| Gegenwart:
Heute sind in Deutschland
folgende CB Funk Normen zugelassen: (da Änderungen
möglich, Information unverbindlich)
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Kanäle
1- 40 mit FM 4Watt, AM 4 Watt und SSB (USB/LSB) max. 12 Watt |
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und
von Kanal 41-80 nur FM mit 4 Watt Sendeleistung. |
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Einige
Kanäle (innerhalb von 1-80) sind zusätzlich für
digitale Betriebsarten zugelassen. |
Ältere Geräte mit 40 Kanälen
FM 4 Watt, oder mit 40 Kanälen FM 4 Watt und 12 Kanälen 1 Watt
(40/12Kanal) bleiben weiterhin zugelassen.
Mit 80 Kanälen und AM/FM/SSB
inkl. Nutzung von Richtantennen, digitalen Betriebsarten,
usw. hat Deutschland eine der weltweit liberalsten
Bestimmungen für den CB Funk! Selbst die USA haben nur 40
Kanäle AM/SSB 4/12Watt.
| Kanal
1 bis 80 |
FM
4 Watt Sendeleistung |
| Kanal
1 bis 40 |
auch
AM mit 1 Watt Sendeleistung - jetzt
auch 4 Watt in AM erlaubt |
| Kanal
1 bis 40 |
auch
SSB (USB/LSB) mit max. 4 Watt Sendeleistung - jetzt
auch 12 Watt SSB PEP erlaubt |
| Hinweise
zu den Kanälen 41-80 |
Für
die Kanäle 41-80 gibt es sog. "Schutzzonen" in
Grenznähe zu anderen Ländern. In diesen Gebieten kann
die Nutzung dieser Kanäle für ortsfeste Stationen
eingeschränkt sein. Informationen hierzu finden Sie
auch HIER als PDF Datei. |
| AM,
FM und SSB - schnell erklärt |
| AM |
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AM
bzw. die Amplituden Modulation wurde
anfänglich von Rundfunk (LMK) über Flugfunk,
bis Betriebsfunk und Amateurfunk bis hin zum
CB Funk - der ja auch als eine Art
Betriebsfunk in den 1950 Jahren gestartet ist
- fast überall genutzt. |
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FM
war nahezu unüblich. Ganz besonders auf
Kurzwelle. |
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Fans
der AM Modulation verweisen gerne auf das
etwas weichere Klangbild gegenüber FM und
ganz besonders gegenüber SSB |
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AM
ist aber sende- wie empfangsseitig deutlich
anfälliger gegen Störungen. Oft machen sich
Lichtmaschinen und andere Maschinenteile
störend bemerkbar. |
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AM
wird heute nur noch im Rundfunk und im VHF
Flugfunk genutzt |
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Im
CB Funk haben die LKW Fahrer (Kanal 9) bis
heute an AM als Standardmodulation
festgehalten. |
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bei
AM Empfang kann es vorkommen, das sich
schlagartig mal die Rauschsperre öffnet und
kurzes Rauschanteile zu Hören sind - auch
wenn kein wirklich nutzbares Signal empfangen
wird. |
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Im
Amateurfunk spielt AM keine Rolle mehr |
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| FM |
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FM
- auch fälschlicherweise mal als UKW
bezeichnet ist nahezu für alle Funkbereiche über
30 MHz Standard. Ob Betriebsfunk, Seefunk,
Polizeifunk (BOS analog), Taxifunk, usw. alles
wird auf FM oder besser FM schmal abgewickelt. |
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In
Nordeuropa hat sich FM auch im CB Funk stark
verbreitet, während man in Süd-Europa eher
an AM als Modulationsart festgehalten hat. |
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FM
hat "merklich weniger Aufnahme" von
Störgeräuschen durch Lichtmaschinen, etc. |
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FM
im Amateurfunk fast nur im 10m Band 29 MHz
Bereich. Dort auch Betrieb über sog.
