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ICOM IC-7800 Kurzwellentransceiver der Profiklasse - Neue Version

Top-Klasse Kurzwellen-Transceiver der Spitzenklasse

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 Informationen:

Der ICOM IC-7800 ist sicherlich der Traum vieler Kurzwellenfreunde. Sende- wie empfangsseitig. Der IC7800 wird direkt von ICOM Europe (in Bad Soden) an den Endkunden ausgeliefert. Sicherlich ein Novum im Amateurfunkmarkt. Bei Interesse bitte uns für weitere Informationen direkt ansprechen.

Neue Version ab ca. 02 / 2014 mit u.a. folgenden neuen Funktionen

  • Spektrum-Wasserfall-Display-Funktion
  • Audioskop-Anzeige
  • Bedienung des Spektrumskops mit einer PC-Maus
  • Direkte Fernsteuereung mit RS-BA1 (kein Basisstations-PC erforderlich)
  • Bis zu 6dB höherer NF-Pegel des Audio-Peak-Filters (in 1-dB-Schritten einstellbar)
  • Mehr Informationen auch HIER als PDF Datei

 

 

  • HF/50MHz Transceiver
  • Vier 32-bit Fließkomma DSP
  • +40dBm Intercept Point
  • Zwei  identische Hochleistungsempfänger
  • 200W Ausgangsleistung
  • 7" TFT LCD Display farbig
  • RTTY /PSK31 Operation ohne PC

Mitgeliefertes Zubehör:

  • CF-Memory-Card (64 MB)
  • Netzkabel
  • Ersatzsicherungen
  • Lautsprecherstecker
  • Griffe für die Montage im Rack

Optionales Zubehör:

  • SM-20 Tischmikrofon
  • SP-20 Externer Lautsprecher
  • HM-36 Handmikrofon
Das Resultat von 40 Jahren harter Arbeit und technischem Sachverstand
Tokuzo Inoue President, Icom Incorporated

Als Präsident der Icom Incorporation bin ich sehr stolz, Ihnen ein neues Produkt vorstellen zu dürfen.

Mein erstes Rufzeichen erhielt ich im Jahr 1953. Damals war ich JA3FA. In dieser Zeit rüstete ich einen Empfänger mit einer zweiten zusätzlichen HF-Verstärkerstufe aus. Dabei machte ich meine ersten Erfahrungen mit Intermodulation, die durch die Übersteuerung des Mischers zustande kam. Seit dieser Zeit arbeite ich daran, die Eigenschaften von Empfängern zu verbessern.

Die damals üblichen Betriebsarten waren CW und AM und ich erinnere mich noch gut daran, wie schwierig es war, eine hohe Empfindlichkeit, gute Selektivität und ausreichende Stabilität zu erreichen.

Im Jahr 1964 entwickelten wir den ersten halbleiterbestückten tragbaren 50-MHz-Transceiver, den FDAM-1. Und im Jahr 1977 kam unser erster volltransistorisierter Kurzwellentransceiver auf den Markt, der IC-710. Icom stand also immer in der vordersten Reihe bei der Anwendung der Transistortechnologie.

Während der ganzen Zeit rangen wir um die Verbesserung der Empfängereigenschaften. Eine besondere Herausforderung war 1988 die Entwicklung des Kurzwellentransceivers IC-780. Heute, gut 15 Jahre später, ist SSB die meistgenutzte Betriebsart. 

Die Anzahl der Funkamateure hat sich vergrößert, sie nutzen immer höhere Sendeleistungen und längere Beams. All das führt zu einem Anwachsen der Störpegel auf den Bändern.

Jetzt, da man nach weiteren Verbesserungen der Empfängereigenschaften verlangt, hat Icom einen Empfänger mit einem erstaunlichen Intercept Point dritter Ordnung von +40 dBm entwickelt - ein Wert, der alle bisherigen Standards übertrifft. 

