Ich komme von www.thiecom.de Scanner, Weltempfänger und mehr... Tel. 0421-609850-0
RESET - Zurücksetzen des Mikroprozessors
Wechseln in den manuellen Betrieb
Frequenzeinstellung mit dem Tastenfeld
Frequenzeinstellung mit dem
Abstimmknopf sowie den Tasten und
Korrigieren der eingegebenen Frequenz
Ändern der Frequenz in MHz
Schritten
MONI - Überbrücken der Rauschsperre SQUELCH
KEY LOCK - Elektronische Verriegelung
Kontinuierlicher Frequenzsuchlauf
Ändern der Bänder für den Frequenzband-Suchlauf
Überspringen von Frequenzen während des Suchlaufes
Aufrufen der markierten Frequenzen
Eingabe der Speicherfrequenzen
Speicherplätze aufrufen
Speicherplatz gezielt nach Nummer aufrufen
Speicherplatz mit Abstimmknopf DIAL oder Tasten und aufrufen
Speicherinhalt in den Abstimmbetrieb übernehmen
Markieren von Speicherplätzen zum Überspringen im Speichersuchlauf
Programm-Suchlauf starten/ stoppen
Überprüfen markierter Speicherplätze
Betriebsarten-Suchlauf starten/ stoppen
Vorzugskanal-Überwachung Ein/ Aus
Wiederaufnahme des Suchlaufes: Verzögerung von 2 auf 4 Sekunden
Wiederaufnahme des Suchlaufes nach 5 Sekunden (SKIP)
Beleuchtung der Anzeige (LAMP)
Wie bei jedem hochwertigen Produkt der Kommunikationstechnik, so müssen Sie auch beim
Betrieb des MVT-7100 einige Sicherheits-Hinweise beachten:
- Betreiben Sie Ihren Scanner niemals in der Nähe einer Heizung oder im direkten Sonnenlicht.
Hohe und schädliche Temperaturen können auch im Auto (z. B. Hinter der
Windschutzscheibe) bei direkter Sonneneinstrahlung erreicht werden. Legen Sie den Scanner
auch niemals in die Nähe der Austrittsöffnung Ihrer Kfz-Heizung!
- Betreiben Sie den MVT-7100 niemals in einer feuchten Umgebung oder dort, wo keine
Belüftung des Gerätes erfolgen kann.
- Betreiben Sie ihn nicht in staubiger oder anderer extremer Umgebung.
- Vermeiden Sie den Betrieb bei extrem tiefen Temperaturen.
- Elektrische Geräte wie Fernseher, Radio, Computer oder andere Digitalelektronik können die Empfangsleistung des Scanners beeinträchtigen. Auch kann es in seltenen Fällen zu Beeinflussungen dieser Geräte durch den Scanner kommen - halten Sie also Abstand.
- Berühren Sie niemals einen Stecker mit nassen oder feuchten Händen! Dieses gilt besonders
für die Anschlüsse der Stromversorgung
-Biegen Sie das Stromversorgungskabel nicht mehr als nötig, knicken Sie es auf keinen Fall und legen Sie auch keine schweren Gegenstände darauf ab!
Die richtige Behandlung
- Ihr Scanner ist ein wertvolles, elektronisches Gerät. Behandeln Sie ihn also sorgfältig und
vermeiden Sie Stoßen oder Fallenlassen.
- Ein schmutziger Scanner wird mit einem weichen Lappen ohne Lösungsmittel gereinigt! Reiben Sie Ihren Scanner auch niemals mit einem Kunststofftuch ab, da sich ansonsten sein Gehäuse statisch aufladen könnte.
- Die Empfangsqualität hängt von der verwendeten Antenne und dem Standort ab. Je höher
der Standort, desto besser ist im allgemeinen der Empfang.
- Anstelle der mitgelieferten Teleskopantenne können Sie auch eine andere Antenne (z. B.
Dipol oder Discone) mit BNC-Stecker anschließen, die im gewünschten Frequenzbereich etwa
50 Ohm Impedanz aufweist. Wir empfehlen KN-Antennen, die sich besonders bewährt haben.
Fragen Sie ihren Fachhändler nach PresleyKN Scannerantennen
- Fast immer verschlechtert der Einsatz von Vorverstärkern den Empfang - von ihrem Einsatz wird also abgeraten!
RESET - zurücksetzen des Mikroprozessors
Der eingebaute Mikroprozessor läßt sich mit einer Kugelschreiberspitze wieder auf die ab Werk eingestellten Werte zurückschalten (RESET). Dabei gehen sämtliche selbst eingegebenen Speicherinformationen verloren. Ein RESET nehmen Sie vor dem ersten Betrieb vor, wenn Sie absichtlich alle Speicherinformationen löschen wollen, wenn Sie die Batterie wechseln und wenn die Anzeige unsinnige Werte zeigt.
Vorderseite/ linke Seite
1. Abstimmknopf (DIAL)
Hiermit wählen Sie die Frequenz, den Speicherkanal, die Betriebsart und das Kanalraster
(Schrittweite).
2. EIN/ AUS, Lautstärke (PWR/VOL)
Nach rechts drehen, um den Scanner einzuschalten und die Lautstärke zu erhöhen.
3. Rauschsperre (SQUELCH)
Nach rechts drehen, um die Rauschsperre zu aktivieren. Das Rauschen verschwindet.
4. Antennenbuchse (ANT)
Antennenanschluß, 50 Ohm Inpedanz
5. Beleuchtung (LAMP)
Taste drücken, um die Anzeige zu beleuchten. Die Taste loslassen, und die Beleuchtung
erlöscht.
6. Squelch überbrücken (MONI)
Taste drücken, um für höchste Empfindlichkeit die Rauschsperre (Squelch) zu überbrücken.
7. Elektronische Sperre (Lock)
In dieser Position sind alle Tasten sowie der Abstimmknopf elektronisch gegen
unbeabsichtigtes Verstellen gesperrt. ( Kindersicherung)
8. Zurücksetzen (RESET)
Taste mit einer Kugelschreiberspitze o. Ä. Drücken, um den Mikroprozessor auf seine
Anfangswerte zurückzusetzen.
9. Lautsprecher
Rechte Seite / Rückseite
10. Befestigung für Handschlaufe
11. Kopfhöreranschluß (EAR)
Wird hier ein Kopfhörer oder ein ext. Lautsprecher angeschlossen, schaltet der eingebaute
Lautsprecher ab.
12. Externe Stromversorgung (DC 12 V)
Anschluß für externe Stromversorgung (12 V Gleichspannung vom Netzteil oder Bordnetz). Gleichzeitig Ladebuchse für die eingesetzten Akkus.
( Achtung ! Auf richtige Polung achten!)
13. Batteriefach-Deckel
14. Bohrungen zum Anschrauben des Gürtelclips
1. Zweitfunktion (FUNC)
Leuchtet auf, nachdem die Taste FUNKTION zur Aktivierung der Zweitfunktion
(Zweitbelegung) der Tasten gedrückt wurde.
2. Abstimmraster (STEP)
Leuchtet, wenn auf dieser dreistelligen Anzeige das eingestellte Abstimmraster
(Frequenzschritte) abzulesen ist. Blinkt beim Ändern der Abstimmschritte. Hat man den
"Frequenzsuchlauf" eingestellt, so zeigt ein "P" an dieser Stelle an, daß die gerade eingestellte
Frequenz aus dem Bandsuchlauf herausgenommen wurde.
3. Kanalnummer (CH)
Anzeige der Kanalnummer.
Der Vorzugskanal wird durch die Anzeige "P" signalisiert.
4. Band / Bank-Nummer
Anzeige des eingestellten Bandes (eines von zehn durch Eckfrequenzen definierten Bereiches)
während des Frequenzsuchlaufes.
Anzeige der eingestellten Gruppe im Gruppensuchlauf, für den sich die maximal 1.000
Speicherplätze in 10 Gruppen zu Max. 100 Speicherplätzen organisieren lassen.
5. Programm-Modus
Anzeige des gerade eingestellten Programms, wie band- oder Banksuchlauf. Sind hier
Speicherplätze eingebunden, so erscheint die Anzeige "PGM".
6. Betriebsart
Anzeige der eingestellten Betriebsart. Die Anzeige blinkt während des
Betriebsarten-Suchlaufs.
7. Dezimalpunkt (Kilohertz, kHz)
Während der Frequenzanzeige stehen vor diesem Dezimalpunkt die Stellen 100er-, 10- und
Einer-Kilohertz.
Die eine Stelle rechts davon zeigt die 100-Hertz-Stelle der Frequenz an.
8. Dezimalpunkt (Megahertz, MHz)
Während der Frequenzanzeige stehen vor diesem Dezimalpunkt die Megahertz-Stellen der
Frequenzanzeige.
9. Frequenzanzeige
Anzeige der Empfangsfrequenz bzw. der gerade eingegebenen Ziffer(nfolge) sowie der Informationen "Error" (bei Fehlbedienung), "ALL PASS" (Suchlauf abgeschaltet) und FULL (wenn im Suchlauf kein Kanal unterdrückt werden soll).
Die Ziffer "5" als letzte Stelle wird nur bei entsprechender Frequenz und entsprechendem
Frequenzraster angezeigt.
