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Thema: Was ist Amateurfunk, Betriebsfunk, CB-Funk, Flugfunk, Freenet-Funk,  LPD Funk, PMR446

Hinweis: Erklärungen stark eingekürzt zur schnellen Übersicht. Bitte auch die weiterführenden Links beachten. Infos speziell für Deutschland. In anderen Länder können andere Situationen sein.


Die (in Deutschland) anmelde- und gebührenfreien - sog. "Jedermann Funkgeräte" - auch Kurzstreckenfunkgeräte

CB-Funk
  • Ursprung im Betriebsfunk (1950 / 1960ziger Jahre. CB  in Deutschland ab 1975)
  • 27 MHz, gerade noch Kurzwelle
  • einziger Hobbyfunk, der neben Handfunkgeräten auch Mobilgeräte und stationäre Funkgeräte kennt.
  • Keine Exclusivitäten
LPD
  • Low Power Device im 70cm Amateurfunkband, 
  • sehr geringe Sendeleistungen, entsprechend geringe Reichweiten - 100-500m sind hier typisch
  •  69 Kanäle, 
  • nur Handfunkgeräte. 
  • LPD kann auch z.B. ein Funkkopfhörer oder Garagentoröffner sein. 
  • Heute fast immer nur noch in Dualbandgeräten mit PMR446 zu finden
  • Keine Exclusivitäten
  • Nicht in allen europäischen Ländern zugelassen (weniger Länder, als z.B. PMR446)
PMR446
  • Frei übersetzt "Betriebsfunk 446 MHz"
  • 70cm Band 446 MHz, bereits leicht außerhalb des 70cm Amateurfunkbandes
  • 8 Kanäle
  • Nur Handfunkgeräte
  • nahezu europaweit zugelassen
  • Keine Exclusivitäten
Freenet
  • 2m Band Frequenzbereich Autotelefon B-Netz (149 MHz)
  • Nur Deutschland
  • Kanäle und Sendeleistungen ähnlich PMR446
  • Erst 3 Kanäle, aktuell 6 Kanäle
  • Start war etwas eher als PMR446
  • Keine Exclusivitäten
FAQ
  • Ich habe gehört, im CB Funk kann man bis nach "Italien oder Amerika funken, stimmt das? = ja, ist möglich, aber nicht immer, hängt von diversen Faktoren ab.
  • Was ist das Gegenstück zu PMR446 in den USA? = FRS (nicht in Europa zugelassen, so wie PMR446 nicht in Amerika, etc. zugelassen ist)

Amateurfunk - Hobbyfunk aber kein Jedermannfunk

Amateurfunk
  • Grundsätzlicher Unterschied zum Jedermannfunk (anmelde- und gebührenfreie Systeme) = Für die aktive Teilnahme am Amateurfunk ist eine gültige Amateurfunkgenehmigung notwendig.
  • Eine Amateurfunkgenehmigung setzt u.a. eine bestandene Prüfung bei der Bundesnetzagentur voraus (nicht mal eben so. Da stecken tausende Fragen drin)
  • Amateurfunk unterscheidet sich ganz wesentlich zum Jedermannfunk, da viel mehr Möglichkeiten. 
  • Anders als im Jedermannfunk, wo klare Spielregeln für Sendeleistungen, Kanäle, etc. vorliegen, ist der Amateurfunker (oder Funkamateur) für die Einhaltung der "Spielregeln" seiner Genehmigungsklasse selber verantwortlich.
  • Es gibt unterschiedliche Genehmigungsklassen, die unterschiedliche Möglichkeiten beinhalten. Von Langwelle bis in 1000sende von MHz.
  • Obwohl gerne gesagt: Es gibt im Amateurfunk keine Lizenzen, nur Genehmigungen
  • Rufzeichen werden fest vergeben und sind international geregelt und geben fast immer -  neben dem Land - auch die Genehmigungsklasse des Inhabers wieder.
FAQ
  • weltweiter Funkverkehr möglich: ja
  • Gibt es Amateurfunk in allen Ländern? Jein. Einige Länder lassen z.B. aus politischen Gründen keinen Amateurfunk zu, oder schränken diesen stark ein.
  • Es eine Prüfung schwer? Relativ: Amateurfunk ist und bleibt im Hobbybereich Königsklasse. Ganz grob gesagt. Wie eine "halbe Lehre"...
  • Muss man heute noch Morsen lernen? Nein (DL und viele weitere Länder)
  • Fallen Gebühren an? Ja, geringe
  • Gilt mein Amateurfunkrufzeichen lebenslang? Ja 
  • Amateurfunker oder Funkamateur? Beides ok. Vielen Amateurfunkern ist es wichtig, dass der Amateurfunk zwar als Hobbyfunk verstanden, aber kein Jedermann Funk ist.
  • Der Amateurfunk (Dienst) hat sehr große Freiheiten, was u.a. technische Belange angeht. Darum ist es wichtig, dass die Funkamateure genau wissen, was wo wie geht, bzw. zugelassen ist.
  • Darf man im Amateurfunk seine Funkgeräte selber bauen? = Ja
  • Was ist so grundsätzlich anders im Amateurfunk?

