkt oder meinen Service brauchen? Welchen Nutzen biete ich damit? Was kosten vergleichbare Produkte und Angebote und wie viel möchte ich dafür verlangen? Erst im nächsten Schritt geht es an die eigentliche Vermarktung.

  1. USP — das spricht für sich

Manche Erfindungen sind so genial, dass sie für sich sprechen. Die Vorzüge sind offensichtlich. Wer genauso punkten möchte, sollte den Unique Selling Point (USP) beim eigenen Angebot finden. Was macht den angebotenen Service oder die entworfene Marke einzigartig? Selbstständige sollten in kurzen Formulierungen herausarbeiten, was nur sie bieten.

  1. Der feine Unterschied — besser als die Konkurrenz sein

Selten warten Selbstständige mit einem noch nie dagewesenen Angebot auf. Freiberufler fertigen Fotoarbeiten an, entwerfen Logos oder schreiben Texte, während Kleinunternehmer Kerzen oder Ohrringe vertreiben. Und doch ist jede Gründergeschichte dahinter einzigartig! Alles begann mit einer zündenden Idee und schnell wird klar: Das Angebot ist alles andere als nullachtfünfzehn. Diesen Vorteil gilt es auszuspielen. Selbstständige sollten gezielt an die Anfänge zurückdenken. Warum wollte ich mich selbstständig machen? Welche Erfahrung, Ausbildung und Interessen bringe ich mit, die mein Angebot so besonders machen? Mit einem Gründertagebuch können Jungunternehmer Schritt für Schritt nachvollziehen, wie sie ihr unternehmerisches „Baby“ großgezogen haben. Der frische Geist der Neugründung lässt sich auch nach Jahren nachfühlen.

Bestenfalls können Kunden jeden Tag die Begeisterung des Entrepreneurs für das Unternehmen spüren. Oft genügen Kleinigkeiten, um die Liebe zum eigenen Produkt oder der Personenmarke zum Ausdruck zu bringen. Das kann beispielsweise eine detailverliebte Verpackung sein oder ein witziges Icon-Detail auf der Homepage.

Ob Personenmarke oder Start-up, Selbstständige brauchen einen Wiedererkennungswert. Besonders einfach geht das mit einem eigenen Logo. Es sollte nicht nur auf der Website, Visitenkarte und in die täglichen Korrespondenzen Eingang finden, sondern auch Produkten aufgedruckt werden. Soweit vorhanden, sollte auch der Firmenwagen zum Werbemittel werden. Ist noch Geld übrig, dürfen Selbstständige über Merchandise nachdenken. Mit ausgefeilten Gimmicks wie T-Shirts, Tassen oder Schokolade mit eigenem Emblem bleiben Selbstständige im Gedächtnis.

Affiliate-Programme von Unternehmen in der Social-Commerce-Branche erleichtern es mittlerweile erheblich, eigene Fanartikel zu kreieren. Vorteil: Die Produktion der Merchandise-Artikel wird outgesourct. Der Verkauf erfolgt an demand. Etwaige Lagerkosten entfallen. Nachteil: Die Qualität sollte zuvor geprüft werden. Unbedingt Probeartikel anfertigen lassen!

  1. Aktiv und kreativ werden

Kampagnen, die im Gedächtnis bleiben, sind kreativ und fallen aus dem Rahmen. Unkonventionelle Aktionen im Sinne von Guerilla Marketing üben eine besondere Anziehungskraft aus. Immer mehr Unternehmen setzen daher auf Kollaborationen mit Künstlern, Pop-up-Stores und andere Einmal-Events. Für eine nachhaltige Wirkung sollten solche außergewöhnlichen Werbeaktivitäten stets aufgezeichnet werden. Das Material wird anschließend ins Netz gestellt und geht möglicherweise viral.

  1. Website mit Unternehmensblog

Die Namensfindung des Unternehmens sollte stets mit dem Domaincheck einhergehen. Ist die entsprechende Website noch verfügbar? Einmal online gestellt, sollte die Homepage gepflegt werden. Immer mehr Unternehmen setzen dabei aufs Corporate Blogging. Es empfiehlt sich, hierbei auf einen Profi zurückzugreifen, der nicht nur auf die Orthografie, sondern auch auf den Stil ein Auge hat. Wer jedoch über eine fehlerfreie, interessante Schreibe verfügt, kann auch selbst in die Tasten hauen.

Beim Unternehmensblog dreht sich das Geschriebene weniger ums Verkaufen. Es geht ums Vermitteln. Die erstellten Inhalte stehen mit dem Unternehmensalltag, der Tätigkeit, neuen Produkten und der Branche in Verbindung. Denkbar sind also Neuigkeiten, Produktvorstellungen, Erklärungen zu Fachbegriffen und ähnliche Themen. Im Vordergrund steht der Informationsgehalt. Im letzten Absatz kann es werblich werden. Der Text darf also mit einem Call to Action enden. Blog-Artikel dienen vor allem der besseren Auffindbarkeit in Suchmaschinen. Sie locken mit interessanten Texten neue Kunden auf die Unternehmenswebsite.

  1. DIY — selber machen, was geht

Nicht nur den Unternehmensblog, auch andere Bereiche des Betriebs können Entrepreneure selbst übernehmen. Selbstständige, die über den eigenen Tellerrand schauen, können bares Geld sparen. Wenn sie Texte, Fotos und Videos selbst gestalten, freut sich das Budget. An Volkshochschulen werden günstige Kurse angeboten, die den Teilnehmern neue Fähigkeiten näherbringen, die auch Selbstständige unternehmerisch voranbringen können. Wer lieber von zu Hause aus lernt: Tutorials und Webinars gibt es zu vielen Themen im Netz.