Diese außerordentliche technologische Errungenschaft beruht nicht nur auf der Verbesserung des Dynamikbereichs des Eingangsteils, sondern resultiert auch aus dem geringen Rauschen des Oszillators, was ein hohes Signal-Rausch-Verhältnis und andere ausgezeichnete technische Daten ergibt. Das Ergebnis ist auch die Möglichkeit, die volle Leistung eines DSP-Filters mit seinen über 100 dB Weitab-Selektion zu nutzen. Und selbstverständlich haben wir unsere neuesten Erkenntnisse auch in den Sender einfließen lassen.

Icom feiert sein 40. Firmenjubiläum und es ist mir und allen Mitarbeitern von Icom eine große Freude, Ihnen mit dem IC-7800 mit seinem IP3 von +40 dBm den ultimativen Transceiver vorzustellen.

Tokuzo Inoue President, Icom Incorporated

 

Icom entwickelt seit mehr als 40 Jahren Funktechnik. Unsere Firmengeschichte ist geprägt von technischen Herausforderungen und vorzüglichen Leistungen, von der ersten analogen PLL-Schaltung im IC-200 bis zum bahnbrechenden 32-Bit-Fließkomma-DSP des IC-756PRO. Icom hat immer Ideen mit höchstem technischem Anspruch Gestalt gegeben. Moderne Amateurfunkstationen arbeiten immer öfter mit hohen Sendeleistungen und Antennen mit großen Gewinnen erhöhen die Pegel von Störsignalen am Empfängereingang. 

Dies erfordert Empfänger mit großem Dynamikumfang. Icom hat mit dem IC-7800 ein neues Flaggschiff entwickelt, in dem 40 Jahre Erfahrung mit analoger HF-Schaltungstechnik und modernste Digitaltechnologie vereint sind.

Das Resultat sind 110 dB Dynamikumfang, ein Intercept Point dritter Ordnung von +40 dBm und weitere phänomenale Leistungsmerkmale. Im Empfänger sind bekannte und neue Technologien kombiniert, die einen IP3 von +40 dBm ermöglichen - ein Wert, der bei Amateurfunkgeräten noch nie erreicht wurde. Einfach ausgedrückt: Der IC-7800 ist das ultimative Funkgerät!

+40dBm IP3 (Intercept Point 3. Ordnung)

Dynamikumfang der Empfänger
Dynamikumfang der Empfänger
Icoms 40-jährige Erfahrung mit HF-Schaltungstechnik, kombiniert mit digitaler Spitzentechnologie, ergibt einen beeindruckenden Empfänger-Dynamikbereich von 110 dB und einen IP3 von +40 dBm auf den Kurzwellenbändern. 

Erstmals bei einem Amateurfunkgerät! Um diese fantastischen Empfängereigenschaften zu erreichen, hat das Icom-Entwicklungsteam den Analogteil komplett überarbeitet und an die DSPs angepasst. Dabei konnten wir neue technische Dimensionen testen, wie z. B. die mechanischen Relais in umschaltbaren Bandpassfiltern und zwei Roofing-Filter in einem Doppelsuperhet.

 

Bandpassfilter-Umschaltung mit Relais und zwei Roofing-Filtern

Im IC-7800 kommen zuverlässige, langlebige mechanische Relais zur Umschaltung der Bandpassfilter an Stelle von nichtlinearen Halbleitern, die Intermodulation verursachen, zum Einsatz. Die mechanischen Relais beugen in der ersten Stufe des Signalwegs Intermodulationsprodukten zweiter Ordnung vor. 

Vor der 1. ZF-Stufe sind Roofing-Filter vorgesehen, eines 15 kHz breit für FM und ein Zweites mit 6 kHz Bandbreite für SSB, CW, AM und Data-Modi. Diese Filter werden je nach Betriebsart eingeschaltet. Normalerweise nutzen Transceiver für alle Betriebsarten nur ein 15-kHz-Filter. Dies ist für SSB, CW und AM keine optimale Lösung. Durch die beiden Roofing-Filter verbessern sich die Blocking-Eigenschaften gegenüber starken Nachbarsignalen erheblich.