10. S-Meter
Anzeige der relativen Empfangsfeldstärke. Je mehr Balken aktiviert sind, desto stärker ist das
empfangene Signal.
11. BUSY
Zeigt an, daß der Lautsprecher zum Empfang durchgeschaltet ist - also wenn Taste
MONITOR gedrückt wurde, ein Signal die mit dem Regler SQUELCH eingestellte Schwelle
überschreitet oder der Regler SQUELCH auf einen niedrigen Wert eingestellt wurde.
12. Spannungsanzeige (BATT)
Signalisiert eine zu niedrige Spannung der Stromversorgung: Akkus nachladen oder Batterien
austauschen!
13. Funktion
Zeigt die Funktion an, die mit Taste FUNCTION eingestellt wurde, z. B. Vorzugskanal PRI,
Quittungston BEEP oder Stromsparschaltung SAVE.
Erstfunktionen
Die folgenden Erstfunktionen werden aktiviert, indem direkt die genannte Taste gedrückt
wird. Diese Funktion entspricht der Beschriftung auf der Taste.
Die meisten Tasten sind doppelt belegt. Diese Zweitfunktion steht unter der Taste und ist
nach vorherigem Drücken der Taste FUNC zugänglich, s. u.:
Zifferntasten (1,2,3,4,5,6,7,8,9,0)
Mit diesen Tasten geben Sie die Frequenz oder die Kanalnummer etc. direkt ein. Auch die
Bänder bzw. Banken für den Frequenz- bzw. Speichersuchlauf werden mit den Zifferntasten
gewählt.
C / AC
Mit C / AC löschen Sie eine Fehleigabe der Frequenz oder der Kanalnummer: Taste einmal
drücken, um die zuletzt eingegebene Ziffer zu löschen. Taste zweimal kurz hintereinander
drücken, um die komplette Eingabe zu löschen.
ENT
Taste Drücken, um Frequenzeingabe zu beenden. Der Scanner schaltet dann auf die
eingegebene Frequenz
SRCH
SRCH aktiviert den Frequenzsuchlauf, nachdem man das entsprechende Band vorher
ausgewählt hatte.
Um den Suchlauf zu stoppen, nochmals SRCH drücken.
SCAN
SCAN aktiviert den Kanalsuchlauf. Um den Suchlauf zu stoppen, nochmals SCAN drücken.
STEP
Taste drücken, um mit daraufhin das Abstimmraster mit den Tasten, oder mit dem
Abstimmknopf einzustellen.
(UP)
- Nach Eingabe der Frequenz etc. drücken Sie diese Taste, um die Frequenz um einen
Abstimmschritt in Richtung höherer Frequenzen zu verändern. Drücken Sie diese Taste länger
als eine Sekunde, so wechseln Sie die Frequenz kontinuierlich.
- Nach Aufruf eines Speicherplatzes oder eines Kanals, der vom Banksuchlauf ausgenommen,
drücken Sie diese Taste, um zum jeweils nächsthöheren Kanal zu schalten. Drücken Sie diese
Taste länger als eine Sekunde, so wechseln Sie die Kanäle kontinuierlich.
- Mit dieser Taste können Sie auch die Richtung des Frequenz- oder Speichersuchlaufes
ändern.
- Haben Sie den Scanner zur Veränderung der Abstimmschritte (STEP) oder der Betriebsart
(Zweitfunktion MODE) umgestellt, so können Sie mit Taste die entsprechenden Funktionen
einstellen.
- Bei Eingabe der Frequenz oder der Kanalnummer können Sie mit die Stelle auswählen, die
Sie ändern wollen: Taste C/AC einmal drücken, dann Taste (mehrmals) drücken und neuen
Wert eintippen.
(Down)
Diese Taste hat im Prinzip die gleiche Funktion wie die Taste - nur daß damit die
entsprechenden nächsttieferen Werte aufgerufen werden.
MR
Mit MR wechseln Sie in den Speicherbetrieb, aus dem Sie Speicherplätze aufrufen können.
FUNC
Mit FUNC rufen Sie die nachfolgend erläuterten Zweitfunktion der jeweiligen Taste auf.
Zweitfunktionen
Die folgenden Zweitfunktionen werden wie folgt aktiviert:
-Taste FUNC drücken (Anzeige FUNC),
- entsprechende Taste drücken.
Die damit aufgerufene Funktion entspricht der Beschriftung unter der Taste.
ATT
Dämpfungsglied EIN (Anzeige ATT) oder AUS. Bei eingeschaltetem Dämpfungsglied
reduziert sich mit der Empfindlichkeit auch die Gefahr evtl. Übersteuerungen. (Oft im 4m
Band)
DELAY
Schaltet die Funktion DELAY EIN (Anzeige DELAY) oder AUS. Bei aktivierter
Delay-Funktion verzögert sich der Neu-Start des Suchlaufes nach automatischem Stop von 2
auf 4 Sekunden.
SKIP
Ist SKIP aktiviert (Anzeige SKIP), so bleibt der Suchlauf auf einem Aktiven Kanal für
Sekunden lang stehen, bevor er zum nächsten Kanal wechselt.
PRI
Schaltet die Funktion "Vorzugskanal-Überwachung" EIN (Anzeige PRI) oder AUS.
SAVE
Schaltet die Stromsparschaltung EIN (Anzeige SAVE) oder AUS.
BEEP
Schaltet den Quittungston, der die korrekte Eingabe einer Funktion oder Ziffer akustisch
signalisiert, EIN (Anzeige BEEP) oder AUS.
PGM
Aktiviert (Anzeige PGM) oder de-aktiviert Kanäle für den Programmsuchlauf.
MW
Wird zum Speichern bzw. Löschen eines Speicherplatz-Inhaltes benutzt.
MVFO
Hiermit wechseln Sie vom Speicherbetrieb zum (manuellen) Abstimmbetrieb.
M-SCAN
Hiermit starten oder stoppen Sie den Suchlauf aller Speicherplätze einer Betriebsart.
P-SCAN
Hiermit starten oder stoppen Sie den Programmsuchlauf (Speicherbanksuchlauf).
MODE
Vorbereiten zum Wechseln der Betriebsart (die dann mit dem Abstimmknopf bzw. der Taste
oder geändert wird).
MHz
Bei aktivierter MHz-Funktion können Sie jede der MHz-Stellen für schnelle Frequenzwechsel
ändern.
SPR
Ruft die Frequenz auf, die zum Überspringen im Suchlauf markiert wurde bzw. Rückkehr zur
vorher eingestellten Frequenz.
BW
Hiermit rufen Sie die Bandgrenzen für den Speicherbandsuchlauf auf.
C/AC
Markieren eines Kanals bzw. einer Frequenz, um ihn bzw. sie im Suchlauf zu überspringen.
Ihr MVT-7100 wird mit eingesetzten NiCd-Akkus geliefert. Er kann aber auch mit einem Netzteil (12 V) oder über die Bordspannung eines Kfz bzw. mit eingesetzten Batterien betrieben werden.
Vor der ersten Benutzung müssen die Akkus ebenso geladen werden wie dann, wenn die
Anzeige BATT im Display zu sehen ist. Das Laden erfolgt mit einem Netzteil oder über die
Kfz-Stromversorgung (12 V, 200 mA): Benutzen Sie nur geeignete Netzgeräte.
Autoladegeräte, eisenbahntrafos, etc sind völlig ungeeignet und können zur Zerstörung Ihres
Gerätes führen.
- Schalten Sie den Scanner aus - Regler PWR/VOL auf OFF.
-Verbinden Sie die Buchse DC 12 V auf der rechten Seite des Scanners mit einem Netzteil
bzw der Kfz-Stromversorgung (12 V, 200 mA).
- Laden Sie die Akkus maximal 15 Stunden lang.
Sicherheitshinweise:
Verwenden Sie den Adapter für die Kfz-Steckdose nur bei Fahrzeugen mit 12 V Bordspannung.
Um möglichen Schaden zu vermeiden, sollten die Akkus nicht länger als 15 Stunden geladen
werden.
Anstelle der ab Werk eingesetzten Akkus läßt sich der Scanner auch mit Batterien betreiben.
Hierzu einige Sicherheits-Hinweise:
- Betrieben wird Ihr MVT-7100 mit vier Mignonzellen zu je 1,5 V. Sie können Alkali- oder
Mangan-Zellen einsetzen.
- Wenn Sie Batterien eingesetzt haben, so dürfen Sie niemals versuchen, diese zu laden! Das
könnte zu irreparablen Schäden am Scanner führen!
- Entscheiden Sie sich bei den Batterien für eine Sorte, mischen Sie niemals verschiedene
Batterien oder Batterien und Akkus!
- Bei einem Batteriewechsel sollten Sie den Scanner ausschalten.
-Nehmen Sie die Batterien dann aus Ihrem Scanner, wenn Sie ihn für längere Zeit nicht
benutzen. Ansonsten könnten sie auslaufen und irreparable Schäden am Scanner verursachen!
- Verbrauchte Batterien gehören niemals in den Hausmüll! Entsorgen Sie sie fachgerecht bzw. geben Sie diese Batterien dort ab, wo Sie die neuen gekauft haben!
- Schieben Sie den Batteriefachdeckel auf der Rückseite des Scanners ab (dazu leicht auf die
Markierung drücken).
