ICOM IC-R6 Handscanner mit 1300 Speichern

kleiner robuster Handscanner von 100 kHz bis 1309.995MHz und alpha-numerischer Speicherverwaltung

 

 

 

 

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Beschreibung:
Der ICOM IC-R6 hat eine gewisse Ähnlichkeit zum ICOM IC-R5, bietet jedoch einige neuere Eigenschaften und Funktionen, wie z.B. 1300 Speicher, schnellem Speichersuchlauf und bis zu ca. 15 Stunden Empfangsbetrieb*. Auch ist die bereits aus älteren ICOM Modellen her bekannte VSC (Voice Squelch Control) Rauschsperrentechnik wieder dabei. Schon der ICR5 war (bzw. ist)  in seiner Klasse ein Klassiker. Wer einen kleinen und leistungsfähigen Handscanner sucht, der sollte sich den IC-R6 unbedingt auch mal genauer ansehen. Übrigens: Mit OPC-478U steht jetzt auch ein USB PC-Verbindungskabel zur Verfügung.

 

eine gewisse Ähnlichkeit zum IC-R5 ?

Ja! Doch einige Funktionen sind beim IC-R6 neu hinzugekommen und runden so das Bild für einen kleinen aber leistungsfähigen Handscanner ab.

  • 1300 statt 1000 Speicher
  • Mit einem Suchlauf von ca.100 Speicher pro Sek. recht fix.
  • CT-17 Pegelkonverter Unterstützung
  • Mit einer Frequenzstabilität von +/1ppm bei 25 Grad enorm frequenzstabil für ein Gerät dieser Klasse.
  • Optionale Standladeschale verfügbar
  • Empfang typisch bereits ab 100 kHz statt 150 kHz

 

Rundfunkempfang möglich?

dank W-FM ist auch Rundfunk-Empfang möglich. Aber auch AM und N-FM Empfang ist möglich. mit ca. 150mW ist der IC-R6 auch gut gerüstet für den gelegentlichen UKW oder KW-Rundfunkempfang. 

Bitte beachten Sie auch unsere weiteren Informationen zu diesem Thema weiter unten auf der Seite.

Empfängersystem?

Dreifachsuper mit: 1.ZF 266.7MHz, 2.ZF 19.65MHz und 3.ZF von 450kHz Der IC-R6 hat min typ. Empfängerempfindlichkeiten von ca. 0,18 - 1,3µV wirklich "spitze Ohren" und kann durchaus mit "wesentlich größeren Modellen" mithalten. 

Allerdings muss er sich wohl in einigen Frequenzbereichen dem IC-R5 geschlagen geben, der teilweise noch (etwas) bessere Werte aufweist. Dafür punktet der IC-R6 mit seiner enormen Frequenzstabilität von +/1 ppm.

Speicherverwaltung

Es stehen bis zu 1300 normale Speicher zur Verfügung. Mit 50 SCAN-Ecken und 200 sog. Auto-Write-Speichern. Auch alpha-numerisch mit bis zu 6 Zeichen programmierbar. Dadurch wird die Speicherverwaltung noch übersichtlicher.

 
VSC - Voice Squelch Control

Üblicherweise arbeitet eine Rauschsperre signalstärkenabhängig. Bei der VSC Technik öffnet die Rauschsperre nur, wenn ein moduliertes Signal empfangen wird. So soll verhindert werden, dass die Rauschsperre bei Störungen bzw. Störsignalen öffnet. Allerdings muss man auch bei der VSC Technik akzeptieren, dass gelegentlich doch noch "Störträger" durchschlagen.

 

Eingebauter Audio Low Pass Filter

Beim IC-R6 setzt ICOM u.a. eine sog. Low Pass Audio Filter Technik ein. Dadurch klingt der Handscanner recht angenehm und kraftvoll.