Bandpassfilter-Einheit
Bandpassfilter-Einheit
Zwei Roofing-Filter
Zwei Roofing-Filter

Automatisch nachgeführte Vorselektion
Der Preselektor arbeitet zwischen 1,5 und 30 MHz. Er folgt automatisch der eingestellten Frequenz, wobei die Durchlasskurve auf der Mitte der Betriebsfrequenz liegt und in kleinen Schritten von wenigen kHz nachgestimmt wird. Der Preselektor unterdrückt als erste »Verteidigungslinie« Störsignale außerhalb des Bandes sowie Störungen beim Multi-Multi-Betrieb und von starken Rundfunkstationen. Die Mittenfrequenz des Preselektors ist mit dem DIGI-SEL-Knopf an der Frontplatte einstellbar.

Automatischer Preselektor
Automatischer Preselektor
Durchlasskurve für das 14-MHz-Band
Durchlasskurve für das 14-MHz-Band

Empfänger nach Doppelsuperprinzip
Weil Mischer häufig Verzerrungen und Nebenempfangsstellen verursachen, arbeitet der IC-7800 nach dem Doppelsuperhet-Prinzip mit neu entwickeltem Image-Reaction-Mixer in der zweiten Mischstufe. 

Das High-Performance-D-MOSFET-Array im 1. Mischer wird mit einem rauscharmen Oszillatorsignal der PLL-Einheit gespeist. Dieser neue Mischer vermeidet Signalverzerrungen vor der folgenden ZF-Verstärkung und stellt so dem DSP ein qualitativ hochwertiges Signal zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung.

AGC-Schleife bezieht den DSP ein
Der IC-7800 ist mit zwei unterschiedlichen AGC-Schleifen ausgestattet. Eine der AGC-Schleifen detektiert die AGC-Spannung am Eingang des Bandpassfilters der DSP-Einheit und führt diese auf die 1. ZF-Stufe zurück. Diese AGC-Schleife beugt der Übersteuerung der 1. ZF-Stufe durch starke Signale außerhalb der Bandbreite des Bandpassfilters vor und verbessert den Dynamikbereich in Bezug auf Nachbarsignale. 

Die andere AGC-Schleife detektiert die AGC-Spannung am Ausgang des ZF-Filters, durch das nur die gewünschten Signale gelangt sind, und nutzt vollständig die Eigenschaften des digitalen ZF-Filters. Die Kombination von digitalem ZF-Filter, manuellem Notch-Filter und 1. ZF-Stufe wird vollständig durch den DSP gesteuert. Ein extrem großer Dynamikbereich von 110 dB bedeutet, dass der ZF-Verstärker von Einflüssen durch starke Signale freigehalten wird.


AGC Knopf zur Feineinstellung

Display bei der AGC-Einstellung
Display bei der AGC-Einstellung
Zusätzlich zu den voreingestellten AGC-Zeitkonstanten (slow, medium und fast) bietet der AGC-Knopf die Möglichkeit, die AGC flexibel und genau zu justieren.

Zwei vollständig unabhängige Empfänger
Beim IC-7800 haben Sie eine ultimative Doppelempfängertechnik in der Hand. Die Empfänger sind vollständig getrennt, beginnend von vier Antennenbuchsen, über die Preselektoren, den DSP, die Signaldetektoren, die Bedienelemente an der Frontplatte bis hin zum Stereokopfhörer. 

Der doppelte Empfänger gestattet das gleichzeitige Hören auf unterschiedlichen Bändern mit verschiedenen Betriebsarten, wobei der eine Empfänger den anderen in keiner Weise beeinflusst. Dieses echte Zwei-Empfänger-Prinzip hebt Ihre Bandwechsel und Ihre Contesterfahrung auf eine höhere Stufe.


Digitales ZF-Filter
Filter preset screen
Filter preset screen
Das digitale ZF-Filter bietet ausgezeichnete Filtereigenschaften und bemerkenswerte Shape-Faktoren, die die Leistungsfähigkeit der 32-Bit-Fließkomma-DSPs eindrucksvoll demonstrieren. Die digitalen Filter sind komplett frei von Abweichungen der Durchlasskurven, Beeinträchtigungen durch Temperaturwechsel oder Vibrationen, wie sie von analogen Filtern bekannt sind. 