Relaisstationen. Bei günstigen Bedingungen
weltweiter Betrieb möglich. |
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| SSB |
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SSB
- DIE Modulation im Amateurfunk, aber auch im
kommerziellem Funk. SSB ist "halbes
AM". |
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Während
AM aus einem Träger und obere und unterer
(Sinus) Welle besteht, hat SSB nur den oberen-
oder den unteren Teil. (Band) |
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Deshalb
kommt auch keine Sendeleistung aus einem
Funkgerät wenn man nur die Mikrofontaste
drückt und nicht spricht. |
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Keine
Modulation = keine Sendeleistung |
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SSB
ist unterteilt in USB = Oberes Seitenband und
LSB = unteres Seitenband |
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SSB
benötigt nahezu immer im Empfang eine
manuelle Nachjustierung durch den Hörer.
Klingt es brauchbar, so ist es gut. |
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SSB
klingt deutlich anders als AM oder erst recht
FM, da bei SSB Empfang der Empfänger sich
"das fehlende Seitenband und den Träger
dazudenkt" |
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SSB
ist aber sehr gut für höhere Reichweiten
geeignet. Raumwelle wie Bodenwelle. |
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Im
Amateurfunk wird bis 10 MHz LSB und über 10
MHz USB genutzt. Das ist historisch bedingt
und kein MUSS. |
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Folgt
man im CB Funk dieser Richtlinie, dann ist USB
angesagt. |
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| Hinweise
zu digitalen Betriebsarten zur Datenübertragung |
| Kanäle
6,7,24,25,41,52,53,76,77 |
z.B.
F1D, F2D, G1D, G2D, J1D, J2D, A1D, A2D |
| Einschränkung
für die Kanäle 41,52,53,76,77 |
Auf
diesen Kanälen NUR Frequenz- oder Phasenmodulation
basierende Betriebsarten zugelassen |
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Richtantennen dürfen nur
horizontal polarisiert aufgebaut werden. Hier
eine PDF Datei der Bundesnetzagentur zum Thema. |
Doch nun zum Thema wie alles Anfing...
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Der Ursprung findet sich - wer hätte
das gedacht :-) , in den USA.
Irgendwo Ende der vierziger bzw. Anfang der fünfziger Jahre, nutzen
u.a. Farmer den 27 MHz Frequenzbereich, als eine Art Betriebsfunk. Anfänglich
noch nicht mit so vielen Kanälen.
CB steht für Citizen Band, also
Bürger-Band und wurde immer beliebter. Nicht nur in den USA. Auch
in Deutschland wurden 27 MHz Frequenzen für Betriebsfunk, Taxifunk,
etc. genutzt. Viele Taxen waren z.B. in den sechziger Jahren durchaus
noch mit 27 MHz Funkgeräten ausgerüstet. Damals als K-Geräte
bekannt. Mit AM als
Modulationsart. Die einzelnen Kanäle waren in Bedarfsgruppen
unterteilt und durchaus nicht für jedermann frei. Neben THW, DLRG,
etc. nutzen auch einige Automobilhilfsclubs die K-Geräte. (Böse
Zungen behaupten noch heute, daß einige dieser Clubs nur aus einen
Grund gegründet wurden: "Funken wollen"...) K-Geräte
Genehmigungen liefen aber ab und wurden (1986?) nicht mehr
erweitert.
In den USA und in einigen anderen Ländern war der
CB-Funk
für Jedermann schon längst zugelassen. In den USA z.B. mit 23
Kanälen und 4 Watt auf AM und SSB.
Etliche dieser Geräte wurden auch in Deutschland als sog. Exportgeräte,
teilweise sündhaft teuer verkauft. Später wurden in den USA aus 23
Kanälen 40 Kanäle. 4 Watt und AM/SSB und sind es bis heute geblieben.
FM ist auf CB-Funk dort nicht zugelassen.
CB-Funk
erlebte in den siebziger Jahren - mehr oder minder weltweit - (bzw. in
den Ländern, die es zugelassen hatten) seine Blüte.