  1. Sich ins Gespräch bringen und netzwerken

Wie gelingt es, das eigene Angebot in aller Munde zu bringen? Mit Mundpropaganda. Beim sogenannten Word-of-mouth-Marketing bringen sich Selbstständige ins Gespräch. Bewährte Methoden bedienen sich freimütig beim Empfehlungsmarketing. Selbstständige, die sich auf Bewertungsportalen präsentieren, haben nicht nur eine bessere Chance gefunden zu werden, sondern erwecken mit positiven Erfahrungswerten sofort Vertrauen.

Das Vertrauen einer Community in einen Influencer ist das, worauf viele Unternehmen bauen, wenn sie Partnerschaften mit Bloggern und Vloggern eingehen. Insbesondere Nischenblogs sind für Start-ups interessant. Die Einflussnehmer mit vergleichsweise geringer Reichweite punkten mit einer genau definierten Zielgruppe. Wenn diese zum eigenen Unternehmen passt — perfekt! Häufig können solche Blogpartnerschaften durch Sachsponsoring beglichen werden.

Doch nicht nur Influencer, auch die eigenen Kunden können die Werbetrommel für das Unternehmen rühren. Selbstständige sollten daher in Kontakt mit ihren Fans treten — und auch bleiben. Die Pflege von Social-Media-Kanälen gehört daher zum Tagesgeschäft. Um sich nicht zu verzetteln, ist es empfehlenswert, sich auf wenige Soziale Netzwerke zu beschränken. Instragram, Facebook, Twitter —welche Plattformen passen zum eigenen Betrieb und transportieren die Unternehmensbotschaft am besten?

Worauf beim Kauf eines Tablets achten

Worauf beim Kauf eines Tablets achten

In den meisten Haushalten gibt es mindestens ein Tablet. Wer noch keins besitzt oder sich ein neues Tablet kaufen möchte, der sollte einige Dinge beachten,denn Tablet ist nicht gleich Tablet. Es gibt einige Unterschiede. Wird das falsche gewählt, kann sich schnell der Frust einstellen.

Die Merkmale eines Tablets

Zunächst unterscheiden sich die Tablets in der Größe. Die gängigsten Größen sind sieben Zoll, gefolgt von acht und zehn Zoll. Mittlerweile gibt es auch Tablets, die über zwölf Zoll groß sein können. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist das Betriebssystem, denn es gibt drei unterschiedliche Betriebssysteme. Dementsprechend unterscheiden sich auch die einzelnen Apps. Kommen wir zunächst zur Größe. Sieben Zoll ist ideal zum Lesen von Büchern und Zeitschriften, denn es lässt sich leicht in der Hand halten. Dank der Hintergrundbeleuchtung können Sie damit auch im Dunkeln lesen, was bei einem eBook-Reader nicht immer der Fall ist. Der Nachteil ist der, dass die Benutzung bei grellem Sonnenlicht zur Qual wird. Natürlich können Sie mit einem Tablet nicht nur lesen, sondern auch im Internet surfen, E-Mails lesen und beantworten, Musik hören oder Filme schauen. Für letzteres ist es sinnvoll, sich ein zehn Zoll Tablet oder höher zu kaufen. Zum Bücherlesen eigenen sie sich aber weniger, denn dafür sind sie zu groß und zu schwer. Die meisten Tablets werden mit dem Android-Betriebssystem ausgeliefert, gefolgt von Apples iOS oder mit Windows 10. Es ist Geschmacksache, für welches Tablet Sie sich entscheiden. Die Tablets von heute haben aber ein wichtiges Merkmal, das kaufentscheidend ist.

LTE, 4G oder 5G — Was sich dahinter verbirgt

Die Ansprüche an die Mobilität werden heutzutage immer größer. Natürlich ist es möglich, sich mit einem herkömmlichen Tablet ins Internet einzuwählen. Das geschieht in der Regel über WLAN. Was geschieht jedoch, wenn Sie mit Ihrem Tablet auch von unterwegs aus ins Internet wollen? Dann fangen die Probleme an, denn noch ist die Netzabdeckung von Hotspots nicht ausgereift genug. Sollten Sie zu dem Personenkreis gehören, der mit seinem Tablet viel unterwegs ist und das Internet nutzen möchte, dann sollten Sie darauf achten, dass das Tablet über einen SIM-Karten-Einschub verfügt.

Eine SIM-Karte kennen Sie von Ihrem Handy oder Smartphone. Mit einem Tablet, das über einen SIM-Karten-Slot verfügt, können Sie unterwegs das Internet nutzen und sogar damit telefonieren, sofern das Telefonhörer-Symbol auf dem Startbildschirm zu sehen ist. Bevor Sie sich also ein solches zulegen, sollten Sie auf die Bezeichnungen LTE, 4G oder 5G achten, denn dann verfügen diese Tablets über einen solchen SIM-Karten-Slot.

Der Standard von heute ist 4G auch LTE genannt. Es handelt sich dabei um eine sehr schnelle Internetverbindung, mit der Sie auch große Datenpakete downloaden können. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass 4G oder LTE auf dem Tablet steht. Es gibt noch ältere Geräte, die sind nur 3G beziehungsweise UMTS fähig. Dieses veraltete System wird aber in naher Zukunft komplett abgeschaltet. Dann können Sie das Tablet nicht mehr zum Surfen nutzen, sondern müssen das Tethering nutzen. 5G ist der neuste und schnellste Standard. Allerdings ist das Netz noch nicht vollkommen ausgebaut. Es reicht vollkommen aus, wenn Sie sich ein Tablet mit LTE kaufen, denn diesen Standard wird es noch für Jahre geben.

Der Preis

Tablet ohne SIM-Karten-Fach sind günstiger im Preis. Wenn Sie aber das Tablet unterwegs zum Surfen nutzen möchten, dann sollten Sie die Mehrkosten in Kauf nehmen, denn sonst ärgern Sie sich hinterher. Sie müssten dann die Internet-Verbindung über das sogenannte Tethering herstellen. Dafür werden zwei Geräte benötigt, entweder ein Smartphone oder einen mobilen WLAN-Hotspot. Das Mobiltelefon oder der Hotspot ist dann praktisch das Modem.