Das digitale Filter bietet außerdem eine geringe Welligkeit und saubere Flanken, wie sie von analogen Filtern nicht erreicht werden können. Die Form der Durchlasskurve ist zwischen soft und sharp wählbar, je nach Zweck, Band, Bedingungen usw. 

Darüber hinaus ist es möglich, die Charakteristik von SSB- und CW-Filtern getrennt einzustellen und die Form der Durchlasskurve während des Empfangs eines Signals zu verändern.

Manuelles Notch-Filter mit einstellbarer Filtercharakteristik

Manual Notch (Wide/Middle/Narrow)
Manual Notch (Wide/Middle/Narrow)
Die Durchlasskurve des manuellen Notch-Filters lässt sich in drei Varianten einstellen, um sie den jeweiligen Empfangsbedingungen anzupassen. Dabei hat das Notch-Filter durch den DSP eine extrem scharfe Charakteristik und besitzt mit 70 dB Dämpfung ausgezeichnete Eigenschaften. 

Das im DSP realisierte manuelle Notch-Filter bietet eine stabile Performance und unterdrückt unerwünschte Überlagerungstöne vollständig ohne Beeinflussung der AGC. Zusätzlich folgt ein automatisches Notch-Filter Überlagerungstönen und RTTY-Interferenzen und blendet diese aus.

Vier 32-Bit-Fließkomma-DSPs mit 24-Bit-AD/DA-Wandlern

32-bit Floating point DSP chip
32-bit Floating point DSP chip
Im IC-7800 kommen 32-Bit-Fließkomma-DSPs mit 24-Bit-AD/DA-Wandlern zum Einsatz: einer im Sender, einer in jedem Empfänger und der Vierte im Spektrumskop. Die DSPs ergeben eine phänomenale Leistung des digitalen Signalprozessings - eine leistungsfähige Kombination in Verbindung mit Icoms analoger HF-Technologie und -Erfahrung.

Dauerbetrieb mit 200 W Ausgangsleistung
Die Endstufe mit großem Kühlkörper
Die Endstufe mit großem Kühlkörper
Die neu entwickelte MOSFET-Gegentaktendstufe arbeitet mit 48 V Gleichspannung und stellt 200 W Ausgangsleistung mit niedrigem IMD auf allen Bändern im Dauerbetrieb zur Verfügung. Der digitale PSN-Modulator, der den entsprechenden DSP nutzt, erzeugt ein Signal mit außerordentlich hohem Signal-Rausch-Verhältnis, was logischerweise saubere und klare Sendesignale ergibt.

OCXO mit allerhöchster Stabilität
Ihr IC-7800 wird mit seiner Stabilität von 0,05 ppm für alle anderen auf dem Band die Frequenzreferenz sein. Sogar auf dem 6-m-Band ergibt sich durch den beheizten Quarzoszillator ein Fehler von höchstens 3 Hz. Zusätzlich steht ein 10-MHz-Eingang bzw. -Ausgang zu Referenzzwecken für externes Equipment zur Verfügung.

OCXO-Einheit
OCXO-Einheit
Anschlussbuchse für Referenz-Eingang und -Ausgang
Anschlussbuchse für Referenz-Eingang und -Ausgang

RTTY- und PSK31-Betrieb ohne PC
Display beim Dekodieren von RTTY
Display beim Dekodieren von RTTY
Der IC-7800 ist mit Modulator und Demodulator für die zwei wichtigsten digitalen Betriebsarten ausgestattet. Das Kodieren und Dekodieren von PSK31- und Baudot-RTTY-Signalen ist möglich, wenn man eine USB-Tastatur an den IC-7800 anschließt. 

Ein doppeltes NF-Filter für Mark und Space verbessert den RTTY-Empfang. Zusätzlich lassen sich gesendete und empfangene Texte auf einer CF-Memory-Card speichern und auf den PC übertragen.