- Setzen Sie die neuen Batterien ein und achten Sie genau auf die Lage der Batterien (s.
Prägung auf dem Boden des Batteriefaches).
- Schieben Sie den Batteriefachdeckel wieder auf.
Dieses Kapitel macht Sie mit den Grundfunktionen Ihres MVT-7100 vertraut. Nachdem Sie
den Scanner ausgepackt haben müssen Sie ihn zunächst für den Betrieb vorbereiten:
- Mitgelieferte Teleskopantenne (oder eine andere, passende Antenne) auf die Antennenbuchse
ANT aufschrauben. Der BNC-Anschluß arbeitet wie ein Bajonettverschluß, der Stecker wird
also mit einer Drehung von 45 auf der Antennenbuchse arretiert. Für hohe Frequenzen kann es
von Vorteil sein, die Teleskopantenne etwas einzuschieben.
- Schieben Sie den Schalter KEY LOCK nach unten - damit ist die elektronische Sperre zur Bedienung des Scanners aufgehoben.
- Drehen Sie den Regler SQUELCH auf den linken Anschlag.
- Schalten Sie den Scanner ein: Drehen Sie den Knopf PWR/VOL im Uhrzeigersinn, bis die
gewünschte Lautstärke erreicht ist.
- Drehen Sie den SQUELCH-Regler soweit im Uhrzeigersinn, bis das Rauschen gerade
verschwindet. Die Anzeige BUSY erlöscht dann ebenfalls.
- Drücken Sie mit einer Kugelschreiberspitze die Taste RESET auf der linken Seite des
Scanners: Anzeige CLEAR, und das Gerät schaltet auf die intern gespeicherten Werte
(144.000 MHz, FM, 20kHz STEP, BEEP).
- Ist im Anzeigefeld zusätzlich die Meldung BATT zu sehen, so ist die Versorgungsspannung
zu gering. In diesem Fall laden Sie die Akkus mit einem Netzteil auf oder wechseln sie sie
gegen frische Batterien aus. Die Anzeige BATT sollte dann verschwinden.
Mit dem Regler SQUELCH legen Sie die Schwelle fest, ab der der Lautsprecher für die
Wiedergabe "durchgeschaltet" wird bzw. ab der der Suchlauf automatisch stoppt. Je weiter
der Regler SQUELCH im Uhrzeigersinn (nach rechts) gedreht wird, desto stärker müssen die
Signale sein, damit der Lautsprecher auf Wiedergabe durchschaltet bzw. der Suchlauf stoppt
und die Anzeige BUSY aufleuchtet.
Einstellen des SQUELCH-Reglers auf höchste Empfindlichkeit: Drehen Sie den
SQUELCH-Regler auf den linken Anschlag, so daß es im Lautsprecher rauscht und die
Anzeige BUSY zu sehen ist. Suchen Sie nun mit dem Abstimmknopf einen freien Kanal und
drehen den SQUELCH-Regler so weit nach rechts, bis das Grundrauschen (und die Anzeige
BUSY) gerade verschwindet.
Wenn Sie den SQUELCH-Regler weiter nach rechts drehen, so müssen die Signale immer
stärker sein, bis der Lautsprecher auf Empfang durchgeschaltet wird bzw. der Suchlauf stoppt.
Mit Taste MONI auf der linken Seite des Scanners überbrücken Sie die Rauschsperre, so daß
Sie damit kurzzeitig auf höchste Empfindlichkeit schalten können.
In jedem Fall ist auf dem Display der aktuelle Signalpegel auch dann abzulesen, wenn der Lautsprecher nicht durchgeschaltet ist.
Wechseln in den manuellen Betrieb
Die ersten Schritte bei der Bedienung des MVT-7100 sollten Sie im "manuellen Betrieb"
vornehmen. Sie befinden sich bereits im "manuellen Betreib", wenn im Display nicht
SEARCH, SCAN, P oder eine Kanalnummer angezeigt ist. Ist das hingegen der Fall, so
wechseln Sie wie folgt in den "manuellen Betrieb":
- Bei Anzeige SEARCH
Taste SEARCH drücken
- Bei Anzeige SCAN oder PGM-SCAN
zweimal drücken Taste MR
- Bei Anzeige der Kanalnummer
Taste MR einmal drücken
- Bei Anzeige eines blinkenden P
Mit dem MVT-7100 stehen Ihnen die Betriebsarten WFM (FM-breit), FM (FM-schmal), AM,
LSB und USB zur Verfügung, die Sie im manuellen oder im Suchlaufbetrieb ändern können:
(LSB, USB = SSB)
- Taste FUNC drücken (Anzeige FUNC).
- Taste STEP/ MODE drücken (Anzeige der Betriebsart und des Abstimmrasters blinken).
- Mit Abstimmknopf oder Tasten bzw. die gewünschte Betriebsart wählen.
- Taste ENT drücken. Die Betriebsart wird geschaltet, und das Display blinkt nicht mehr.
Hinweise:
Für den Empfang von Sendungen müssen Sie immer die entsprechende Betriebsart eingestellt haben, da sonst entweder gar kein oder nur schlechter Empfang möglich ist.
Beim Ändern der Betriebsart wird immer das zuletzt eingestellte Abstimmraster mit übernommen. Liegt die eingestellte Frequenz nicht innerhalb dieses Rasters, so korrigiert der MVT-7100 die Frequenz automatisch, so daß sie wieder durch das Abstimmraster teilbar wird.
Die allermeisten Funkdienste benutzen ihren Frequenzbereich in einem festen Kanalabstand. Beim Empfang empfiehlt es sich, den MVT-7100 auf ebenfalls genau die entsprechenden Abstimmschritte einzustellen.
Es stehen im manuellen und im Suchlaufbetrieb folgende Abstimmschritte zur Verfügung: 50
Hz, 100 Hz, 1 kHz, 5 kHz, 6,25 kHz, 9 kHz, 10 kHz, 12,5 kHz 20 kHz, 25 kHz, 50 kHz und
100 kHZ.
- Taste STEP drücken, die Anzeige der Abstimmschritte blinkt.
- Mit Abstimmknopf oder Taste bzw. das gewünschte neue Abstimmraster wählen.
- Taste ENT drücken. Das Abstimmraster wird geschaltet, und das Display blinkt nicht mehr.
Hinweise:
Die Frequenzschritte 50 Hz oder 100 Hz können nur n den Betriebsarten USB und LSB eingestellt werden.
Für eine exakte Einstellung von Stationen in LSB und USB sollte das Abstimmraster 100 Hz oder 50 Hz betragen.
In WFM (FM-breit) können nur die Abstimmungsschritte 50 kHz oder 100 kHz gewählt werden.
Liegt die eingestellte Frequenz nicht innerhalb dieses Rasters, so korrigiert der
MVT-7100 die Frequenz automatisch, da daß sie wieder durch das Abstimmraster teilbar wird.
Frequenzeinstellung mit dem Tastenfeld
Um eine Frequenz einzustellen, tippen Sie diese Frequenz einfach über das nummerische
Tastenfeld des MVT-7100 ein:
- Frequenz in Leserichtung und mit Megahertz-Punkt eintippen (Anzeige blinkt).
- Mit Taste ENTER wird die Frequenz geschaltet.
Frequenzen unter 1 MHz müssen mit vorlaufender 0 und dem MHz-Dezimalpunkt eingegeben werden. Hierzu einige Beispiele:
Um die Frequenz 936 kHz einzugeben, Tastenfolge 0 . 9 3 6 ENTER drücken.
Um die Frequenz 14.250 kHz einzugeben, Tastenfolge 1 4. 2 5 0 ENTER drücken.
Um die Frequenz 29690,7 kHz einzugeben, Tastenfolge 2 9. 6 9 0 7 ENTER drücken.
Um die Frequenz 101,20 MHz einzugeben, Tastenfolge 1 0 1. 2 0 ENTER drücken.
Um die Frequenz 1,297975 GHz einzugeben, Tastenfolge 1 2 9 7 . 9 7 5 ENTER drücken.
Hinweise:
Liegt die eingegebene Frequenz nicht innerhalb des eingestellten Abstimmrasters, so korrigiert der MVT-7100 dies und stellt automatisch die nächste Frequenz ein, die durch das Abstimmraster teilbar ist. Hat man also bei einem Abstimmraster von 10 kHz die Frequenz 7.085 kHz eingetippt, so erscheint nach Druck auf die ENTER-Taste die Frequenz 7.080 kHz im Display.
Zwischen Eingabe der Frequenz und Druck auf die ENTER-Taste haben Sie ca. Zehn Sekunden Zeit. Wird die ENTER-Taste in dieser Zeit nicht gedrückt, so fällt die Anzeige wieder auf die vorher eingestellte Frequenz zurück.
Geben Sie eine Frequenz ein, die außerhalb der Frequenzgrenzen 100 kHz und 1.650 MHz liegt, so wird diese Eingabe nach einer akustischen Fehlermeldung wieder auf die vorher eingestellte Frequenz zurückgeschaltet.