Fazit

Die Ansprüche an elektrische Geräte werden immer höher. Ein Smartphone ist heute mehr als nur ein Telefon. So verhält es sich auch mit einem Tablet. Diese Geräte sind speziell für den mobilen Einsatz konzipiert. Wenn Sie nicht nur

mit Ihrem Tablet auf der Couch liegen wollen und Filme streamen möchten, dann sollten Sie sich gleich zum Kauf eines Tablets mit SIM-Karten-Fach, sogenannte LTE-Tablets, entscheiden. Dann sind Sie unabhängig von Hotspots und können sogar von unterwegs aus damit telefonieren. Schließen Sie das von vornherein aus, dann reicht auch ein Tablet mit WLAN aus.

Einen PC selbst zusammen bauen

Einen PC selbst zusammen bauen

Viele Menschen greifen auf die verschiedenen Angebote an Komplett-PCs zurück, da diese weniger Arbeit und Fachwissen erfordern. Doch in den meisten Fällen hat man bei solchen Computern keinen Einfluss auf die verbauten Komponenten, so dass hier oftmals billige Komponenten mit hochwertigen vermischt werden um die Preise stabil zu halten. Für weniger Geld kann man sich in der Regel bessere und leistungsstärkere Systeme selber zusammenstellen und auch selber zusammenbauen. Denn der Zusammenbau eines Computers ist kein Hexenwerk und kann von jedem schnell und einfach gelernt werden. Mit einem einfachen Kreuzschlitz-Schraubendreher und einer kleinen Spitzzange lässt sich ein solcher Computer bereits zusammenbauen. Sind also alle Komponenten erworben, kann man sofort mit dem Zusammenbau anfangen.

Den Arbeitsplatz vorbereiten

Um einen Computer zusammenzubauen kann praktisch jeder Platz verwendet werden. Wichtig ist hierbei vor allem, dass alle Komponenten in direkter Reichweite

liegen, der Computer auf einer ebenen Fläche positioniert werden kann und man eine gute Ausleuchtung der Arbeitsfläche erreicht. Viele Menschen bauen deshalb ihren Computer direkt auf dem Herd zusammen, da hier über den Dunstabzug eine starke und direkte Beleuchtung vorhanden ist. Hier sollte man aber für eine Unterlage sorgen, damit der Tower den Herd nicht zerkratzen kann.

Den Tower vorbereiten

Hat man einen neuen Tower für seinen neuen PC gekauft, sollte man diesen nun aufschrauben. Hierbei müssen in der Regel an der Rückseite des Towers vier Schrauben gelöst werden, dann können beide Seitenteile ohne Probleme abgezogen werden. Nun kann man den Tower so auf die Seite legen, dass man gut im Innenraum arbeiten kann.

Das Mainboard einbauen

Zunächst einmal sollte man das Mainboard aus der Verpackung nehmen und die Beschreibung des Mainboards in greifbare Reichweite legen. Dies erleichtert spätere Einbauschritte und erspart lästiges Suchen. Nun sollte man den Tower dahingehend untersuchen, ob die Schraublöcher im Tower selber bereits isoliert sind, oder die Isolationen des Mainboard Herstellers genutzt werden müssen. Denn ohne diese Isolation würde das Mainboard direkt auf dem Metall des Towers liegen, was in der Regel einen Kurzschluss und eine Beschädigung des Mainboards zur Folge haben würde. Nun kann man das Blech, in welches die verschiedenen Anschlüsse gestanzt wurden, an der Rückseite des Towers befestigen. Auch wenn bereits ein solches Anschlussblech vorhanden ist, sollte dies immer ausgetauscht werden, da nur das Blech des Mainboards exakt zu den Anschlüssen auf diesem passt. Ist das Anschlussblech eingesetzt, kann nun das Mainboard befestigt werden. Hierzu muss das Mainboard so in den Tower gelegt werden, dass die Anschlüsse hinten in das Lochblech hinein ragen und die Schraublöcher des Mainboards mit denen des Towers übereinstimmen. Bei der Befestigung der Schrauben hilft hier ein magnetischer Schraubendreher, aber auch mit einem herkömmlichen Schraubendreher ist dieser Schritt problemlos möglich. Man sollte allerdings darauf achten die Schrauben nicht zu fest anzuziehen, um Beschädigungen zu vermeiden. Die große Anzahl an Schrauben hält das Mainboard so problemlos in Position.

Den Prozessor einbauen – ein wichtiger Schritt mit Fingerspitzengefühl

Den Prozessor vorsichtig einsetzen um keine Pins zu beschädigen
Den Prozessor vorsichtig einsetzen um keine Pins zu beschädigen

Um den Prozessor einbauen zu können, muss man auf dem Mainboard zunächst die entsprechende Klemme lösen und die Abdeckung hochklappen. Nun ist Fingerspitzengefühl gefragt. Achten sollte man beim Einsetzen des Prozessors vor allem auf vorhandene Markierungen auf Prozessor und Mainboard, um diesen in der richtigen Position einzusetzen. Ein goldener Pfeil oder Punkt sorgt hier für Hilfe. Ist der Prozessor eingesetzt und liegt sicher und fest in der entsprechenden Aussparung auf dem Mainboard, kann nun die Klemme wieder geschlossen werden. Dies benötigt in der Regel ein wenig mehr Kraftaufwand. Da der Prozessor ohne Kühler nicht lange überleben würde, muss dieser nun ebenfalls eingebaut werden. Hier sollte man darauf achten, ob die Unterseite des Lüfters mit einer Leitpaste versehen wurde. Moderne Lüfter liefern diese Paste oftmals bereits aufgebracht mit, so dass man hier keine Arbeit mehr hat. Der Lüfter muss nun über dem Prozessor angebracht und entsprechend der Anleitung befestigt werden. Ein Blick in die Anleitung des Mainboards hilft hier dabei den passenden Anschluss für den Prozessorlüfter auf dem Mainboard zu finden und das entsprechende Kabel vom Lüfter dort anzuschließen.