Echtzeit-Spektrumskop
Beispiel für Spektrumskop mit Empfangsfrequenz in der Mitte
Beispiel für Spektrumskop mit Empfangsfrequenz in der Mitte

Beispiel für Darstellung eines festgelegten Bereichs
Beispiel für Darstellung eines festgelegten Bereichs
Mit dem DSP kann das Spektrumskop einen Dynamikumfang von 80 dB darstellen. Beim IC-756PROII sind es 60 dB. Die Darstellbandbreite lässt sich in sieben Stufen zwischen ±2,5 bis ±250 kHz wählen, wodurch auch größere Frequenzbereiche beobachtet werden können. Der Darstellbereich kann unabhängig von der Empfangsfrequenz gewählt werden. 

Sie können das Band zwischen gewählten Eckfrequenzen beobachten oder das Band mit der Empfangsfrequenz in der Mitte des Anzeigebereichs darstellen.

Darüber hinaus stehen beim Spektrumskop weitere Features zur Verfügung, so z. B. ein Scope-Dämpfungsglied (10, 20 oder 30 dB), drei Arten von Markern (Hauptband, Subband und Senden), eine Maximum-Hold-Funktion und eine Haupt-/Subband-Umschaltung per einfachem Tastendruck. Die Miniscope-Funktion ist nützlich, wenn die Bandbeobachtung fortgesetzt werden soll, während im Set-Modus Einstellungen vorgenommen werden.

Miniscope-Display
Miniscope-Display
Filtercharakteristik des Spektrumskops
Filtercharakteristik des Spektrumskops

Mikrofon-Equalizer und einstellbare Sendebandbreite
Display bei der Einstellung des Sendepegels
Display bei der Einstellung des Sendepegels
Der eingebaute NF-Equalizer hat separate Einstellungen für Tiefen und Höhen mit insgesamt 121 Kombinationen, so dass Sie die Frequenzcharakteristik Ihrer Stimme in weiten Grenzen verändern können. 

Darüber hinaus kann die untere Grenzfrequenz zwischen 100, 300 und 500 Hz gewählt werden, die obere Grenzfrequenz zwischen 2,5, 2,7 und 2,9 kHz. Drei Varianten für die untere und obere Grenzfrequenz lassen sich speichern. 

Durch diese auf Grund des DSP mögliche Variabilität kann die Sende-NF-Qualität entsprechend der Betriebsbedingungen eingestellt werden.

7-Zoll-Farb-TFT-Display

Zeigerinstrument
Zeigerinstrument

Bargraph-Instrument
Bargraph-Instrument

Bereichsgrenzen-Instrument
Bereichsgrenzen-Instrument

Beim IC-7800 wurde großer Wert auf Reaktionszeit, Auflösung, Farbigkeit und Ablesbarkeit des Displays gelegt. Letztlich wurde ein aktives 7 Zoll großes Matrix-TFT mit 800 x 400 Pixeln ausgewählt. Auf diesem großen Display werden die Frequenzen von Haupt- und Subband sowie zahlreiche Einstellungen und Betriebszustände und das Spektrumskop dargestellt. Außerdem können im Display S-Meter-Ausschläge und die dekodierten Texte von RTTY und PSK31 abgelesen werden.


Das S-Meter kann als angenehm und akkurat schwingendes Zeigerinstrument erscheinen. Weiterhin hat der IC-7800 außer seinen drei Varianten der digitalen Anzeige ein multifunktionales Bargraph-Instrument, um z. B. die Temperatur der PA, deren Betriebsspannung usw. anzuzeigen. Ferner sind eine VGA-Buchse zum Anschluss eines externen Monitors und ein S-Meter-Ausgang für ein analoges S-Meter vorhanden.

50-MHz-Vorverstärker und -Mischer
Während die meisten KW/50-MHz-Transceiver für die Kurzwellen und das 50-MHz-Band ein und denselben Vorverstärker benutzen, verfügt der IC-7800 über einen gesonderten Vorverstärker und einen extra Mischer - beide speziell für das 50-MHz-Band optimiert. Sie sind auf das 50-MHz-Band abgestimmt und verbessern die Kreuzmodulationsunterdrückung, was besonders wichtig ist, wenn leise Stationen in der Nachbarschaft starker Signale empfangen werden sollen.

