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ICOM IC-R6 Handscanner mit 1300 Speichern |
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kleiner robuster Handscanner von 100 kHz bis 1309.995MHz und alpha-numerischer Speicherverwaltung |
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ICOM IC-R6 hat eine gewisse Ähnlichkeit zum ICOM IC-R5,
bietet jedoch einige neuere Eigenschaften und Funktionen, wie z.B.
1300 Speicher, schnellem Speichersuchlauf und bis zu ca. 15 Stunden
Empfangsbetrieb*. Auch ist die bereits aus älteren ICOM Modellen her
bekannte VSC (Voice Squelch Control) Rauschsperrentechnik wieder
dabei. Schon der ICR5 war (bzw. ist) in seiner Klasse ein
Klassiker. Wer einen kleinen und leistungsfähigen Handscanner sucht,
der sollte sich den IC-R6 unbedingt auch mal genauer ansehen.
Übrigens: Mit OPC-478U steht jetzt auch ein
USB PC-Verbindungskabel zur Verfügung.
Technische Daten:
Oft gestellte Fragen:
Unsere Meinung zum Produkt... Wie oben schon beschrieben, orientiert sich der ICOM IC-R6 in vielen Punkten an den IC-R5. Und so wirkt der IC-R6 auch eher "runderneuert", als ein komplett neues Modell. Doch einige Änderungen bzw. Neuerungen gibt es schon. Betrachten wir diese hier einmal etwas genauer. Kennst Du IC-R2 und IC-R5 - dann kennst Du IC-R6 ! Die Bedienung ist nahezu zu den beiden o.g. Modellen identisch. Umsteiger werden also kaum Probleme haben. Neueinsteiger werden sich gelegentlich an der teilweise recht komplexen Menüstruktur schwer tun, besonders wenn es um Dinge, wie das Programmieren von Eckfrequenzen, etc. geht. Hier helfen nur zwei Dinge: Geduld und/oder die optionale Programmiersoftware CS-R6. Basisfunktionen allerdings lassen sich recht flott einstellen und selbst die nicht vorhandene Frequenzeingabe-Tastatur wird man nach einer Zeit kaum noch Vermissen. Auch wirken die Tasten, speziell für die Lautstärkeeinstellung beim IC-R6 etwas gefälliger, als beim IC-R5. An der Audio-Schraube gedreht Im direktem Audiovergleich merkt man, dass der ICOM IC-R6 in einigen Situationen gegenüber dem IC-R5 etwas weicher und ruhiger klingt. Hier macht sich die Audio Low Pass Filter Technik bemerkbar. Allerdings bezieht sich dieser Vorteil mehr auf das subjektive Hörgefühl des Anwenders und nicht auf die eigentliche Empfangsleistung selbst. Im UKW Rundfunk fällt dieses allerdings noch geringer aus. Empfang im 2m/70cm Amateurfunk und anderen Funkdiensten Ob 2m oder 70cm Amateurfunk, oder andere Funkdienste, hier zeigte unser Test IC-R6 aus welchem Stall er kommt. Denn hier konnte es der kleine ICOM IC-R6 locker mit teueren Vergleichsmodellen aufnehmen. Das liegt sicherlich auch an der Tatsache, dass der Hersteller das Modell auf die jahrelangen Erfahrungen mit IC-R2 und IC-R5 aufbauen konnte. Viel mehr Leistung wird man in solch kompakte Geräte wohl kaum noch einbauen können. UKW und Kurzwellen Rundfunk mit dem ICOM IC-R6 Gleich vorab: Bei Geräten, wie dem IC-R6 sollte man schon etwas Milde wallten lassen. Schliesslich hat der Hersteller bei IC-R5 / IC-R6 und Co schon einiges an Möglichkeiten in das Mini-Gehäuse (in etwa so gross wie eine Zigarettenschachtel) gepackt. Da kann man natürlich nicht die Leistungsfähigkeiten ausgewachsener Kurzwellenempfänger oder HiFi Tuner erwarten. Und so sind die Empfangsleistungen des IC-R6 zwar völlig ausreichend für den gelegentlichen Ausflug in die langen oder kurzen Rundfunk-Wellen, wobei stärkere Sender durchaus angenehm im Audio sind, aber der IC-R6 ist - wie viele seiner Kollegen (inkl. IC-R5) in seiner Klasse auch! - "breit wie ein Scheunentor." Leider auch auf UKW Rundfunk. Teilweise merkte unser Testmuster nicht, wenn wir im UKW Rundfunkband mal eben locker 300 kHz neben der Frequenz lagen. Eine Unsitte, die wohl dem US-Amerikanischen Markt gezollt ist. Im direktem Vergleich zwischen IC-R5 und IC-R6 fällt