Das Netzteil einbauen – nur vier Schrauben nötig

Nachdem der Prozessor eingebaut wurde, kann man sich dem Netzteil zuwenden. Dieses wird in der Regel in den entsprechenden Schacht oben an der Rückseite des Towers geschoben und von hinten verschraubt. So bleibt das schwere Netzteil sicher in Position und kann die gewünschte Leistung liefern. Das größte Kabel, bzw. der größte Anschluss am Kabelbaum des Netzteils ist in der Regel für die Stromversorgung des Mainboards zuständig. Ein Blick in die Dokumentation des Mainboards verrät, mit welchem Kabel das Netzteil angeschlossen werden sollte. Je nach Mainboard kann es hierbei notwendig sein, zwei Stecker miteinander zu verbinden und diese gemeinsam in den Steckplatz des Mainboards zu stecken. Dies ist jedoch weder kompliziert, noch schwierig, so dass dieser Schritt schnell erledigt sein sollte.

Den Arbeitsspeicher installieren – nichts einfacher als das

Ram / Arbeitsspeicher passt nur in einer Richtung auf das Mainboard
Ram / Arbeitsspeicher passt nur in einer Richtung auf das Mainboard

Auch der Arbeitsspeicher stellt beim Einbau kein Problem dar. Die entsprechenden Slots für den Speicher können sowohl leicht erkannt, als auch bestückt werden. Einfach die Klemmen an den beiden Enden des Slots öffnen und den Arbeitsspeicher in der richtigen Ausrichtung in den Slot drücken. Auch hier kann ein wenig Kraft von Nöten sein. Sitzt der Arbeitsspeicher richtig, schnappen die Klemmen praktisch von selber ein und sollten nur noch einmal auf den stabilen Sitz überprüft werden.

Festplatten und Laufwerke einbauen und anschließen

Um optische Laufwerke einzubauen, müssen in der Regel Abdeckungen aus der Front des Towers entfernt werden. Dies ist von innen jedoch leicht möglich. Das Laufwerk wird nun von vorne in den Tower geschoben, so dass es bündig mit diesem abschließt. Anschließend kann man das Laufwerk von der einen Seite aus mit zwei Schrauben befestigen. Festplatten hingegen werden von innen in die entsprechenden Halter geschoben und ebenfalls mit zwei Schrauben befestigt. Die notwendigen SATA-Kabel und die Stromkabel können nun einfach eingesteckt und mit dem Mainboard verbunden werden. Ist dies geschehen, sollte man den Tower einmal aufrecht stellen und die Laufwerke und Festplatten auch von der anderen Seite aus festschrauben. Somit bleibt alles fest an seinem Platz und kann nicht herum rutschen.

Die Grafikkarte – einfaches Stecksystem mit Tücken

Grafikkarten einstecken - an die Stromzufuhr bei Leistungsstarken denken
Grafikkarten einstecken – an die Stromzufuhr bei Leistungsstarken denken

Um die Grafikkarte einbauen zu können, müssen aus der Rückseite des Towers eine oder mehrere kleine Abdeckungen entfernt werden. Diese sind oftmals angeschraubt und müssen dem entsprechend erst einmal gelöst werden. Die Grafikkarte kann nun einfach in den entsprechenden PCI-Anschluss eingerastet werden. Hier muss man nur auf die Klemme achten, welche zuvor am Anschluss gelöst werden muss. Besonders leistungsstarke Grafikkarten benötigen darüber hinaus meistens noch einen eigenen Stromanschluss. Hier hat es sich als hilfreich erwiesen, die Karte zunächst mit dem Netzteil zu verbinden, ehe man die Karte einbaut. Dies verhindert, dass man blind nach den entsprechenden Anschlüssen an der Grafikkarte suchen muss.

Die Feinarbeit – die Frontanschlüsse anschließen

Eigentlich würde der Computer bereits funktionieren, doch anschalten lässt er sich noch nicht. Denn die an der Front des Towers liegenden Anschlüsse wie Ein-Aus-Schalter, Resetschalter, USB-Anschluss und Soundanschluss müssen noch mit dem Mainboard verbunden werden. Da diese Kabel in kleinen Steckanschlüssen enden, kommt hier die Zange zum Einsatz. Die richtige Position der Anschlüsse kann man hierbei ganz leicht der Beschreibung des Mainboards entnehmen. Sind all die Anschlüsse korrekt verkabelt, ist der PC einsatzbereit.

Praktische Tipps

Es hat sich bewährt die Kabel im inneren des Computers nach Möglichkeit mit Kabelbindern zu fixieren und zu verbinden. Nicht nur, dass so dieÜbersichtlichkeit im Inneren des Computers deutlich ansteigt, auch der Luftstrom für die Kühlung im Inneren des Computers wird so deutlich verbessert. Verfügt der Tower über weitere, eingebaute Lüfter können diese in der Regel ebenfalls über das Mainboard angeschlossen werden. Hierfür einfach in der Beschreibung nach den entsprechenden Anschlüssen suchen.

Was ist Ethereum?

Was ist Ethereum?