Je nach Frequenz kann eine Veränderung der Länge der Teleskopantenne eine Verbesserung des Empfanges bewirken. Im allgemeinen sollte die Teleskopantenne bei tieferen Frequenzen (unter ca. 100 MHz) auf ihre volle Länge ausgezogen werden. Bei höheren Frequenzen kann die Antenne versuchsweise durch Einschieben gekürzt werden - Versuche helfen hier am besten weiter.
Frequenzeinstellung mit dem Abstimmknopf sowie die Tasten und
Mit dem Tastenfeld stellen Sie eine bekannte Frequenz ein oder wechseln in einen
Frequenzbereich zum Suchempfang. Mit dem Abstimmknopf (DIAL) bzw. den Tasten und
hingegen suchen Sie Stationen innerhalb eines weitgehend bekannten Frequenzbereiches
(Suchempfang):
- Scanner in den Manuellen Betrieb schalten.
- Gewünschte Betriebsart einstellen.
- Gewünschtes Abstimmraster einstellen.
- Frequenz mit dem Abstimmknopf im eingestellten Raster ändern.
Drehen Sie den Abstimmknopf nach rechts, so erhöht sich die Frequenz. Drehen Sie ihn nach
links, so wechseln Sie in Richtung tieferer Frequenzen.
Mit den Tasten und ändern Sie die Frequenz im manuellen Betrieb in ähnlicher Weise:
- Ein Druck auf Taste ändert die Frequenz um einen Abstimmschritt in Richtung höherer
Frequenzen.
- Ein Druck auf Taste ändert die Frequenz um einen Abstimmschritt in Richtung tiefer
Frequenzen.
- Drücken Sie die Taste oder länger als eine Sekunde, so ändert sich die Frequenz fortlaufend
im gewählten Abstimmraster in die entsprechende Richtung. So können Sie rasch größere
Frequenzabschnitte schnell abstimmen. Lassen Sie die Taste wieder los, um diese Abstimmung
zu beenden.
Stellen Sie ein Signal so ein, daß sich auf dem S-Meter die höchste Anzeige bzw. in LSB und USB die beste Verständlichkeit ergibt.
Korrigieren der eingegebenen Frequenz
Falsch eingegebene Frequenzen lassen sich einfach ändern, indem man die korrekte Frequenz neu eingibt.
Bemerkt man die Fehleingabe, bevor man ENTER gedrückt hat, so läßt sich die Frequenz wie
folgt korrigieren:
- Taste C/AC einmal drücken, die zuletzt eingegebene Ziffer blinkt etwa doppelt so schnell
wie die anderen Ziffern der Frequenzanzeige.
- Wählen Sie mit Taste die Stelle aus, die Sie korrigieren wollen.
- Ändern Sie diese Ziffer entweder mit dem Abstimmknopf DIAL oder tippen Sie die korrekte
Ziffer über das Numerische Tastenfeld ein.
- Drücken Sie die Taste ENTER, um die Korrektur zu beenden. Die gesamte Frequenzanzeige
blinkt nun gleichmäßig schnell.
- Geben Sie die noch fehlenden Stellen ein.
- Beenden Sie die Eingabe mit ENTER.
Hinweis
Die Frequenz kann auf diese Weise nicht geändert werden, nachdem Sie die Taste ENTER oder die Taste C/AC zweimal gedrückt haben. Dann müssen Sie die richtige Frequenz nochmals komplett neu eingeben.
Ändern der Frequenz in MHz-Schritten
Für größere Frequenzwechsel können Sie jede MHz-Stelle (100er MHz, 10er MHz und 1er
MHz) einer bereits eingegebenen Frequenz schnell ändern:
- Scanner in den manuellen Betrieb schalten.
- Taste FUNC drücken
- Taste drücken, die 1er-MHz-Stelle blinkt.
- Mit Taste oder die MHz-Stelle ansteuern, die verändert werden soll (blinkt).
- Ändern mit dem Abstimmknopf DIAL oder durch direkte Eingabe des neuen Wertes über
das numerische Tastenfeld.
- Beenden Sie die Eingabe mit ENTER, die Ziffer hört auf zu blinken.
MONI - Überbrücken der Rauschsperre Squelch
Normalerweise sollten Sie den Regler SQUELCH Ihres Scanners so eingestellt haben, daß auf einem freien Kanal der Lautsprecher nicht durchgeschaltet ist. Das trägt auch zur Stromersparnis bei.
Mit Druck auf die Taste MONI (auf der linken Seite) überbrücken Sie diese Rauschsperre,
solange die Taste MONI gedrückt halten. Damit können Sie Schnell auf höchste
Ansprech-Empfindlichkeit schalten, z. B. Dann, wenn beim Empfang eines Signals dieses
durch Schwundeffekte (Fading) kurzzeitig unter die mit dem Regler SQUELCH eingestellte
Schwelle sinkt.
Die Taste MONI darf jedoch nicht gedrückt sein, während Sie mit Regler SQUELCH die Ansprechschwelle der Rauschsperre einstellen!
KEY LOCK - Elektronische Verriegelung
Zum Schutz gegen unbeabsichtigte Änderung der eingestellten Werte lassen sich alle Tasten
sowie der Abstimmknopf DIAL elektronisch sperren:
- Schalter KEY LOCK auf der linken Seite des Scanners nach oben in Position ON schieben.
- Zur Freischaltung den Schalter KEY LOCK wieder nach unten schieben.
Mit der Funktion "Frequenzsuchlauf" haben Sie die Möglichkeit, entweder den gesamten
Frequenzbereich oder eines der zehn Bänder automatisch auf Aktivität hin abzusuchen. Der
Suchlauf stoppt für zwei bzw. vier Sekunden / Funktion DELAY), sobald ein Signal die mit
dem Regler SQUELCH eingestellte Schwelle überschreitet.
Der Suchlauf wird in der eingegebenen Betriebsart und in dem eingegebenen Abstimmraster
vorgenommen. Für einen schnellen und effizienten Suchlauf ist es wichtig, daß Abstimmraster
und Betriebsart genau den Werten entsprechen, die im betreffenden Frequenzbereich zu
erwarten sind (Kanalraster des Funkdienstes).
Eine besonders hohe Leistungsfähigkeit bietet in dieser Hinsicht der Frequenzbandsuchlauf,
bei dem sich untere und obere Eckfrequenz sowie Abstimmschritte und Betriebsart exakt auf
den anzuhörenden Funkdienst anpassen lassen.
Kontinuierlicher Frequenzsuchlauf
Der kontinuierliche Frequenzsuchlauf startet in Richtung höherer Frequenzen und stoppt
automatisch für zwei bzw. vier Sekunden, sobald ein Signal die mit dem Regler SQUELCH
eingestellte Schwelle überschreitet. Danach startet er wieder automatisch:
- Gewünschte Werte für Startfrequenz, Abstimmraster und Betriebsart einstellen.
- SQUELCH-Regler so einstellen, daß auf einem freien Kanal die Anzeige BUSY
verschwunden ist.
- Suchlauf mit Taste SRCH starten.
- Änderung der Suchlaufrichtung: Während des Suchlaufes Taste bzw. drücken.
- Manuell läßt sich der Suchlauf mit nochmaligem Druck auf Taste SRCH stoppen.
Der Suchlauf eines der zehn Frequenzbänder wird wie folgt gestartet:
- SQUELCH-Regler so einstellen, daß auf einem freien Kanal Anzeige BUSY verschwunden
ist.
- Gewünschtes Frequenzband (1 - 0) über das numerische Tastenfeld eingeben.
- Suchlauf mit Druck auf Taste SRCH starken.
- Änderung der Suchlaufrichtung: Während des Suchlaufes Taste bzw. drücken.
- Manuell läßt sich der Suchlauf mit nochmaligem Druck auf Taste SRCH stoppen.
Ändern der Bänder für den Frequenzband-Suchlauf
Bereits ab Werk sind zehn verschiedene Bänder für den Frequenzband-Suchlauf mit unterer und oberer Eckfrequenz, Betriebsart sowie Abstimmraster passend für internationale Anwendungen wie folgt programmiert
| Band | Eckfrequenzen
(MHz) |
Raster
(kHZ) |
Betriebsart | |
| untere | obere | |||
| 1 | 76,0 | 107,75 | 50 | WFM |
| 2 | 108,0 | 142,0 | 50 | AM |
| 3 | 144,0 | 146,0 | 20 | NFM |
| 4 | 146,01 | 154,65 | 10 | NFM |
| 5 | 156,0 | 162,05 | 12,5 | NFM |
| 6 | 175,75 | 221,75 | 50 | NFM |
| 7 | 430,0 | 440,0 | 20 | WFM |
| 8 | 450,0125 | 451,5 | 12,5 | NFM |
| 9 | 850,0125 | 859,9875 | 6,25 | NFM |
| 0 | 903,0375 | 904,9875 | 12,5 | NFM |
Normalerweise wird man diese Werte auf eigenen Bedürfnisse anpassen wollen. Die
ursprünglich gespeicherten Banddaten werden damit überschrieben: ( allerdings sind die
Standardwerte sehr gute Vorgaben!)
- Scanner in den manuellen Betrieb schalten
- Gewünschtes Abstimmraster und gewünschte Betriebsart eingeben.
- Taste FUNC drücken.
- Taste MR/BW drücken, Frequenzanzeige und Anzeige der Bänder (1 - 0) blinken.
- Untere Eckfrequenz über das numerische Tastenfeld eingeben.