Die Highlights des ICOM IC-R6

  • robustes Gehäuse
  • kompakte Abmessungen
  • AM, FM, W-FM
  • 1300 Speicher
  • alpha-numerische Speicherverwaltung
  • 8,33 kHz "Flugfunk-Step" und 6,25 kHz "PMR446-Step"
  • DC-Buchse
  • Programmierbar per optionaler Software - CS-R6
  • SMA-Antennenbuchse
  • Bis zu 100 Speicher können in eine Bank programmiert werden.
  • 22 Speicherbänke
  • 50 programmierbare Eckfrequenzen für Suchlaufbetrieb.
  • USB-Verbindung mit optionalem OPC-478/OPC-478U möglich.
  • schnelle Frequenz-Bereichsvorwahl möglich
  • typ. schon ab 100 kHz Empfang möglich.
  • Lock-Funktion
  • Ferritantenne für Mittelwelle
  • Skip-Funktion
  • 4 verschiedene Prioritätsfunktionen
  • CTCSS/DTCS Squelch Funktion
  • VSC Voice Squelch Control
  • Auto Memory Write Funktion (es werden im Searchbetrieb automatisch gefundene Aktivitäten abgespeichert)
  • Speicher-Kopierfunktion
  • 1 MHz Schnellwahl
  • Empfangs-Abschwächer-Funktion
  • Monitor-Funktion
  • Duplex Operation für z.B. Relais-Überwachung
  • S-Meter Feldstärkeanzeige
  • Batterie-Zustandsanzeige
  • +/- 1ppm Frequenzstabilität
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Bis zu 15 Stunden Empfangsbetrieb pro Akkuladung*
  • optionale Standladeschale erhältlich
  • und mehr..

 

 

Optionales Zubehör für den IC-R6

  • LC-146A  Tragetasche für ICR2, ICR5, ICR6 und IC-Q7E ( Softcase. Bild zeigt Gerät in Tasche )
  • SP13  Ohrhörer ( kann bei uns auch eine andere Bezeichnung haben, da nicht gerätebezogen )
  • SP-27 Ohrhörer mit Schallschlauch
  • HP-4  Kopfhörer ( kann bei uns auch eine andere Bezeichnung haben, da nicht gerätebezogen )
  • AD-92SMA  Antennenadapter von SMA System auf BNC-Norm ( kann bei uns auch eine andere Bezeichnung haben, da nicht gerätebezogen )
  • CS-R6  ICOM Cloning-Software
  • CT-17 Pegel Konverter
  • OPC-474  Cloning-Cable für Datenübertragung zwischen zwei IC-R5
  • OPC-478  Cloning-Cable für Datenübertragungen zwischen Gerät und PC, Version RS232
  • OPC478U USB Cloning Cable (PDF-Info hier)
  • CP-18E Zigarettenanzünder-Kabel
  • BC-196SD Steckerladegerät
  • BC-194 Standladeschale

Software 

  • CS-R6 - Die Original ICOM Programmiersoftware für den IC-R6

mitgeliefertes Zubehör

  • 2x Mignon Akkus , 1400mAh, NiMH
  • Gummiantenne
  • Gürtel-Clip
  • Trageschlaufe
  • Stecker-Stromversorgung BC-196SD
  • Deutsche Bedienungsanleitung von ICOM

Alternative Modelle

Diverses

FORUM + KLEINANZEIGENMARKT:

weitere Bilder! 

 

Technische Daten:

Frequenzbereiche:

100 kHz bis 1309,995 MHz - no gabs

Speicher / Kanäle:

1300 mit alpha-numerischer Funktion, 50 SCAN-Ecken (Suchlauf-Frequenzecken), 22 Speicherbänke

Modulationsarten:

AM, FM, W-FM  

Bänke:

22

Vorzugskanäle(Priorität):

4 verschiedene Einstellmöglichkeiten

Ausblendspeicher:

ja

Suchbänke:

50 Scan-Ecken (25 Paare)

Suchlaufgeschwindigkeiten:

bis zu 100 Speicher

Frequenzschritte:

5, 6.25, 8.33*, 9*, 10, 12.5, 15, 20, 25, 30 , 50, 100, 125, 200 kHz (*= in Abhängigkeit des gewählten Frequenzbandes) 

Stromversorgung(en):

2x Mignon, oder 4,5 - 6,3 Volt DC extern

Leistungsaufnahme:

ca. 130mA

NF-Ausgangsleistung:

150 mW typisch

Antennenbuchse:

SMA

Maße:

58x86x29,8 mm

Gewicht:

200 g

Software:

z.B. CS-R6 (OPC-478 oder OPC-478U notwendig)

Oft gestellte Fragen:

zugelassen ( CE)

ja

durchgehender Frequenzbereich:

ja, no gabs

Flugfunk (AM):

ja

UKW Rundfunkempfang (Radio)

ja

Netzgerät / Ladegerät im Lieferumfang:

ja

Akku im Lieferumfang:

ja (2x Mignon Akkus mit 1400 mAh NiMH

Tasche im Lieferumfang:

nein (optional LC-146A)

weiteres Zubehör:

Gummiantenne, Clipp, Trageschlaufe

per Software programmierbar:

ja, optionale Software und PC-Interface notwendig

Frequenzsuchlauf:

ja

 

 

Unsere Meinung zum Produkt...