Die Blockchain-Technologie wird meistens mit Bitcoin in Verbindung gebracht —doch es gibt weitaus mehrere weitere Anwendungen, die über digitale Währungen weit hinausgehen. Bitcoin ist tatsächlich nur eine von mehreren Tausend Anwendungen, welche von der Blockchain-Technologie heute genutzt werden. Die Building Blockchain-Anwendungen erforderten noch bis vor Kurzem umfangreiches Know-how in den Bereichen Kryptografie, Codierung, Mathematik sowie mehrere erhebliche Ressourcen. Das hat sich allerdings geändert. Bislang unbekannte Anwendungen, von digital erfassten Immobilienvermögen über elektronischen Abstimmungen bis hin zu Handel und Compliance, werden mittlerweile aktiv entwickelt und extrem schnell umgesetzt. Dazu stellt Ethereum Entwicklern die richtigen Werkzeuge zur Verfügung, damit sie dezentrale Anwendungen erstellen können.

Eignet sich Ethereum auch für Anfänger?

Ethereum ist zunächst eine offene, auf Blockchain-Technologie basierende Softwareplattform, welche es Entwicklern ermöglicht, eine dezentrale Anwendung zu erstellen und diese einzusetzen.

Sind Ethereum und Bitcoin ähnlich? Einerseits schon, anderseits wiederum nicht.

Ethereum ist wie Bitcoin ein öffentliches dezentrales Blockchain-Netzwerk.

Obwohl es zwischen den beiden mehrere signifikante technische Unterschiede gibt, ist der essenzielle Unterschied, dass sich Ethereum und Bitcoin in Bezug auf Fähigkeit und Zweck erheblich voneinander unterscheiden. Bitcoin stellt eine spezielle Anwendung der Blockchain-Technologie zur Verfügung: Das ist ein elektronisches Peer-to-Peer System, welches online Zahlungen mit Bitcoin ermöglicht. Die Bitcoin-Blockchain wird hierfür verwendet, um den Besitz der Bitcoins zu verfolgen. Eine Ethereum-Blockchain richtet sich hingegen auf die Ausführung der Programmierverschlüsselung einer dezentralen Anwendung aus. Miner suchen in der Ethereum-Blockchain nicht nach Bitcoin — sie möchten

Ether verdienen, eine Krypto-Token Art, von der das Netzwerk angetrieben wird. Neben handelbaren virtuellen Währungen wird Ether ebenso von

Anwendungsentwicklern angewendet, um Dienstleistungen und Transaktionsgebühren im Ethereum-Netzwerk bezahlen zu können.

Es gibt auch eine weitere Art von Token, die angewendet wird, um Mining-Gebühren zu bezahlen, im Falle wenn Transaktionen im eigenen Block aufgenommen werden. Dieses bezeichnet man als Treibstoff, wobei jede Smart Contract Ausführung voraussetzt, dass eine bestimmte Treibstoffmenge mitgeschickt wird, um Miner dazu zu veranlassen, dieses in die Blockchain aufzunehmen.

Smart Contract: Was versteht man darunter?

Smart Contract bezeichnet einen Ausdruck, mit dem man einen Computercode beschreibt, der den Austausch von Inhalten, Geld, Aktien, Eigentum oder weitere Wertsachen erleichtern kann. Wird ein Smart Contract auf der Blockchain ausgeführt, so wird er zu einem selbstfahrenden PC-Programm, welches automatisch ausgeführt wird, sobald alle notwendigen Bedingungen erfüllt sind. Blockchain Smart Contracts laufen exakt so, wie sie programmiert wurden — ohne Ausfallzeiten, Zensur, Eingriffe Dritter oder Betrug.

Obwohl jede Blockchain problemlos Code verarbeiten, sind die meisten ziemlich eingeschränkt. Ethereum ist hingegen anders. Es macht keine begrenzten Angebote: Es ermöglicht Entwicklern, Anwendungen nach beliebiger Art zu entwickeln. Das heißt, dass Entwickler mehrere Tausend von verschiedenen Anwendungen entwickeln können, die über das, was wir bisher kennen, weit hinausgehen.

Ethereum als virtuelle Maschine

Blockchain-Anwendungen konnten vor der Schaffung von Ethereum eine eher begrenzte Anzahl von Anwendungen verwirklichen. Bitcoin und weitere Kryptowährungen wurden zum Beispiel nur als Peer-to-Peer Betrieb von digitalen Währungen entwickelt. Aus diesem Grund standen Entwickler vor einem Problem. Sie hatten zwei Optionen: Entweder erweitern Sie den Funktionsumfang, der von Bitcoin und weiteren Anwendungen angebotenen wird, was zeitaufwendig und durchaus kompliziert ist, oder Sie bemühen sich eine neue Blockchain-Anwendung und eine komplett neue Plattform zu entwickeln.

Der Schöpfer von Ethereum, Vitalik Buterin, konnte dieses Dilemma erkennen und daraus einen neuen Ansatz entwickeln.

Die Ethereum Virtual Machine (EVM), die Kerninnovation von Ethereum, ist eine komplettierte Turing-Software und läuft im Ethereum-Netzwerk.

Dadurch hat jeder, der ausreichend Speicher und Zeit zur Verfügung hat, die Möglichkeit alle Programme auszuführen — ganz abgesehen von der Programmiersprache. Die EVM macht den Erstellungsprozess von Blockchain-Anwendungen so effizient und einfach wie niemals zuvor. Anstatt eine komplett neue Blockchain für jede neue Anwendung erstellen zu müssen, ist

durch Ethereum die Erstellung von Tausenden unterschiedlicher Möglichkeiten zur Anwendung auf einer Plattform ermöglicht worden.

Wofür kann ETH verwendet werden?

Durch Ethereum können Entwickler dezentrale Anwendungen erstellen und diese implementieren. Eine dezentrale Anwendung — Decentralized Application (kurz Dapp) — dient ihren Nutzern zu einem gewissen Zweck. Bitcoin beispielsweise ist ein Dapp, der seinen Usern ein elektronisches Geldsystem zur Verfügung

stellt, um BTC-Zahlungen online zu tätigen. Dezentrale Anwendungen bestehen aus Verschlüsselungen, welchen in Blockchain-Netzwerken laufen – deswegen gibt es keine zentrale oder einzelne oder Stelle, von der sie gesteuert werden.