- Diese Eingabe mit ENTER abschließen (Frequenzanzeige erlöscht).
- Obere Eckfrequenz über das numerische Tastenfeld eingeben.
- Diese Eingabe mit ENTER abschließen (Frequenzanzeige erlöscht).
- Nummer des gewünschten Bandes eingeben.
- Taste ENTER drücken. Ein doppelter Quittungston bestätigt die erfolgreiche Eingabe.
Hinweis
Sie können auch zuerst die obere und dann die untere Eckfrequenz eingeben. Der Scanner
definiert automatisch die tiefere der beiden eingegebenen Frequenzen als untere Eckfrequenz.
Nach einem RESET werden auch diese Bandspeicherplätze (wie alle anderen geänderten Werte) wieder auf die ab Werk einprogrammierten Werte zurückgesetzt.
Überspringen von Frequenzen während des Suchlaufes
Bis zu 500 Frequenzen lassen sich so markieren, daß Sie beim Suchlauf übersprungen werden. Man wird vor allem solche Frequenzen markieren, auf denen entweder ein Dauerträger sendet, eine im Augenblick uninteressante Station arbeitet oder auch eine Störung den Suchlauf stoppt. Dadurch läßt sich der Suchlauf nochmals in seiner Effizienz steigern.
- Stellen Sie die Frequenz ein, die Sie zum Überspringen markieren wollen. Sie können auch
solche Frequenzen markieren, auf denen der Scanner bei aktiviertem Suchlauf automatisch
hält.
- Taste FUNC und danach Taste C/AC PASS drücken (Anzeige P für ca. Zwei Sekunden).
Ein doppelter Quittungston bestätigt die erfolgreiche Markierung dieser Frequenz.
Die entsprechend markierten Frequenzen werden nun im Suchlauf übersprungen, lassen sich
aber sonst ganz normal aufrufen und einstellen.
Es lassen sich maximal 500 Frequenzen markieren. Ist diese Zahl erreicht, so wird das durch die Anzeige FULL signalisiert. Nach einer Sekunde kehrt die Anzeige wieder auf den eingestellten Wert zurück.
Aufrufen der markierten Frequenzen
Die markierten Frequenzen lassen sich zum Überprüfen aufrufen:
- Scanner in den manuellen oder Suchlaufbetrieb schalten.
- Taste FUNC und danach Taste 0/SPR drücken - Anzeige P blinkt.
- Jetzt können Sie mit dem Abstimmknopf DIAl oder mit den Tasten und die markierten
Frequenzen der Reihe nach aufrufen.
- Mit Druck auf Taste FUNC und danach auf Taste 0/SPR schalten Sie wieder in den
manuellen Betrieb zurück. Anzeige P verschwindet.
Hinweis
Haben Sie keine Frequenz markiert, so können Sie auch keine Frequenz aufrufen. Haben Sie nur eine Frequenz markiert, so können Sie diese mit dem Abstimmknopf DIAL oder den Tasten und auch nicht ändern.
So löschen Sie die Markierung entsprechend markierter Frequenzen:
- Scanner in den manuellen oder Suchlaufbetrieb schalten.
- Taste FUNC und danach Taste 0/SPR drücken - Anzeige P blinkt.
- Gewünschte Frequenz mit dem Abstimmknopf DIAL oder mit den Tasten und aufrufen.
- Taste FUNC und danach Taste C/AC PASS drücken.
Damit ist die Markierung für diese Frequenz gelöscht, und die nächte markierte Frequenz
erscheint in der Anzeige.
- Mit Druck auf Taste FUNC und danach auf Taste 0/SPR bzw. Druck auf Taste C/AC schalten Sie wieder in den manuellen Betrieb zurück. Anzeige P verschwindet.
Haben Sie die letzte aller Markierung aufgehoben, so wechselt der Scanner automatisch wieder in den manuellen Betrieb.
Mit dem MVT-7100 stehen Ihnen 1.000 Speicherkanäle (Nummern: 0 bis 999) zur Verfügung. Sie lassen sich in zehn Gruppen mit je bis zu 100 Speicherplätzen organisieren und ermöglichen damit die Zusammenstellung bestimmter Speichergruppen, die manuell oder im automatischen Suchlauf überwacht werden können.
Eingabe der Speicherfrequenzen
Die Speicherplätze lassen sich im manuellen oder im Suchlaufbetrieb belegen:
- Stellen Sie die zu speichernde Frequenz mit den gewünschten Werten für die Betriebsart und
das Abstimmraster ein.
Geben Sie über das numerische Tastenfeld die Kanalnummer ein (0 bis 999), die in der
Anzeige blinkt.
- Taste FUNC und darauf Taste SCAN/MW drücken. Ein doppelter Quittungston bestätigt die
korrekte Eingabe. Für kurze Zeit ist oben links im Display die Anzeige der Kanalnummer zu
sehen (z. B. 333 CH), bevor der Scanner automatisch wieder auf die vorher eingestellte
Frequenz zurückschaltet.
War der Speicherplatz vorher schon belegt, so wird die alte Frequenz gelöscht und mit den
neuen Werten beschrieben.
Hinweise
Wenn Sie keine Kanalnummer angeben, so wird die entsprechende Frequenz automatisch in
den Kanal eingeschrieben, der auf den zuletzt aufgerufenen Speicherplatz folgt. Haben Sie
zuletzt Kanal 333 belegt und speichern Sie daraufhin eine Frequenz ohne Angabe der
Kanalnummer, so wird diese Frequenz in Speicherplatz 334 abgelegt. Sind alle 1.000 Kanäle
belegt, so startet die automatische Belegung wieder bei Kanal 0, dessen vorheriger Inhalt
gelöscht und überschrieben wird.
Nach einem RESET werden alle Speicherplätze gelöscht.
Zum Aufrufen der Speicherplätze gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- jeden Speicherplatz gezielt aufzurufen oder
- die Speicherplätze mit dem Abstimmknopf DIAL oder den Tasten und aufzurufen.
Hinweis
Auf diese Weise lassen sich alle Speicherplätze aufrufen, also die unbelegten mit der Anzeige 000.000.0.
Speicherplatz gezielt nach Nummer aufrufen
- Gewünschte Kanalnummer (0 bis 999) über das numerische Tastenfeld eingeben.
- Speicherinhalt mit Druck auf Taste MR/W aufrufen.
- Mit Druck auf Taste MR kehren Sie wieder in den Abstimmbetrieb auf die vorher
eingestellte Frequenz zurück.
Hinweis: Geben Sie "1000" als gewünschten Speicherplatz ein, so wird der Vorzugskanal (P) aufgerufen.
Speicherplatz mit Abstimmknopf DIAL oder Tasten und aufrufen
- Mit Druck auf Taste MR in den Speicherbetrieb wechseln. Angezeigt wird der zuletzt
aufgerufene Speicherplatz.
- Mit dem Abstimmknopf DIAL oder den Tasten und gewünschten Speicherkanal aufrufen.
Werden die Tasten und länger als eine Sekunde gedrückt, so werden die Speicherkanäle
laufend nacheinander aufgerufen.
- Mit Druck auf Taste MR kehren Sie wieder in den Abstimmbetrieb auf die vorher
eingestellte Frequenz zurück.
Speicherinhalt in den Abstimmbetrieb übernehmen
Statt auf die vorher eingestellte Frequenz zurückzukehren, können Sie den Inhalt des
Speicherkanal auch in den Abstimmbetrieb übernehmen - z. B. um seine Frequenz zu ändern:
- Gewünschten Speicherplatz aufrufen.
- Taste FUNC und daraufhin Taste 7/M VFO drücken.
Der Vorzugskanal "P" läßt sich in dieser Weise nicht in den Abstimmbetrieb übernehmen.
Markieren von Speicherplätzen zum Überspringen im Speichersuchlauf
Im Speichersuchlauf (s. u.) lassen sich markierte Speicherplätze überspringen. Diese
Markierung läßt sich wieder aufheben.
- Gewünschten Speicherplatz aufrufen.
- Taste FUNC und daraufhin Taste C/AC PASS drücken (die Anzeige CH hinter der
Speicherplatznummer blinkt).
Der Speicherplatz läßt sich jetzt zwar noch ganz normal aufrufen, wird aber im
Speichersuchlauf übersprungen.
- Gewünschten Speicherplatz (Anzeige CH linkt) aufrufen.
- Markierung aufheben durch Druck auf Taste FUNC und daraufhin Taste C/AC PASS (CH blinkt nicht mehr).
Speicherinhalte werden durch einfaches "Überschreiben" gelöscht und durch den neuen
Speicherinhalt ersetzt. Um einen einzelnen Speicherplatz wieder auf den Ursprungswert
000.000.0 zurückzusetzen:
- Gewünschten Speicherplatz aufrufen.
- Taste FUNC und daraufhin Taste SCAN/MW drücken (Anzeige 000.000.0).
Der Vorzugskanal "P" läßt sich in dieser Weise nicht löschen.
Hinweis
Empfangen Sie auf dem eingestellten Kanal gerade ein Signal, während Sie den Speicherinhalt
löschen, so bleibt der Empfang auch nach dem Löschen noch erhalten.