Wie oben schon beschrieben, orientiert sich der ICOM IC-R6 in vielen Punkten an den IC-R5. Und so wirkt der IC-R6 auch eher "runderneuert", als ein komplett neues Modell. Doch einige Änderungen bzw. Neuerungen gibt es schon. Betrachten wir diese hier einmal etwas genauer.

Kennst Du IC-R2 und IC-R5 - dann kennst Du IC-R6 !

Die Bedienung ist nahezu zu den beiden o.g. Modellen identisch. Umsteiger werden also kaum Probleme haben. Neueinsteiger werden sich gelegentlich an der teilweise recht komplexen Menüstruktur schwer tun, besonders wenn es um Dinge, wie das Programmieren von Eckfrequenzen, etc. geht. Hier helfen nur zwei Dinge: Geduld und/oder die optionale Programmiersoftware CS-R6. Basisfunktionen allerdings lassen sich recht flott einstellen und selbst die nicht vorhandene Frequenzeingabe-Tastatur wird man nach einer Zeit kaum noch Vermissen. Auch wirken die Tasten, speziell für die Lautstärkeeinstellung beim IC-R6 etwas gefälliger, als beim IC-R5. 

An der Audio-Schraube gedreht

Im direktem Audiovergleich merkt man, dass der ICOM IC-R6 in einigen Situationen gegenüber dem IC-R5 etwas weicher und ruhiger klingt. Hier macht sich die Audio Low Pass Filter Technik bemerkbar. Allerdings bezieht sich dieser Vorteil mehr auf das subjektive Hörgefühl des Anwenders und nicht auf die eigentliche Empfangsleistung selbst. Im UKW Rundfunk fällt dieses allerdings noch geringer aus.

Empfang im 2m/70cm Amateurfunk und anderen Funkdiensten

Ob 2m oder 70cm Amateurfunk, oder andere Funkdienste, hier zeigte unser Test IC-R6 aus welchem Stall er kommt. Denn hier konnte es der kleine ICOM IC-R6 locker mit teueren Vergleichsmodellen aufnehmen. Das liegt sicherlich auch an der Tatsache, dass der Hersteller das Modell auf die jahrelangen Erfahrungen mit IC-R2 und IC-R5 aufbauen konnte. Viel mehr Leistung wird man in solch kompakte Geräte wohl kaum noch einbauen können.

UKW und Kurzwellen Rundfunk mit dem ICOM IC-R6

Gleich vorab: Bei Geräten, wie dem IC-R6 sollte man schon etwas Milde wallten lassen. Schliesslich hat der Hersteller bei IC-R5 / IC-R6 und Co schon einiges an Möglichkeiten in das Mini-Gehäuse (in etwa so gross wie eine Zigarettenschachtel) gepackt. Da kann man natürlich nicht die Leistungsfähigkeiten ausgewachsener Kurzwellenempfänger oder HiFi Tuner erwarten. Und so sind die Empfangsleistungen des IC-R6 zwar völlig ausreichend für den gelegentlichen Ausflug in die langen oder kurzen Rundfunk-Wellen, wobei stärkere Sender durchaus angenehm im Audio sind, aber der IC-R6 ist - wie viele seiner Kollegen (inkl. IC-R5) in seiner Klasse auch! - "breit wie ein Scheunentor." 

Leider auch auf UKW Rundfunk. Teilweise merkte unser Testmuster nicht, wenn wir im UKW Rundfunkband mal eben locker 300 kHz neben der Frequenz lagen. Eine Unsitte, die wohl dem US-Amerikanischen Markt gezollt ist.

Im direktem Vergleich zwischen IC-R5 und IC-R6 fällt im UKW Rundfunkbereich auf, dass der IC-R5 zwar noch etwas "breiter" ist als der IC-R6, aber deutlich früher falsche Frequenzeinstellungen durch entsprechende Klangbilder erkennen lässt. 

Aber noch einmal. Handscanner sind Handscanner und keine DX-Maschinen. Als Urlaubsradio oder Freizeitradio gehen die Leistungseigenschaften absolut durch. 