Jede zentralisierte Dienstleistung kann mit ETH dezentralisiert werden. Stellen Sie sich all die Vermittlungsdienste vor, die in mehreren Hundert

unterschiedlichen Branchen tätig sind: offensichtliche Dienste wie Darlehen von Banken oder Vermittlungsdienstleistungen, welche seltener in Betracht gezogen werden, wie zum Beispiel dem Registrieren von Abstimmungssystemen, Eigentumstiteln, der Vorschrifteneinhaltung und vieles mehr.

ETH kann ebenso zum Aufbau von autonomen dezentralen Organisationen (DAO) verwendet werden. Eine dezentrale autonome Organisation ist eine Organisation ohne eine einzige Führungskraft. Sie läuft auf Basis eines Programmiercodes, auf einer Smart-Contract-Sammlung, die auf der ETH-Blockchain geschrieben sind. Durch den Code werden die Strukturen und Regeln eines traditionellen Unternehmens ersetzt, wodurch die Notwendigkeit von einer zentralen Kontrolle und Mitarbeitern entfällt. Eine DAO gehört allen, die Token kaufen, allerdings bedeutet das Token nicht Eigentum und Kapitalaktien, Token fungieren eher als Stimmrechte.

Ethereum wird ebenso als Plattform für die Einführung von weiteren Kryptowährungen verwendet. Aufgrund des ERC20-Token-Standards, das von der ETH-Stiftung definiert wurde, können etliche Entwickler ihre individuellen Versionen des Tokens ausgeben und mit einem ICO (Initial Coin Offering) Geldsummen einsammeln. Die Emittenten des Tokens setzen in dieser Fundraising-Strategie einen bestimmten Geldbetrag fest, den sie verdienen wollen, stellen ihn in einem Crowdsale zum Angebot und erhalten dafür Ether.

Auf der Ethereum-Plattform wurden in den letzten Jahren mittels ICOs sogar Milliarden von US-Dollar eingesammelt. Ein ERC20-Token wird als eine der wertvollsten digitalen Währungen der Welt (EOS) bezeichnet.

ETH hat ebenso einen weiteren Token-Standard (ERC721) entwickelt, um einzigartigen Vermögenswerten folgen zu können. Einer der häufigsten Anwendungsbereiche für derartige Token sind digitale Sammelobjekte: Infrastruktur ermöglichtes, das Eigentum an knappen Digital-Gütern nachzuweisen. Derzeit werden viele Spiele mit dieser Technologie entwickelt, wie zum Beispiel der Erfolg von CryptoKitties — ein Spiel, bei dem die Spiele digitale Kätzchen züchten und sammeln kann.

Was macht einen guten Monitor aus?

Was macht einen guten Monitor aus?

Vielleicht sind Sie gerade dabei, sich einen Desktop- oder Notebook-PC auszusuchen, oder Sie haben bereits einen Laptop, sind aber nicht ganz zufrieden mit der Bildschirmfläche, die er bietet – so oder so ist es an der Zeit, sich einen Überblick über die umfangreiche Welt der Computermonitore zu verschaffen, damit Sie herausfinden können, welche(s) Produkt(e) genau Ihren Bedürfnissen entspricht.

Typen von Monitoren

Oberflächlich betrachtet scheint die Bildschirmgröße neben der Marke der einzige Unterschied zwischen Monitoren zu sein. Bevor wir uns damit beschäftigen, was sich hinter den einzelnen Bildschirmen verbirgt und was Ihr PC möglicherweise braucht, um die richtigen Ergebnisse zu erzielen, ist es am besten, die Arten von Monitoren sowie die verschiedenen Formen und Größen, in denen sie erhältlich sind, vorzustellen.

Tipp: Wer aufmerksam die Technik Nachrichten liest, bekommt Nuerungen und Produktvorstellungen mit

Die Entwicklung der Computermonitore

Die ersten Monitore, die früher als Video-Display-Units (VDUs) bezeichnet wurden, verfügten über eine Beleuchtung, damit Computeringenieure den Betriebszustand ihrer Komponenten überwachen konnten und wussten, ob ihre Geräte ordnungsgemäß funktionierten oder nicht. Mit der Weiterentwicklung der Technologie haben sich die Computermonitore in Bezug auf die Anzeigemöglichkeiten und die Art und Weise, wie sie dies tun, stark weiterentwickelt.

Um es einfach auszudrücken, hängt der Monitor, den Sie kaufen müssen, davon ab, wofür Sie Ihren Computer hauptsächlich verwenden werden, und dies kann in drei übergreifende Kategorien unterteilt werden: allgemeine/geschäftliche Nutzung, professionelle Visualisierung und Spiele. Nicht jeder Monitor ist gleich, da bestimmte physikalische Eigenschaften und integrierte Technologien eines bestimmten Produkts möglicherweise die besten Ergebnisse für die Ausführung von Spieleanwendungen im Gegensatz zu Office-Tools oder professionellen Grafikdesign-/Videobearbeitungsprogrammen liefern.

Zu berücksichtigende Merkmale

Oberflächlich betrachtet sind PC-Displays einfach nur Bildschirme, die verschiedene Bilder darstellen – aber hier gibt es natürlich viel mehr zu beachten, als man auf den ersten Blick sieht. Jetzt ist es an der Zeit, das Innere des Monitors zu betrachten, um zu sehen, wie die Anzeigehardware eines Computers funktioniert.

LCD vs. LED

Die Unterschiede zwischen LCD- und LED-Technologie sind ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung, was für Ihr Endziel und Ihr Budget geeignet ist.