Digitaler Sprachspeicher

Der Digitale Sprachspeicher ist eine sinnvolle Funktion nicht nur für Contestbetrieb, DXpeditionen und Field Days, sondern auch für den normalen Betrieb. Sie können Ihr Rufzeichen, einen CQ-Ruf oder andere Texte aufnehmen. Auf der Frontplatte befinden sich getrennte Tasten für Aufnahme und Wiedergabe.

CF-Speicherkarte
Der IC-7800 besitzt einen Steckplatz für eine CF-Memory-Card; eine CF-Card befindet sich im Lieferumfang. Auf ihr lassen sich verschiedene Einstellungen abspeichern, wie z. B. Einstellungen für Filter, Display, Mikrofon-Equalizer usw. Wenn mehrere Benutzer, z. B. bei einer DXpedition, während eines Contestes oder an einer Clubstation, einen Transceiver abwechselnd nutzen, lassen sich individuelle Nutzereinstellungen bequem wiederherstellen.

Digitalles Twin-Passbandtuning
Die Empfänger des IC-7800 sind mit DSP-basierten Twin-PBT-Filtern ausgestattet. Diese besitzen exzellente Eigenschaften, die analoge Filter bei weitem übertreffen. Bandbreite, Ablagerichtung und Schrittweite (50 Hz) werden auf dem Display grafisch dargestellt.


Rauschreduzierung mit variablem Pegel
Die 32-Bit-Fließkomma-DSPs haben eine überragende Rechenleistung, die auf komplexen und hoch entwickelten Algorithmen beruht. Dies erlaubt den DSPs, Rauschen ohne Verzögerung zu dämpfen und Signale auf dem Pegelniveau des Rauschens hervorzuheben. Die Wirksamkeit der Rauschreduzierung kann in 16 Pegelstufen gewählt werden.

Variabler Störaustaster
Der neu entwickelte Störaustaster kann gepulste Störungen signifikant vermindern. Der Operator kann den Schaltpegel sowie die Austastzeit und die Wirksamkeit des Störaustasters einstellen.

SSB-Data-Modus
Wenn die ZF-Bandbreite bei SSB oder im SSB-Data-Modus auf 500 Hz oder weniger reduziert ist, werden spezielle Bandpassfilter automatisch gewählt, die - wie CW-Filter - Störsignale wirksamer unterdrücken. Die 1/4-Abstimmschritt-Funktion des IC-7800 ermöglicht zusammen mit den Filtereinstellungen eine bequemere Bedienung.

Vier Antennenanschlüsse
Display bei Einstellung des Antennenspeichers
Display bei Einstellung des Antennenspeichers
Am IC-7800 befinden sich vier Antennenanschlüsse (ANT1 bis ANT4), die über einen automatischen Antennenselektor gesteuert werden. Wenn im Antenna-Port-Set-Modus ein Antennenanschluss einem bestimmten Band zugeordnet wurde, wird dieser Antennenanschluss bei jedem Wechsel auf das zugeordnete Band automatisch gewählt. Jeder Antennenanschluss kann als Sende-/Empfangs- oder Nur-Empfangs-Anschluss sowie als »abgeschaltet« definiert werden. Eine besondere Antennenumschalttaste erlaubt das zeitweilige Ändern der Programmierung.

Dreifach-Bandstapelregister
Durch einen Druck auf die Band-Taste können Sie aus dem Bandstapelregister die drei letzten Einstellungen pro Band, einschließlich der getroffenen Wahl des Antennenanschlusses, aufrufen. Diese Funktion ist nützlich, wenn Sie auf einem Band in drei Betriebsarten, z. B. SSB, CW und RTTY, arbeiten.

Memory keyer
Der Memory Keyer des IC-7800 verfügt über vier Speicher mit je 70 Zeichen für CW und jeweils acht ebenso große Speicher für RTTY und PSK31. Der Memory Keyer kann genutzt werden, um Stationsinformationen, CQ-Rufe und Rufzeichen für DXpeditionen oder Conteste zu speichern. Insbesondere der CW-Memory-Keyer kann Mühe und Zeit sparen, weil er über Funktionen wie automatische Wiederholung, automatische Contestnummernvergabe und verkürzte Morsezeichen verfügt.