Alle selbst eingegebenen Speicherplätze (einschließlich der Frequenzbandgrenzen für die zehn
Speicherbanken) lassen sich komplett durch ein Zurücksetzten des Mikroprozessors (RESET)
löschen:
- Taste RESET auf der linken Seite mit einer Kugelschreiber o. Ä. Drücken.
Der Inhalt sämtlicher Speicher wird durch die Stromversorgung des Scanners sowie andere,
interne Maßnahmen gesichert. Dadurch bleiben die Speicherinhalte selbst dann noch sieben
Tage erhalten, nachdem die Batterien völlig erschöpft sind.
Der interne Pufferakku wird geladen, wenn der Scanner an einer externen Stromversorgung
angeschlossen ist oder mindestens eine Stunde lang geladen wird.
Achtung
Die Speicherinhalte gehen verloren, wenn die Batterien bereits länger als sieben Tage erschöpft sind oder keine Batterien eingesetzt sind und zusätzlich keine externe Stromversorgung angeschlossen ist.
Für den automatischen Speichersuchlauf stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, die
eine flexible und schnelle Erfassung der gewünschten Frequenzen und Betriebsarten erlauben:
- Suchlauf für alle Speicherplätze,
- Speicherbank-Suchlauf für Max. 100 Speicherplätze einer der zehn Speicherbanken,
- Programm-Suchlauf für Max. 100 Speicherplätze, die sich aus den zehn Speicherbanken
beliebig zusammenstellen lassen und
- Betriebsarten-Suchlauf, in dem alle Speicherplätze der selben Betriebsart nacheinander
aufgerufen werden.
Jede dieser Suchlaufmöglichkeiten arbeiten nach dem Start grundsätzlich wie folgt: Überschreitet ein Signal die mit dem Regler SQUELCH eingestellte Schwelle, so stoppt der Suchlauf. Er startet automatisch wieder, nachdem das Signal verschwindet oder unter die mit dem Regler SQUELCH eingestellten Schwelle sinkt. Um nicht schon bei Sprachpausen oder kurzzeitigen Aussetzern neu zu starten, ist hierfür ab Werk eine Verzögerung von ca. zwei Sekunden vorgesehen (bei DELAY: 4 Sekunden)
Suchlauf für alle Speicherplätze
Hierbei werden alle belegten Speicherplätze von 0 - 999 erfaßt:
- SQUELCH-Regler so einstellen, daß auf einem freien Kanal Anzeige BUSY verschwunden
ist.
- Suchlauf mit Taste SCAN starten. Der Suchlauf startet, und in der Anzeige ist die jeweilige
Kanalnummer und die jeweilige Frequenz zu sehen. Außerdem erscheinen oben rechts die
Speicherbanken, in den Speicherplätze belegt sind.
- Änderung der Suchlaufrichtung: Während des Suchlaufes Taste bzw. drücken.
- Manuell läßt sich der Suchlauf mit Druck auf Taste SCAN oder MR stoppen. Der Scanner
wechselt dann in den Speicherbetrieb. Um von dort aus in den Abstimmbetrieb zu gelangen,
drücken Sie daraufhin Taste MR.
Hält der Suchlauf, weil ein Signal die mit dem Regler SQUELCH eingestellte Schwelle
überschreitet, so sind in der Anzeige Speicherkanal sowie Frequenz abzulesen, und die
Nummer der entsprechenden Speicherbank blinkt.
Hinweise
Sind keine Frequenzen gespeichert, so reagiert der Scanner mit einer Fehlermeldung und der
Anzeige ERROR, bevor er wieder auf den Abstimmbetrieb zurückschaltet.
Sind hingegen alle Speicher markiert, um im Speichersuchlauf übersprungen zu werden, so reagiert der Scanner mit der Anzeige ALL PASS, bevor er wieder in den Abstimmbetrieb zurückschaltet.
Der Scanner bietet die Möglichkeit, bis zu 1.000 Speicherplätze in zehn Bänken mit jeweils bis
zu 100 Speicherplätzen nach folgendem Muster zu organisieren:
|
Speicherbank- Nummer |
Speicherplätze |
| 1 | 0 - 99 |
| 2 | 100 - 199 |
| 3 | 200 - 299 |
| 4 | 300 - 399 |
| 5 | 400 - 499 |
| 6 | 500 - 599 |
| 7 | 600 - 699 |
| 8 | 700 - 799 |
| 9 | 800 - 899 |
| 0 | 900 - 999 |
Jede dieser Speicherbanken läßt sich nun einzeln oder als Gruppe aus bis zu maximal vier
Stück in beliebigen Kombinationen (z. B. 1, 4, 6 und 9) durch den Speicherbank-Suchlauf
erfassen. Wie schon beim Speichersuchlauf, so werden auch hier nur die belegten
Speicherplätze aufgerufen:
- SQUELCH-Regler so einstellen, daß auf einem freien Kanal die Anzeige BUSY
verschwunden ist.
- Über das numerische Tastenfeld die Nummer der Speicherbank bzw. die bis zu vier
Speicherbanken nacheinander eingeben (z. B. 3 oder 3789).
- Suchlauf mit Taste SCAN starten. Der Suchlauf startet, und in der Anzeige ist die jeweilige
Kanalnummer und die jeweilige Frequenz zu sehen. Außerdem erscheinen oben rechts die
Speicherbanken, die für diesen Suchlauf ausgewählt wurden (bzw. die eine Speicherbank, falls
nur eine eingegeben wurde).
- Änderung der Suchlaufrichtung: Während des Suchlaufes Taste bzw drücken.
- Manuell läßt sich der Suchlauf mit Druck auf Taste SCAN oder MR stoppen. Der Scanner
wechselt dann in den Speicherbetrieb. Um von dort aus in den Abstimmbetrieb zu gelangen,
drücken Sie daraufhin die Taste MR.
Hält der Suchlauf, weil ein Signal die mit dem Regler SQUELCH eingestellte Schwelle
überschreitet, so sind in der Anzeige Speicherkanal sowie Frequenz abzulesen, und die
Nummer der entsprechenden Speicherbank blinkt.
Der Suchlauf startet nach einem automatischen Stop dann wieder, wenn das Signal verschwindet oder unter die mit dem Regler SQUELCH eingestellte Schwelle sinkt (plus einer kleinen Zeitverzögerung.)
Für den Programm-Suchlauf lassen sich aus den bereits gespeicherten Frequenzen bis zu 100 Stück extra zusammenstellen und automatisch abrufen - ganz unabhängig davon, in welcher Speicherbank sie sich befinden.
Hierfür müssen die Speicher zunächst entsprechend markiert werden:
- Gewünschten Speicherplatz zum Marieren aufrufen.
- Taste FUNC und daraufhin Taste 6/PGM drücken.
Im Display erscheint die Anzeige PGM und darüber eine Ziffer. Diese Ziffer gibt an, um den
wievielten derart markierten Speicher es sich innerhalb der betreffenden Speicherbank handelt.
Ziffer 0 steht für "10". Sind zehn Speicher innerhalb einer Speicherbank entsprechend
markiert, startet die Anzeige wieder bei 1 (insgesamt Max. Zehnmal).
Nach einer Sekunde erlöscht die Ziffernanzeige, und die Anzeige PGM blinkt. Damit ist dieser
Speicherplatz für den Programm-Suchlauf markiert.
Jetzt kann man bis zu 99 weitere Speicherplätze in dieser Weise für den Programm-Suchlauf markieren.
- Gewünschten Speicherplatz aufrufen.
- Taste FUNK und daraufhin Taste 6/PGM drücken. Doppelter Quittungston, und Anzeige PGM erlöscht.
Programm-Suchlauf starten/ stoppen
Der Programm-Suchlauf läßt sich entweder für alle entsprechend markierten Speicherplätze
aus allen zehn Speicherbanken starten. Oder man spezifiziert vorher zwischen einer und vier
Speicherbanken, aus denen dann die markierten Speicherplätze überwacht werden.
- SQUELCH-Regler so einstellen, daß auf einem freien Kanal Anzeige BUSY verschwunden
ist.
- Alle markierten Speicherplätze absuchen:
Taste FUNC und daraufhin Taste 9/P-SCAN drücken (Anzeige PMG-SCAN).
Oder:
- Speicherplätze aus bis zu vier Speicherbanken absuchen:
Über das numerische Tastenfeld die Nummer der bis zu vier Speicherbanken nacheinander
eingeben (z. B. 3789).
Suchlauf dann starten:
Taste FUNC und daraufhin Taste 9/P-SCAN drücken (Anzeige PMG-SCAN). Nach dem
Start des Programm-Suchlaufes ist in der Anzeige die jeweilige Kanalnummer und die
jeweilige Frequenz zu sehen. Außerdem erscheinen oben rechts die Speicherbanken, in denen
sich markierte Kanäle befinden bzw. die Speicherbanken, die für diesen Suchlauf ausgewählt
wurden.
- Änderung der Suchlaufrichtung: Während des Suchlaufes Taste bzw drücken.
Manuell läßt sich der Suchlauf mit Druck auf Taste FUNC und daraufhin 9/P-SCAN stoppen. Der Scanner wechselt dann in den Speicherbetrieb.
Um gleich in den Abstimmbetrieb zugelangen, drücken Sie zweimal die Taste MR.