LCD
Die Flüssigkristallbildschirm-Technologie (LCD) wurde zuerst für Fernsehgeräte entwickelt, kam aber erst Mitte der 90er Jahre für Computermonitore auf den Markt. Der Name kommt von der Tatsache, dass diese Bildschirme aus zwei Glasscheiben bestehen, zwischen denen sich eine Flüssigkeit befindet. Von dort aus wird der Bildschirm in Tausende und Abertausende (manchmal Millionen) von Zeilen und Spalten unterteilt, besser bekannt als Pixel (ein Begriff, der in den 1960er Jahren als Abkürzung für „picture element“ geprägt wurde).

Die Hardware-Teile, die das Bild auf dem Bildschirm Ihres LCD-Monitors ausgeben, werden als Kaltkathoden-Leuchtstofflampen (CCFLs) bezeichnet. Diese Lampen verleihen Ihrem LCD-Monitor eine Lebensdauer von etwa 30.000 Stunden. Da die Technologie älter ist, sind diese Produkte normalerweise dicker und schwerer. Nur wenige von ihnen unterstützen Auflösungen über Full HD (1920×1080, Breite mal Höhe), und auch der Farbkontrastbereich kann manchmal eingeschränkt sein. Wenn Sie sich Gedanken über Ihren ökologischen Fußabdruck machen, ist die Quecksilberverschmutzung, die diese Monitore ausstoßen können, etwas, mit dem Sie sich am Ende des Lebenszyklus des Produkts befassen müssen.

Das ist ein negativer Effekt, der auftritt, wenn Sie Ihren Bildschirm eingeschaltet lassen und das zuletzt angezeigte Bild leicht auf dem Bildschirm verbleibt – auch wenn er ausgeschaltet ist.

LED
Technisch gesehen sind LED-Displays auch LCD-Monitore, da sie die gleiche Flüssigkeit zwischen ihren zweiteiligen Glasscheiben haben. Der Unterschied liegt in der Hardware, die verwendet wird, um das Bild auszustrahlen. Anstelle der Leuchtstofflampen eines LCD-Monitors werden Leuchtdioden (LEDs) verwendet. Dadurch sind LED-Monitore heller und verbrauchen weniger Strom als LCD-Bildschirme und haben letztlich eine Lebensdauer von etwa 50.000 Stunden.

Die Technologie für Leuchtdioden entstand in den frühen 1960er Jahren und konnte zunächst nur rote Farbe erzeugen. Natürlich hat sich die Farbfähigkeit dieser Dioden weiterentwickelt, aber die Effizienz und das hohe Leistungsniveau sind gleich geblieben. Auf dem Papier sind LED-Monitore aufgrund ihres beeindruckenden Farbkontrasts und ihrer Bildqualität zu einem höheren Preis erhältlich. Wenn Sie einen Bildschirm zum Spielen suchen, müssen Sie sich für LED entscheiden, da die Reaktionszeit im Vergleich zu LCD-Displays deutlich schneller ist.

Durch die LED-Technologie sind die meisten dieser Produkte außerdem dünner und leichter, sodass sie schnell und einfach transportiert und installiert werden können. Eine Sache, auf die Sie achten müssen, ist, dass LED-Monitore ein höheres Risiko des Einbrennens haben, also stellen Sie sicher, dass Sie einen Bildschirmschoner haben oder schalten Sie sie aus, wenn sie nicht in Gebrauch sind.

Auflösung und Größe

Bei der Suche nach Ihrem nächsten Monitor wird die Bildschirmgröße höchstwahrscheinlich das erste sein, worauf Sie achten. Wie bei jedem Display der Unterhaltungselektronik wird die Bildschirmgröße diagonal von der unteren Ecke zur gegenüberliegenden oberen Ecke oder umgekehrt gemessen. Derzeit reichen die Bildschirmgrößen auf Newegg bis zu 80″, aber der durchschnittliche Bereich, den Sie beim Kauf im Auge behalten sollten, liegt zwischen 19″ und 43″. Zusammen mit den in den vorherigen Abschnitten erwähnten unterschiedlichen Graden der Panel- und Hintergrundbeleuchtungstechnologie steigen die Bildschirmgröße und die Gesamtkosten eines Monitors im Allgemeinen gleichzeitig.

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um das Bildseitenverhältnis von Monitoren und dessen Beziehung zu Bildschirmauflösungen vorzustellen. Definitionsgemäß ist das Seitenverhältnis die Breite eines Bildschirms im Verhältnis zur Höhe des Bildschirms. Beispielsweise waren einige der ersten verkauften Fernsehgeräte fast quadratische Bildschirme mit einer etwas größeren Breite als Höhe, was ein Seitenverhältnis von 4:3 ergab. Heute werden Auflösungen von Computerbildschirmen (obwohl sie dem Seitenverhältnis absolut ähnlich sind) in Breite mal Höhe in Pixeln gemessen und dargestellt.

1987 wurden der Welt erstmals Monitore vorgestellt, die 4:3-Bildschirme mit einer Auflösung von 640×480 Pixeln enthielten. Derzeit verwenden die meisten Computermonitore Breitbildformate und Full-HD-Auflösungen, wobei das beliebteste 16:9-Format mit 1920×1080 Pixeln ist. Durch die Verdoppelung der Breiten- und Höhenabmessungen innerhalb eines Seitenverhältnisses können Sie schärfere Auflösungen (klarere Bilder) erhalten, da mehr Pixel in das gleiche Seitenverhältnis gepackt werden. Natürlich haben sich diese Seitenverhältnisse und Auflösungen durch weitere Variationen, wie z. B. gebogene Displays und UltraWide-Monitore, weiterentwickelt.