Schneller höher weiter...

Der ICOM IC-R6 zieht im Bereich Speichersuchlauf rasant an seinen Vorgänger IC-R5 vorbei. Mit 100 Kanälen pro Sekunde fetzt der Scanner schon richtig durch die Frequenzen. Das muss man nicht unbedingt haben, ist aber durchaus angenehm.

Auch der Frequenzbereich des IC-R6 wurde gegenüber dem IC-R5 erweitert. So geht jetzt der Empfang bereits ab 100 kHz los, was aber kaum auffällt, denn dafür fehlt dem kleinen Gerätchen oft schon mal die (Empfangs) Puste...

Mit seiner hohen Frequenzstabilität von 1.0 ppm kann der ICOM IC-R6 einen beachtlichen Wert vorweisen. Dafür kann der IC-R5 teilweise etwas bessere Empfängerempfindlichkeiten in einigen Frequenzbereichen auf sein Konto verbuchen. Ob beides allerdings im typischen Scanner-Alltag wirklich soo entscheidende Punkte sind? 

Endlich eine Ladeschale...

Beim IC-R6 bietet ICOM endlich auch einmal eine Standladeschale an. Die optionale Einheit BC-194 wird direkt an das Steckerladegerät BC-196SD angeschlossen und der Scanner kann so schnell und bequem aufgeladen werden.

VSC Squelch

Gute Sache. Hatte ICOM schon früher bei einigen Geräten bzw. auch in seinen (aktuellen) Spitzenmodellen. Ermöglicht eine Rauschsperre, die nicht nach Signalstärke, sondern nach Modulation arbeitet. So können teilweise im Suchlauf Dauer-Störsignale als solche erkannt und übersprungen werden. Natürlich kann VSC auch wieder abgeschaltet werden. 

Mehr PC am Scanner

Der IC-R6 kann jetzt auch CT-17 Pegel-Konverter. Doch bevor hier ein Missverständnis aufkommt. CT-17 wird nicht! für die optionale Programmiersoftware CS-R6 benötigt. Diese benötigt entweder die ebenfalls optionalen PC-Verbindungen OPC-478 (RS-232) oder OPC-478UC (USB). Über CS-R6 kann der Scanner nicht ferngesteuert werden.

Mit dem Pegel-Konverter CT-17 stellt ICOM die Möglichkeit der Steuerung des Handscanners per PC zur Verfügung. Allerdings schreibt ICOM sinngemäß in seiner originalen Anleitung selber: Nixe Software über uns, Du machen selber... Und auch hier sei die Frage gestellt: Braucht man das? Besonders bei einem Handscanner dieser Klasse, zumal der optionale Pegelkonverter CT-17 "so mal locker ca. 50% des Kaufpreises eines IC-R6 verschlingt" - Ohne Software versteht sich...!

Einsteiger und Umsteiger

Während Neueinsteiger sich wohl nur für kurze Zeit fragen müssen, ob IC-R5 oder IC-R6 (der IC-R5 läuft aus. Stand 02/2010) haben es altgediente IC-R5 Anwender wohl schon deutlich schwerer. Zwar bietet der IC-R6 einige neue Features und subjektiv betrachtet auch ein in einigen Situationen etwas angenehmeres Klangbild, aber ob das wirkliche Argumente für ein Umsteigen sind, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. 

Allerdings muss man auch klar sehen: Viel mehr in so eine kleine Handschachtel einzubauen, wäre wohl auch übertrieben. Hier hat ICOM einen guten Balanceakt zwischen Modellreihe, sinnvoller Technik und Bedienbarkeit hingelegt.

7 Jahre...

Wenn man sich das jeweilige Datum auf den ICOM "CE-Papieren" ansieht, dann liegen etwas mehr als 7 Jahre zwischen IC-R5 und IC-R6. (2002 und 2009)

Das spricht eindeutig dafür, wie langlebig und gut durchdacht die ICOM Modelle sind. Und hätte ICOM nicht selber mit dem IC-R6 die nächste Generation seiner "Kompakt-Handscanner" eingeläutet, man hätte wohl kaum des Gefühl bekommen: Der IC-R5 ist alt... :-)

ICOM IC-R2 ICOM IC-R5 ICOM IC-R6

 

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* = In Abhängigkeit zur gehörten Lautstärke , Akkutyp und Empfangsaktivität

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