Weitere hervorstechende Besonderheiten
[Antennenseitig]

  • Schneller automatischer Antennentuner für die Kurzwellenbänder und das 50-MHz-Band
  • BNC-Anschlüsse RX In/Out für eine Empfangsantenne oder einen externen Abschwächer
[Empfänger]
  • Breitbandempfänger für 30 kHz bis 60 MHz
        (* Die Einhaltung der Spezifikationen wird je nach Version nicht in allen Bereichen garantiert.)
  • Zwei verschiedene Empfangsvorverstärker:
        Vorverstärker 1; verstärkt schwache Signale und verbessert die Intermodulationseigenschaften
        Vorverstärker 2; verstärkt schwache Signale und erhöht die Empfängerverstärkung
  • 7-stufiger Abschwächer (3, 6, 9, 12, 18, 21 dB und AUS)
  • Doppel-NF-Peak-Filter für RTTY-Betrieb
[Sender]
  • Klirrarmer HF-Sprachkompressor
  • TX-Monitor
  • CTCSS-Koder und -Dekoder für 50 Standardtöne
  • VOX-Betrieb möglich
  • Sendeleistung in allen Betriebsarten einstellbar
[CW]
  • DSP-gesteuerte CW-Signalhüllkurve
  • Multifunktionaler elektronischer Keyer mit einstellbarer Tastgeschwindigkeit, Punkt-Strich-Verhältnis und Paddle-Polarität
  • CW-Mithörton zwischen 300 und 900 Hz wählbar
  • CW-Trägerfrequenz von normaler Lage zwischen USB und LSB wählbar
  • Zwei Anschlussbuchsen für Taste
  • Voll-BK-Betrieb möglich
  • Frequenzverriegelungsfunktion für Split-Betrieb
  • CW/AM-Autoabstimmfunktion
[Bedienung]
  • Set-Modus-Funktion für flexible und schnelle Einstellung
  • Memory Pad speichert bis zu 5 oder 10 Betriebsfrequenzen
  • Quick-Split-Funktion
  • Quick Dual Watch
  • SSB/CW-Synchronabstimmung
  • Ein-Knopf-Einstellung für Squelchpegel und HF-Verstärkung
  • RIT und [DELTA]TX einstellbar bis ±9,999 kHz
  • UTC/Ortszeit- und Timer-Funktion
  • 1-Hz-Abstimmung und -Anzeige
  • 101 Speicherkanäle mit bis zu 10 Zeichen langen Namen
  • Eingebauter Sprachsynthesizer zur Ansage von Betriebsfrequenz, Betriebsart und Signalstärke des Empfangssignals
  • Programmierbarer Suchlauf, Speichersuchlauf, Suchlauf über ausgewählte Speicher, VCS-Suchlauf und [DELTA]F-Suchlauf
  • Automatische Wahl der Abstimmschrittweite
  • Verrriegelung des Abstimmknopfs
  • Drehmomenteinstellung des Abstimmknopfs
  • Bandgrenzen-Warnton
  • CI-V-Interface-Anschluss möglich
  • Digitaler optischer Ein- und Ausgang
  • BNC-Anschluss für Transverter
  • Buchsen für externe Lautsprecher für Haupt- und Subempfänger
Technische Daten
Die angegebenen technischen Daten unterliegen der technischen Entwicklung und können ohne Vorankündigung geändert werden.