Arten von Panels

Nachdem wir nun ein Verständnis für Flüssigkristallbildschirme und die beiden Arten von Hintergrundbeleuchtungstechniken haben, die dahinter stehen, ist es an der Zeit, sich mit den verschiedenen Panel-Typen von LCD-Monitorbildschirmen zu befassen und wie sie sich auf Ihre Computeranforderungen beziehen. Nur weil bestimmte Panel-Typen mehr kosten als andere, heißt das nicht, dass teurer generell besser ist. Es kommt darauf an, welche Eigenschaften des Paneltyps am besten für den allgemeinen Gebrauch, für Spiele oder für professionelle Video-/Bildbearbeitungsanwendungen geeignet sind, was im Endeffekt von der Farbwiedergabetechnologie, den Betrachtungswinkeln, den Reaktionszeiten und den Bildwiederholraten abhängt.

TN

Wenn Sie ein Hardcore-PC-Gamer sind, dann sind TN-Panels (Twisted-Nematic) vielleicht Ihr erster Bildschirm der Wahl. Computermonitore mit TN-Panels bieten die höchsten Bildwiederholraten und schnellsten Reaktionszeiten. Als eine der ältesten Anzeigetechnologien erzeugen TN-Panels das Bild durch die Verwendung von lichtdurchlässigen nematischen Flüssigkristallen in Glasplatten, einem Farbfilter und zwei linierten Filtern (einer vertikal, der andere horizontal). Aufgrund des Polarisationseffekts, der in TN-Panels auftritt, haben diese Arten von Monitoren die schlechteste Farbdarstellung und die schlechtesten Betrachtungswinkel. Auf der anderen Seite sind diese Monitore die erschwinglichsten Monitore, was sie perfekt für Gamer macht, die bereits eine Menge Geld für ihre Gaming-Battlestation ausgegeben haben.

Auch hier sollten TN-Panels die erste Wahl sein, wenn Sie die höchste Leistung aus Ihrem Gaming-PC herausholen wollen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind TN-Panels die einzigen Monitore, die eine Bildwiederholrate von 240 Hz unterstützen. Das bedeutet, wenn Ihr System und Ihre Grafikkarte 240 Bilder pro Sekunde erzeugen und ausgeben können, wird der Monitor im Gegenzug 240 Bilder pro Sekunde wiedergeben und damit das schnellste und flüssigste visuelle Spielerlebnis auf dem Markt schaffen.

IPS

Im Vergleich zu TN-Panels bieten IPS-Panels (In-Plane-Switching) die besten Blickwinkel und die genauesten Farben. IPS-Panels wurden speziell entwickelt, um die Einschränkungen traditioneller TN-Panels auszugleichen. IPS-Computermonitore sind perfekt für Grafikdesigner oder Kameraleute geeignet, da die inneren Kristallflüssigkeiten ihre Ausrichtung auf einer einzigen Ebene anpassen (daher der Name), um aus jedem Betrachtungswinkel genaue, naturgetreue Farben zu zeigen.

Leider ist nichts wirklich perfekt, da die meisten IPS-Monitore der Einstiegsklasse nicht die gleichen schnellen Reaktionszeiten und Bildwiederholraten haben wie PC-Monitore mit TN-Panel. Außerdem sind IPS-Monitore aufgrund ihrer hohen Bild- und Farbqualität und ihres hervorragenden Betrachtungserlebnisses in der Regel teurer als TN-Panels. Nichtsdestotrotz kann ein IPS-Monitor mit der richtigen adaptiven Synchronisierungstechnologie (siehe G-SYNC und AMD FreeSync unten) und den richtigen Computerspezifikationen möglicherweise die beste Lösung für großartig aussehende, leistungsstarke Spiele sein.

OLED im Kommen

Die Technologie der organischen Leuchtdioden (OLED), die in vielen aktuellen Fernsehern und Smartphones zu finden ist, ist derzeit für Computermonitore in Arbeit. Die OLED-Bildschirmtechnologie besteht aus kohlenstoffbasierten Materialien, die Licht emittieren, wenn sie mit Strom betrieben werden. Insgesamt benötigen OLED-Displays keine Hintergrundbeleuchtung oder Filter, um ihre Farben und bewegten Bilder zu erzeugen. Sie sind auch großartig für Hersteller, weil sie einfach herzustellen und physisch leicht sind, um einfach exportiert und geliefert werden zu können.

Die Hauptattraktion von OLED-Monitoren wird sein, dass jedes Pixel des Displays seine eigene Lichtquelle hat, um letztendlich schwärzere Schwarztöne und wahrheitsgetreuere Farben auf der ganzen Linie zu erzeugen. 2021 könnte das Jahr sein, in dem wir mehr über diese Technologie für Computermonitore hören, also stellen Sie sicher, dass Sie hier für alle Updates zurückkommen.

VA

Bei den in den 90er Jahren entwickelten VA-Panels (Vertical-Alignment) befinden sich die Flüssigkristallzellen in einer vertikalen Position, wenn das Display nicht verwendet wird. Sobald Spannung an das Display angelegt wird, verschieben sich die Kristalle in eine horizontale Ausrichtung, um Licht und letztendlich Ihr Bild durchzulassen. Ähnlich wie IPS-Panels wurden VA-Computermonitore entwickelt, um eine alternative Option zu den Vorgängermonitoren mit TN-Panels zu bieten.

Mit anständigen Bildwiederholraten (in den meisten Fällen nicht ganz auf TN-Niveau) haben VA-Monitore mit ihren vielseitigeren Pixeln einen besseren Farbkontrast und eine größere Bildtiefe. Eine höhere Bittiefe bedeutet, dass mehr Farben auf jedem Pixel verwendet werden können. Obwohl VA-Monitore bessere Betrachtungswinkel als TN-Panels haben (in der Regel nicht so sehr wie IPS), sind sie aufgrund ihrer langsamen Reaktionszeiten besser für den allgemeinen Gebrauch geeignet, z. B. für Home-Streaming oder Büroanwendungen.