Hält der Suchlauf, weil ein Signal die mit dem Regler SQUELCH eingestellte Schwelle
überschreitet, so sind in der Anzeige Speicherkanal sowie Frequenz abzulesen, und die
Nummer der entsprechenden Speicherbank blinkt.
Der Suchlauf startet nach einem automatischen Stop dann wieder, wenn das Signal verschwindet oder unter die mit dem Regler SQUELCH eingestellte Schwelle sinkt (plus einer kleinen Zeitverzögerung).
Überprüfung markierter Speicherplätze
Während des Programm-Suchlaufes lassen sich alle hierfür markierten Kanäle auch manuell
der Reihe nach zum Überprüfen aufrufen:
- Programm-Suchlauf starten (Regler SQUELCH einstellen und Tasten FUNC sowie
9/P-SCAN drücken).
- Mit Taste MONI auf der linken Seite des Scanners den Programm-Suchlauf stoppen.
- Jetzt können Sie alle markierten Kanäle mit dem Abstimmknopf DIAL oder den Tasten und
nacheinander aufrufen.
Hinweis
Im Programm-Suchlauf werden auch die Speicherplätze mit erfaßt, die für die anderen Suchlaufarten zum Überspringen markiert wurden.
Im Betriebsarten-Suchlauf werden alle belegten Speicherplätze einer Betriebsart (z. B. FMW)
aus allen zehn Speicherbanken starten. Oder man spezifiziert vorher zwischen einer und vier
Speicherbanken, aus denen dann die Speicherplätze einer Betriebsart überwacht werden.
- Im manuellen Abstimmbetrieb die gewünschte Betriebsart (z. B. FMW) einstellen.
- SQUELCH-Regler so einstellen, daß auf einem freien Kanal Anzeige BUSY verschwunden
ist.
- Alle Speicherplätze absuchen:
Taste FUNC und daraufhin Taste 8/M-SCAN drücken.
Oder:
- Speicherplätze aus bis zu vier Speicherbanken absuchen:
Über das numerische Tastenfeld die Nummer der bis zu vier Speicherbanken nacheinander
eingeben (z. B. 3789).
Suchlauf dann starten: Taste FUNC und daraufhin Taste 8/M-SCAN drücken Nach dem Start
des Betriebsarten-Suchlaufes ist in der Anzeige die jeweilige Kanalnummer und die jeweilige
Kanalnummer und die jeweilige Frequenz zu sehen. Außerdem erscheinen oben rechts die
Speicherbanken, in denen sich Kanäle der ausgewählten Betriebsart befinden bzw. die
Speicheranken, die für diesen Suchlauf ausgewählt werden und Speicherplätze mit der
ausgewählten Betriebsart enthalten.
- Änderung der Suchlaufrichtung: Während des Suchlaufes Taste bzw. drücken.
- Manuell läßt sich der Suchlauf mit Druck auf Taste FUNC und daraufhin 8/M-SCAN
stoppen. Der Scanner wechselt dann in den Speicherbetrieb.
Um gleich in den Abstimmbetrieb zu gelangen, drücken Sie zweimal die Taste MR.
Hält der Suchlauf, weil ein Signal die mit dem Regler SQUELCH eingestellte Schwelle
überschreitet, so sind in der Anzeige Speicherkanal sowie Frequenz abzulesen, und die
Nummer der entsprechenden Speicherbank blinkt.
Der Suchlauf startet nach einem automatischen Stop dann wieder, wenn das Signal
verschwindet oder unter die mit dem Regler SQUELCH eingestellte Schwelle sinkt (plus einer
kleinen Zeitverzögerung).
Hinweis
Im Betriebsarten-Suchlauf werden auch die Speicherplätze mit erfaßt, die für die anderen Suchlaufarten zum Überspringen oder für den Programmsuchlauf (Anzeige: PGM) markiert wurden.
Die Funktion "Vorzugskanal" erlaubt die regelmäßige Überwachung einer bestimmten
Frequenz selbst dann, wenn man auf einer anderen Frequenz hört. Hierzu wechselt der
Scanner von der gerade eingestellten Frequenz alle fünf Sekunden auf den Vorzugskanal und
prüft kurzzeitig, ob hier ein Signal anliegt, das die Squelch-Schwelle überschreitet.
Ist das nicht der Fall, so wechselt der Scanner sofort wieder auf die vorherige
Empfangsfrequenz, und das Spiel beginnt nach fünf Sekunden von Neuem.
Liegt aber auf dem Vorzugskanal ein Signal an, das die Rauschsperre (Squelch) öffnet, so
verbleibt der Scanner auf diesem Kanal. Verschwindet dort das Signal, oder sinkt es unter die
Squelch-Schwelle, so schaltet der Scanner nach einer kurzen Zeit wieder auf die vorher
eingestellte Frequenz. Die Vorzugskanal-Überwachung bleibt dabei erhalten.
Für den Vorzugskanal ist der Speicherplatz "1000" vorgesehen; ab Werk ist hier die Frequenz
144,00 MHz in FM mit einem Abstimmraster von 20 kHz eingegeben. Durch einfaches
Überschreiben können diese Daten geändert werden.
- Gewünschte neue Daten für Frequenz, Betriebsart und Abstimmraster eingeben.
- Ziffernfolge 1000 über das numerische Tastenfeld eingeben.
- Taste FUNC und daraufhin SCAN/MW drücken (doppelter Quittungston sowie kurzzeitige
Anzeige "PCH" bestätigen die erfolgreiche Eingabe).
Hinweise
Um den Vorzugskanal zu überprüfen, rufen Sie ihn unter Speicherplatz 1000 auf:
- Zahl 1000 über das numerische Tastenfeld eingeben.
- Taste MR drücken (Anzeige des Vorzugskanals sowie "PCH").
Der Vorzugskanal kann nicht - wie andere Speicherplätze - zum Überspringen markiert
werden.
Der Vorzugskanal kann - wie andere Speicherplätze in den manuellen Abstimmbetrieb
übernommen werden.
Vorzugskanal-Überwachung Ein/ Aus
Zum Einschalten der Vorzugskanal-Überwachung
- Taste FUNC und anschließend Taste SRCH/PRI drücken. Die Vorzugskanal-Überwachung
arbeitet wie oben beschrieben.
Abschalten der Vorzugskanal-Überwachung:
- Taste FUNC und dann Taste SRCH/PRI drücken (Anzeige PRI erlöscht).
Nachfolgend sind einige Sonderfunktionen beschrieben, die man zwar selten benötigt, die aber den Betrieb des Scanners noch effizienter machen können.
Zu starke Signale können den Scanner übersteuern. Der Empfang wird dann verzerrt. Mit dem
Dämpfungsglied (Attenuator) läßt sich die Empfindlichkeit um ca. 15 dB senken, was in
diesen Fällen meistens zu einem besseren Empfang führt. Normalerweise ist das
Dämpfungsglied ausgeschaltet und sollte nur bei zu starken Signalen eingeschaltet werden.
Das Dämpfungsglied wird im manuellen Abstimmbetrieb für den gesamten Frequenzbereich
des Scanners ein- oder ausgeschaltet. Es läßt sich aber auch für jeden der 1000 Speicherplätze
einzeln entweder ein- oder ausgeschaltet. Damit hat man die Möglichkeit, z. B. In einer
Speicherbank die wenigen starken Lokalsignale gezielt zu dämpfen, während auf den anderen
Speicherplätzen die hohe Empfindlichkeit des Scanners erhalten bleibt.
Einschalten des Dämpfungsgliedes:
- Gewünschten Speicherplatz oder Abstimmbetrieb einstellen.
- Taste FUNC und daraufhin Taste 1/ATT drücken (Anzeige ATT)
Ausschalten des Dämpfungsgliedes:
- Gewünschten Speicherplatz oder Abstimmbetrieb einstellen.
- Taste FUNC und daraufhin Taste 1/ATT drücken (Anzeige ATT erlöscht.
Auch während des Suchlauf-Betriebs kann das Dämpfungsglied ein- oder ausgeschaltet werden.
Wiederaufnahme des Suchlaufes: Verzögerung von 2 auf 4 Sekunden
Wenn eine automatische Suchlauf-Funktion (auch: Vorzugskanal-Überwachung) auf einem
belegten Kanal gestoppt hat, so wird dieser Suchlauf dann wieder gestartet, wenn ds Signal
verschwunden oder unter die mit Regler SQUELCH eingestellte Schwellle gesunken ist.
Damit nicht übliche Sprachpausen den Suchlauf unbeabsichtigt starten lassen, wartet der
Scanner erst einmal zwei Sekunden, bevor er den Suchlauf startet. Diese Zeit läßt sich mit der
Funktion DELAY auf vier Sekunden verdoppeln:
- Taste FUNC und daraufhin Taste 2/ DELAY drücken (Anzeige DELAY erlöscht).
Hinweis
Die Verzögerungszeit kann nicht bei blinkendem Display oder beim Aufruf der zum Überspringen markierten Speicherplätze verändert werde.
Wiederaufnahme des Suchlaufes nach 5 Sekunden (SKIP)
Nach einem automatischen Halt wird der Suchlauf normalerweise dann wieder aufgenommen,
wenn das Signal auf diesen Kanal verschwindet oder unter die mit dem Regler SQUELCH
eingestellte Schwelle sinkt (plus 2 bzw. 4 Sekunden). Die Funktion SKIP bietet die
automatische Wiederaufnahme des Suchlaufes nach fünf Sekunden - unabhängig davon, ob auf
dem Kanal noch ein Signal anliegt oder nicht.