ALLGEMEIN
Frequenzbereiche Europa-Version
Rx 30 kHz bis 60 MHz*
Tx* 0,1357MHz bis 0,1378MHz
1,800MHz bis 1,999MHz
3,400MHz bis 4,099MHz
6,900MHz bis 7,499MHz
9,900MHz bis 10,499MHz
13,900MHz bis 14,499MHz
17,900MHz bis 18,499MHz
20,900MHz bis 21,499MHz
24,400MHz bis 25,099MHz
28,000MHz bis 29,999MHz
50,000MHz bis 52,000MHz
    * Senden nur innerhalb der Amateurfunkbänder garantiert.
Betriebsarten LSB, USB, CW, RTTY, PSK31, AM, FM
Anzahl der Speicherkanäle 101 (99 reguläre, 2 Suchlaufeckfrequenz-Speicher)
Antennenimpedanz 50 Ohm asymmetrisch (Antennentuner aus)
Antennenanschlüsse 4 x SO-239 und 2 x BNC
Stromversorgung 85 bis 265 V Wechselspannung
Betriebstemperaturbereich 0 bis +50 °C
Frequenzstabilität besser als 0,05 ppm (0 bis +50 °C) nach Aufwärmen
Frequenzauflösung 1 Hz (Minimum)
Leistungsaufnahme
Empfang  
Empfang  
Senden  
(Stand-by)  
(max. Lautstärke)  
(max. Leistung)  
200 VA typisch
210 VA typisch
800VA
Abmessungen
(Breite x Höhe x Tiefe,
ohne vorstehende Teile)
424 mm x 149 mm x 435 mm
Gewicht (ca.) 25 kg

SENDER
Ausgangsleistung
SSB, CW, FM, RTTY, PSK31  
AM  
5 bis 200 W  
5 bis 50 W
137-kHz-Band (CW*) über 20 dBm
*versionsabhängig
Modulationsverfahren SSB   PSN-Modulation
AM     Vorstufenmodulation
FM     Phasenmodulation
Nebenaussendungen unter -60 dB (KW-Bänder)
unter -70 dB (50-MHz-Band)
Trägerunterdrückung über 63 dB
Seitenbandunterdrückung über 80 dB
Mikrofonimpedanz 600 Ohm (8-Pin-Buchse)
Δ TX-Einstellbereich ± 9.999kHz

EMPFÄNGER
Empfängerschaltungsprinzip Doppelsuperhet
Zwischenfrequenzen 1. ZF:  64,455 MHz (Hauptempfänger)
1. ZF:  64,555MHz (Subempfänger)
2. ZF:  36 kHz
Empfindlichkeit (typisch)
SSB, CW, RTTY (bei 10 dB S/N)
0,1 MHz bis 1,7999 MHz: 0,5 µV (VV1: EIN)
1,8 MHz bis 29,999 MHz: 0,16 µV (VV1: EIN)
50 MHz bis 54 MHz: 0,13 µV (VV2: EIN)

AM (bei 10 dB S/N)
0,1 MHz bis 1,7999 MHz: 6,3 µV (VV1: EIN)
1,8 MHz bis 29,999 MHz: 2,0 µV (VV1: EIN)
50 MHz bis 54 MHz: 1 V (VV2: EIN)

FM (bei 12 dB SINAD)
28 MHz bis 29,999 MHz: 0,5 µV (VV1: EIN)
50 MHz bis 54 MHz: 0,32 µV (VV2: EIN)
Squelch-Empfindlichkeit
(VV: EIN)
SSB/CW/RTTY: besser 5,6 µV
FM: besser 1 µV
Empfindlichkeit (typisch)
SSB (2,4 kHz) über 2,4 kHz/-3 dB
unter 3,6 kHz/-60 dB
CW (500 Hz) über 500 Hz/-3 dB
unter 700 Hz/-60 dB
RTTY, PSK31 (350 Hz) über 360 Hz/-6 dB
unter 650 Hz/-60 dB
AM (6 kHz) über 6,0 kHz/-3 dB
unter 15 kHz/-60 dB
FM (15 kHz) über 12 kHz/-6 dB
unter 20 kHz/-60 dB
Nebenempfangs- und Spiegelfrequenzdämpfung über 70 dB
NF-Ausgangsleistung über 2,6 W bei K=10 % an 8 Ohm Last
Impedanz des externen Lautsprechers 8 Ohm
RIT-Einstellbereich ±9,999 kHz

 

 

Die Rückseite des ICOM IC-7800

©  Copyright und Erstellung: www.thiecom.de    Tel. 0421-609850-0  Fax. 0421-6007566

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