CB-Funk war
in. Je länger die Funkantenne am Fahrzeug, "desto wichtiger war
man". LKW-Fahrer stellten und stellen die größte Gruppe der
Nutzer da. In den USA auf Kanal 19, in Deutschland auf Kanal 9
AM (27,065 MHz).
Mitte 1975 viel der Startschuss für
CB-Funk in Deutschland.
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Mit 12
Kanälen und 0,5 Watt AM. |
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Anfangs war es nicht zugelassen,
mit fremden Stationen zu funken. (Allerdings meldeten viele nur eine
Heimstation an... :-) |
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Schnell wurde klar: CB-Funker wollen funken - um
des Funken´s Willen und das Medium nicht nur als Betriebsfunk
"Light" nutzen. |
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Die ersten 12 zugelassenen Kanälen
waren die Kanäle 4-15. Angepasst an die Kanalnorm in den USA. |
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Die unteren drei Kanäle und einige über Kanal 15 blieben vorerst den
K-Geräten vorbehalten. ( Ich meine: Bis zum 31.12.1976
konnte man K-Geräte anmelden und diese Genehmigungen waren bis max.
31.12.1986 verlängerbar) |
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Anfänglich waren Heimstationen immer
anmelde- und gebührenpflichtig. ( erst 15,-, dann 5 DM im Monat) |
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Rufnamen wurden möglichst nicht doppelt vergeben und Doppelnamen
waren nicht möglich. ( Ich hatte Charlybravo...) |
CB-Funk war damals
gleichzusetzen mit:
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Internet |
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Handys |
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PC |
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Hacken
(Schwarzfunk :-) |
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Chatten |
es war DIE Möglichkeit sich mit
anderen Menschen auszutauschen. An PKW´s und LKW´s sah man damals
mindestens so viel CB-Funkantennen wie heute Mobilfunkantennen für
Handys.
Die Kanäle wurden "stadtteilweise" aufgeteilt -
irgendwie gab es immer einen, oder einige, die die "rote Mütze(n)"
aufhatten. So ziemlich alle Themen des menschlichen Lebens wurden
damals wohl über das CB Band übertragen. Menschen lernten sich
kennen, gründeten Vereine, bildeten Hilfsclubs, aber leider gab es
auch unschöne Dinge und immer öfters mussten sich Gerichte um die
Meinungsverschiedenheiten zwischen Hobbyfunkern kümmern.
In Spitzenzeiten gab es in großen
deutschen Städten mehrere zehntausend! CB-Funk Heimstationen und
Mobilgeräte. Von Handfunkgeräten ganz schweigen. Und es kam, was
passieren musste, wenn man so viele Anwender "in 12 Kanäle
presst". Das Chaos!
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Da AM nun mal berüchtigt
ist
für das Produzieren von Rundfunkstörungen, setzte man einige Jahre
später auch auf FM. |
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Jetzt 12 Kanäle AM und FM mit 0,5 Watt. FM wurde anfänglich
nicht so ganz angenommen. |
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Zu laut waren die (aufgebohrten...)
AM-Signale. Auch aus dem Ausland. |
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Wohl um FM beliebter zu machen,
wurde einige Jahre nach Einführung des CB-Funks in Deutschland eine
Kanalerweiterung vorgenommen. |
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22 Kanäle FM mit 0,5 Watt. Kanal
1-22. |
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Diese Geräte wurden vom Markt mehr oder minder weniger
angenommen. Allerdings wussten "Umsteiger", die Ruhen auf
den neuen Kanälen zu schätzen... |
Es war auch die Zeit der
Schwarzfunker. Es gehörte
schon fast zum guten Ton, als "Edel-CB-Funker", mindestens
ein Exportgerät zu besitzen und die Fernmeldebehörden hatten
alle Hände voll zu tun. Oft ein Hase und Igel-Spiel. Die ersten
PLL-gesteuerten CB-Funkgeräte kamen auf den Markt und findige Bastler
bohrten ihre CB-Funkgeräte auf bis zu mehreren hundert Kanäle
auf.