Während bei nahezu allen anderen Funkdiensten inkl. Jedermann Funk "die Geräte das können, was zugelassen ist, können Amateurfunkgeräte auch schon mal deutlich mehr, als was im Amateurfunk zugelassen ist."

  • Hier ist der Funkamateur eben selber verantwortlich im Rahmen seiner Genehmigungsklasse zu bleiben.

Betriebsfunk - keine Prüfungen, aber kein anmelde- und gebührenfreier Funk

Betriebsfunk
  • Grundvoraussetzung: Aktives Gewerbe, etc. Kein Hobbyfunk, kein anmelde- und gebührenfreier Funk
  • Es gibt Handfunkgeräte, Mobilgeräte und stationäre Geräte
  • Frequenzbereiche in Deutschland: 4m, 2m und 70cm (UKW)
  • Sendeleistungen bis 6 Watt (bei Handfunkgeräten weniger) Ausnahmeregelungen möglich
  • In aller Regel nur 1 Kanal / Frequenz wird zugeteilt
  • Keine Exclusivitäten
  • Frequenzzuteilung über Bundesnetzagentur
  • Frequenzzuteilung auch abhängig von der Art des Gewerbes
  • Taxifunk ist auch Betriebsfunk
  • Es fallen (recht geringe) Gebühren an
  • Rufzeichen möglich (aber frei, z.B. Spedition 1, Munki 5, etc.)
  • Sonderlösungen, inkl. Übergaben in Tel. Netze möglich. 
  • In einigen Fällen können Freenet-Funk und PMR446 durchaus Alternativen zum Betriebsfunk sein
FAQ
  • Sind Betriebsfunkgeräte teurer als PMR446 Funkgeräte, etc. ? = Ja
  • Wer vergibt Zulassungen? = Bundesnetzagentur bzw. deren Aussenstellen
  • Kann ich als Privatperson...? = nein

Seefunk und Flugfunk - weder Hobbyfunk, noch anmelde- und gebührenfrei und nur nach bestandener Prüfung(en)

Flugfunk
  • weder Hobbyfunk, noch anmelde- und gebührenfrei und nur nach bestandener Prüfung (en)
  • Auch nicht vergleichbar zum Amateurfunk - eher zum Betriebsfunk
  • Feste "Spielregeln" - gelten für Anwender, wie für Funkgeräte
  • Rufzeichen werden fest vergeben
  • Frequenzen u.a. Kurzwelle und UKW
Seefunk
  • weder Hobbyfunk, noch anmelde- und gebührenfrei und nur nach bestandener Prüfung (en)
  • Auch nicht vergleichbar zum Amateurfunk - eher zum Betriebsfunk
  • Feste "Spielregeln" - gelten für Anwender, wie für Funkgeräte
  • Rufzeichen werden fest vergeben
  • Frequenzen u.a. Kurzwelle und UKW

 

FAQ
  • Im Seefunk und im Flugfunk sind nahezu alle  "Spielregeln" ganz klar festgelegt. 
  • Entsprechend "starr" sind die jeweiligen Funkgeräte. Also deutlicher Unterschied zum Amateurfunk
  • Deshalb eher mit Betriebsfunk vergleichbar, obwohl gerätetechnisch nahezu immer deutlich aufwendiger.
  • Im Flugfunk und Seefunk ist es wichtig, dass die Anwender mit den Regeln und mit dem Umgang der Geräte vertraut sind, da hier neben Privatleuten auch kommerzielle Nutzer diese Dienste nutzen.
  • Derzeit weder anmelde- noch gebührenfrei
  • Nur nach Zuteilung einer Genehmigung (typisch Anmeldung einer Funkstelle gibt´s ein Rufzeichen. In etwa vergleichbar zum Amateurfunk)
  • Ansprechpartner Fachhandel und Bundesnetzagentur

Schwarzfunk und Piratensender

Beiden gemeinsam: Nicht genehmigter Funkbetrieb

Schwarzfunk
  • Etwas einfach ausgedrückt: "Wilder CB- oder Amateurfunk, etc.", sich nicht an die "Spielregeln halten"
Piratensender
  • Dieser Begriff steht fast immer im Zusammenhang mit nicht genehmigten Rundfunk bzw. Radiosenderbetrieb
  • Besonders in den 1960, 1970ziger Jahren ein Thema, da viele öffentlich rechtliche Rundfunksender eher ein eher konservatives Rundfunkprogramm hatten
  • Natürlich ist Piratenfunk auch Schwarzfunk  :-)

 

 

 

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