im UKW Rundfunkbereich auf, dass der IC-R5 zwar noch etwas "breiter" ist als der IC-R6, aber deutlich früher falsche Frequenzeinstellungen durch entsprechende Klangbilder erkennen lässt. Aber noch einmal. Handscanner sind Handscanner und keine DX-Maschinen. Als Urlaubsradio oder Freizeitradio gehen die Leistungseigenschaften absolut durch. Schneller höher weiter... Der ICOM IC-R6 zieht im Bereich Speichersuchlauf rasant an seinen Vorgänger IC-R5 vorbei. Mit 100 Kanälen pro Sekunde fetzt der Scanner schon richtig durch die Frequenzen. Das muss man nicht unbedingt haben, ist aber durchaus angenehm. Auch der Frequenzbereich des IC-R6 wurde gegenüber dem IC-R5 erweitert. So geht jetzt der Empfang bereits ab 100 kHz los, was aber kaum auffällt, denn dafür fehlt dem kleinen Gerätchen oft schon mal die (Empfangs) Puste... Mit seiner hohen Frequenzstabilität von 1.0 ppm kann der ICOM IC-R6 einen beachtlichen Wert vorweisen. Dafür kann der IC-R5 teilweise etwas bessere Empfängerempfindlichkeiten in einigen Frequenzbereichen auf sein Konto verbuchen. Ob beides allerdings im typischen Scanner-Alltag wirklich soo entscheidende Punkte sind? Endlich eine Ladeschale... Beim IC-R6 bietet ICOM endlich auch einmal eine Standladeschale an. Die optionale Einheit BC-194 wird direkt an das Steckerladegerät BC-196SD angeschlossen und der Scanner kann so schnell und bequem aufgeladen werden. VSC Squelch Gute Sache. Hatte ICOM schon früher bei einigen Geräten bzw. auch in seinen (aktuellen) Spitzenmodellen. Ermöglicht eine Rauschsperre, die nicht nach Signalstärke, sondern nach Modulation arbeitet. So können teilweise im Suchlauf Dauer-Störsignale als solche erkannt und übersprungen werden. Natürlich kann VSC auch wieder abgeschaltet werden. Mehr PC am Scanner Der IC-R6 kann jetzt auch CT-17 Pegel-Konverter. Doch bevor hier ein Missverständnis aufkommt. CT-17 wird nicht! für die optionale Programmiersoftware CS-R6 benötigt. Diese benötigt entweder die ebenfalls optionalen PC-Verbindungen OPC-478 (RS-232) oder OPC-478UC (USB). Über CS-R6 kann der Scanner nicht ferngesteuert werden. Mit dem Pegel-Konverter CT-17 stellt ICOM die Möglichkeit der Steuerung des Handscanners per PC zur Verfügung. Allerdings schreibt ICOM sinngemäß in seiner originalen Anleitung selber: Nixe Software über uns, Du machen selber... Und auch hier sei die Frage gestellt: Braucht man das? Besonders bei einem Handscanner dieser Klasse, zumal der optionale Pegelkonverter CT-17 "so mal locker ca. 50% des Kaufpreises eines IC-R6 verschlingt" - Ohne Software versteht sich...! Einsteiger und Umsteiger Während Neueinsteiger sich wohl nur für kurze Zeit fragen müssen, ob IC-R5 oder IC-R6 (der IC-R5 läuft aus. Stand 02/2010) haben es altgediente IC-R5 Anwender wohl schon deutlich schwerer. Zwar bietet der IC-R6 einige neue Features und subjektiv betrachtet auch ein in einigen Situationen etwas angenehmeres Klangbild, aber ob das wirkliche Argumente für ein Umsteigen sind, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Allerdings muss man auch klar sehen: Viel mehr in so eine kleine Handschachtel einzubauen, wäre wohl auch übertrieben. Hier hat ICOM einen guten Balanceakt zwischen Modellreihe, sinnvoller Technik und Bedienbarkeit hingelegt. 7 Jahre... Wenn man sich das jeweilige Datum auf den ICOM "CE-Papieren" ansieht, dann liegen etwas mehr als 7 Jahre zwischen IC-R5 und IC-R6. (2002 und 2009) Das spricht eindeutig dafür, wie langlebig und gut durchdacht die ICOM Modelle sind. Und hätte ICOM nicht selber mit dem IC-R6 die nächste Generation seiner "Kompakt-Handscanner" eingeläutet, man hätte wohl kaum des Gefühl bekommen: Der IC-R5 ist alt... :-)
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* = In Abhängigkeit zur gehörten Lautstärke , Akkutyp und Empfangsaktivität
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