Alle Modulationsarten wurden genutzt. AM, FM, SSB. Power satt.
Bedingt durch Überreichweiten waren (sind) weltweite Verbindungen im
CB-Funk durchaus üblich. Es war auch eine tolle Zeit. :-)
Polizei und
andere Behörden hatten alle Hände voll zu tun, all die ganzen
(umgebauten oder Export) CB-Funkgeräte zu Prüfen... und die CB-Funkgeräte
schrien fast danach getunt zu werden...
Viele Schwarzfunker machten aber
irgendwann die "Saulus-Paulus-Wende" und wurden
"ehrbare Funkamateure." Man muß wohl diese Zeit
mitgemacht haben, um diese Faszination zu verstehen... :-)
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| Der Anfang vom Untergang....
Ich will nicht das genaue Jahr oder den genauen Zeitraum benennen,
wann es im CB Funk zum "Untergang" kam. Einige werden schon
von Anfang an dem CB Funk skeptisch gegenüber gestanden haben, andere
haben alle "Höhen und Tiefen" mitgemacht und sahen bzw.
sehen den CB-Funk niemals untergehen. Das mag
Ansichtssache sein.
Für mich zeigte
sich spätestens ab Mitte der Achtziger Jahre dieses Problem. Da half
auch die Erhöhung der Kanalzahl von erst 22 auf später 40 nicht mehr
wirklich.
Ende 1983 wurden 40 Kanäle mit
4 Watt zugelassen. Genauer gesagt 40
Kanäle FM 4 Watt anmelde- und gebührenfrei. Und 40/12
Kanal Geräte. Die alten 12 Kanäle von 4-15 zusätzlich umschaltbar
auf AM mit 1 Watt. Diese waren anmeldepflichtig.
Leider
wurden die PLL-IC´s in den CB-Funkgeräten immer "schlauer" und liessen
sich nicht mehr ohne weiteres auf mehr Kanäle erweitern. Viele "FuBas"
(Fummler und Bastler) verloren ihre Freude am tunen...
In den Neunziger Jahren wurde der
CB-Funk noch einmal erweitert. Auf
80 Kanäle, wobei Kanal 80 einen Kanal (besser 10 kHz) unter
Kanal 1 ist und Kanal 41 26,565 MHz ist.
Die neuen 40 Kanäle sind
eine recht deutsche Lösung. Nachbarländer forderten "Schutzabstände"
und CB-Funker in Grenzgebieten blieben die neuen Kanäle verwehrt.
Alle neuen 40 Kanäle sind FM, 4 Watt. Damit hatte der deutsche
CB-Funk, den US-CB-Funk fast überholt. Nur SSB fehlte noch zum
CB-Funkglück. Zwar hatten viele "alten Hasen" durchaus
schon so ihre Erfahrungen mit SSB, aber - zugelassen war es (noch)
nicht.
Erstaunlicherweise gab es
in Deutschland eine sehr merkwürdige Entwicklung beim
CB-Funk. Je unpopulärer er wurde, umso mehr wurde an
technischen Möglichkeiten zugelassen!
Sahen sich anfänglich
CB-Funker - die an ihrem 12 Kanal 0,5 Watt Funkgerät z.B.
ein Verstärkermikrofon angebastelt hatten schneller vor
Gericht, als das Mikrofon wieder abklemmbar war, umso lockerer
wurde es später.
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12 Kanal AM 0,5 Watt |
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12 Kanal AM und FM 0,5 Watt |
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22 Kanal FM 0,5 Watt zu den 12
Kanal AM + FM (getrennte Geräte) |
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40 Kanäle FM 4 Watt (bzw.