SKIP einschalten:
- Taste FUNC und dann Taste 3/SKIP drücken (Anzeige SKIP).
SKIP ausschalten:
- Taste FUNC und dann Taste 3/SKIP drücken (Anzeige SKIP erlöscht).
Hinweis:
Die Funktion SKIP kann nicht bei blinkendem Display oder beim Aufruf der zum Überspringen markierten Speicherplätze geschaltet werden.
Eine wichtige Funktion für die längere Lebensdauer der Batterien / Akkus ist die
Stromspar-Schaltung. Ist diese SAVE-Schaltung aktiviert, so schaltet der Scanner fünf
Sekunden nach dem letzten Empfang eines Signals, das die Rauschsperre SQUELCH öffnete,
in den Stromspar-Empfang. Hierbei wechselt der Scanner automatisch zwischen einer 300
Millisekunde langen Phase "Empfangsbereitschaft" (Stand-by) und "Stummschaltung". Für die
Stummschaltung können Zeiten von 0,3 Sekunden, 0,9 Sekunden oder 1,5 Sekunden gewählt
werden. Je länger diese Zeit ist, desto größer ist auch der Stromspar-Effekt. ( Dieser Zustand
wird auch Sleep-Modus genannt)
Die Stromspar-Schaltung aktiviert man vor allem dann, wenn man längere Zeit einen wenig
benutzten Kanal überwachen möchte. Sie läßt sich nur im manuellen oder im Speicherbetrieb
(MR) aufrufen.
Einschalten von SAVE:
- Ziffer 1 (für 0,3 Sekunden Stummschaltung ), oder Ziffer 2 (0,9 Sekunden) oder Ziffer 3 (1,5
Sekunden) über das numerische Tastenfeld eingeben.
Wird keine Ziffer eingegeben, so wird automatisch eine Stummschaltzeit von 0,3 Sekunden
programmiert.
- Taste FUNC und daraufhin Taste 4/SAVE drücken (Anzeige SAVE sowie Ziffer 1, 2 oder 3
entsprechend der Stummschaltzeit).
Ausschaltung von SAVE:
- Taste FUNC und anschließend Taste 4/ SAVE drücken (Anzeige SAVE sowie Ziffer 1, 2
oder 3 verschwinden).
Hinweis
Die SAVE-Funktion wird automatisch dann ausgeschaltet, wenn man den Suchlauf aktiviert, da hierbei eine dauernde Empfangsbereitschaft notwendig ist.
Alle Tastenbetätigungen werden ab Werk mit einem, alle komplett korrekt ausgeführten
Funktionen mit zwei und alle Fehleingaben mit drei Quittungstönen signalisiert. Zur weiteren
Stromersparnis etc. läßt sich der Quittungston ab- und wieder einschalten:
- Taste FUNC und daraufhin Taste 5/ BEEP drücken. Der Quittungston ist damit
abgeschaltet, die Anzeige BEEP ist erloschen.
Quittungston wieder einschalten:
- Taste FUNC und daraufhin Taste 5/ BEEP drücken (Anzeige BEEP).
Hinweis
Der Quittungston kann nicht bei blinkendem Display ein- oder ausgeschaltet werden.
Beleuchtung der Anzeige (LAMP)
Um das Display in der Dunkelheit ablesen zu können, läßt es sich beleuchten:
- Taste LAMP auf der linken Seite des Scanners drücken.
Die Beleuchtung erlöscht automatisch, sobald man die Taste LAMP wieder los läßt. Aus
Gründen der Stromersparnis wurde auf einer Dauerbeleuchtung des Displays verzichtet.
Mehr Informationen auch im Internet unter: http://www.thiecom.de
Falls Ihr Scanner einmal nicht ordnungsgemäß arbeitet, sollten Sie die folgende Tabelle durchgehen. Manche Fehlfunktion ist of nur eine Fehlbedienung. Läßt sich Ihr Scanner nach dieser Fehler-Analyse trotzdem nicht zu einem ordnungsgemäßen Betrieb überreden, so gehen Sie damit zu Ihrem Fachhändler, bei dem Sie das Gerät gekauft haben.
| Problem | Ursache | Abhilfe |
| Auf dem Display zeigt sich nichts. | Die Batterien oder Akkus sind erschöpft. | Batterien austauschen oder Akkus nachladen oder externe Stromversorgung prüfen. |
| "PCH" erscheint ab und zu auf dem Display. | Die Vorzugskanal-Überwachung ist eingeschaltet. | Ausschalten mit FUNC und SRCH/ PRI. |
| "P" blinkt im Display. | Die zum Überspringen markierten Speicherplätze sind aufgerufen. | Zurück in den manuellen Abstimmbetrieb mit Taste C/AC PASS |
| Der Empfang wird unterbrochen | Regler SQUELCH ist zu
weit nach rechts gedreht.
Das Empfangssignal ist zu
schwach.
Das Dämpfungsglied (ATT) ist eingeschaltet. |
Regler SQUELCH weiter
nach links drehen oder
Taste MONITOR drücken.
Taste MONITOR drücken oder leistungsfähigere Antennen anschließen. Dämpfungsglied ausschalten: Tasten FUNC und 1/ ATT drücken. |
| Ein starkes Signal ist unverständlich | Falsche Betriebsart eingestellt. | Passende Betriebsart wählen: FUNC und STEP/MODE drücken, mit DIAL andere Betriebsart einstellen. |
| Scanner reagiert nicht auf Tasteneingaben. | Elektronische Verriegelung aktiviert? | Schalter KEY LOCK auf der linken Seite nach unten schieben. |
| Keine Frequenzeingaben möglich | Sie haben eine Frequenz außerhalb des Frequenz- bereiches eingegeben. | Geben Sie eine Frequenz innerhalb des Bereiches von 100 kHz bis 1,650 GHz ein - er ist groß genug! |
| Kein Speichersuchlauf möglich | Regler SQUELCH falsch
eingestellt?
Taste MONITOR ist
gedrückt.
Alle Speicherplätze sind
zum Überspringen markiert.
Es ist kein Speicherplatz belegt. |
Regler SQUELCH richtig
einstellen
Taste MONITOR loslassen.
Markierung mit den Tasten
FUNC und C/AC PASS
rückgängig machen.
Speicherplätze belegen. |
| Laden des Akkus nicht möglich. | Scanner ist eingeschaltet.
Die Sicherung ist durchgebrannt. |
Aufladen, nachdem der
Scanner ausgeschaltet
wurde (PWR/VOL).
Ursache der Überlastung beheben, Sicherung auswechseln. |
Frequenzbereich
530 kHz (einstellbar ab 100 kHZ) bis 1.650 MHz; zwischen 100 kHz und 530 kHz ohne
Daten-Garantie.
Betriebsarten
FM-breit (WFM), FM-schmal (FM), AM, LSB, USB
Abstimmschritte
50 Hz und 100 Hz (nur in LSB/USB), 1 kHZ, 5 kHZ, 6,25 kHZ, 9 kHZ, 10 kHZ, 12,5 kHZ, 20 kHZ, 25 kHZ, 50 kHz und 100 kHZ.
WFM kann nur auf 50 kHz oder 100 kHz eingestellt werden.
Empfindlichkeit (Mindeswerte)
530 kHz - 2 MHz:
10 µ V in AM bei 10 dB S+N/N
2 MHz - 30 MHz:
1,5 µ V in AM bei 10 dB S+N/N;
1,0 µ V in USB/LSB bei 10 dB S+N/N;
1,5 µ V in FM bei 12 dB SINAD
30 MHz - 1.000 MHz:
0,5 µ V in AM bei 10 dB S+N/N;
0,5 µ V in USB/LSB bei 10 dB S+N/N;
0,5 µ V in FM bei 12 dB SINAD
0,75 µ V in FMW bei 12 dB SINAD
1.000 MHz - 1.300 MHz
1,0 µ V in FM bei 12 dB SINAD
Speicherplätze
1.000 normale Speicherplätze
500 Speicherplätze für Frequenzen, die im Suchlauf unterdrückt werden
10 Band-Speicherplätze
1 Vorzugskanal
Suchlauf-Geschwindigkeit
ca. 30 Frequenzen/ Kanäle pro Sekunde
Antennen-Impedanz
50 (Ohm), BNC-Norm
Stromversorgung
vier Ni-Cd-Akkus und ein Steckernetzteil für 12 V/200 mA, das gleichzeitig als Ladegerät für
die internen Akkus arbeitet.
NF-Ausgangsleistung
100 mW oder mehr (4,8 V an 8 )
Stromverbrauch
140 mA bei Empfang mit max. Laut-stärke,
100 mA bei Empfangsbereitschaft und 10 mA oder weniger bei aktivierter
Stromspar-Schaltung.
Betriebstemperatur-Bereich
0 °C bis 50 °C
Abmessungen
64,4 mm (B) x 155 mm (H) d 38,2 mm (T), ohne hervorstehende Teile.
Gewicht
ca. 320 g (ohne Antenne)