40/12 Kanal mit Kanal 1-40 FM 4 Watt und Kanal 4-15 mit AM 1
Watt) |
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80/12 Kanal FM 4 Watt und AM 1
Watt |
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dann wurde noch zusätzlich
zugelassen: SSB Modulation, Richtantennen und Datenfunk
inkl. Gateways. |
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Seit
Ende 2011 Kanal 1-80 FM, 4 Watt, Kanal 1-40 AM 4 Watt und
Kanal 1-40 USB/LSB (SSB) mit max. 12 Watt Sendeleistung |
Da war er nun, der CB-Funk! Mit
Möglichkeiten, wie man sie 10 Jahre vorher niemals für
möglich (oder das sie jemals erlaubt werden...) gehalten hätte
- aber der Ruf des CB-Funks war runiniert.
Wie oben schon beschrieben, will
und kann ich nicht sagen, wann die genaue Zeitpunkt war. Das mag
alles Ansichtssache sein, Fakt ist aber: Die Beliebtheit wie in
den ersten Jahren nach der Zulassung erreichte der CB-Funk nicht
wieder und wird er vermutlich auch nie wieder tun. |
| Warum ging der
CB-Funk "unter"
Wer die Anfangszeiten im
CB-Funk nicht mitgemacht hat, wird sich kaum vorstellen können,
wie gross das Gedrängel auf den 12 Kanälen war. Verglichen
mit dem Internet ungefähr so, als ob einer Stadt nur 12
Einwahlpunkte zum Internet zur Verfügung stehen würden. Jeder
wollte was sagen, hatte was zu sagen (oder auch nicht), einer
wollte stärker als der andere sein.
Doch warum passierte das
überhaupt?
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Ich glaube, die damaligen
zuständigen Stellen konnten sich den kommenden Ansturm auf
den CB-Funk vorher gar nicht vorstellen. Man ging
wohl eher von einer Art Betriebsfunk in leichter Form
aus und nicht von HOBBY-Funk... |
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Die Menschen wollten
Kommunizieren, ob als Hobby, raus aus der Einsamkeit,
oder aus beruflichen Gründen. |
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Handys und Internet gab es
noch nicht |
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Betriebsfunk war teuer und
exklusiv. Kleinere Firmen und Privatleute brauchten kaum
dran denken. |
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Autotelefone? Tja, wer
hatte schon ein Autotelefon? (B-Netz) Böse Zungen
meinten früher schon mal: Politiker, reiche Geschäftsleute
und Zuhälter könnten sich so etwas wohl nur leisten. (neben den
typischen Fahrzeugen deutscher Edelschmieden, sah man
durchaus schon mal eine 2m Band UKW Funkantenne an
"(AMI) Autos mit 2 Plüschwürfen am Innenspiegel...
:-) " |
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Viele Anwender, viele
unterschiedliche Ansichten und Einsichten auf 12
mickrigen Kanälen? DAS ging NICHT gut! |
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Bald "kannte jeder
mindestens einen", der auf Band nur stören will
und dem Ansehen des CB-Funks nur schaden will (mal ganz
ganz vorsichtig ausgedrückt...) |
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Ernsthafte Kommunikation
war in den Ballungsgebieten oft zur Glückssache
geworden. Störenfriede ohne Ende halfen da noch kräftig
mit. Und die Überreichweiten halfen auch mit,
Kommunikationen fast unmöglich werden zu lassen. |
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Immer mehr Anwender wandten
sich vom CB-Funk ab - teilweise wurde es so schlimm,
dass man leider sagen muss: |
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CB-Funker wurde fast zum
Schimpfwort. |
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Viele wollten einfach auch
nicht mehr als CB-Funker "enttarnt" werden. Einige
verbanden den Begriff "CB-Funker" mit so
ziemlich allen (sozialen) negativen Dingen, die es gibt. |
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Wie weiter oben schon
beschrieben, die Erhöhung der Kanalzahl änderte eigentlich
wenig, ganz besonders von 40 auf 80, denn die kam -
eigentlich viel zu spät... (so 10-20 Jahre... :-) |
Dann gab es da noch
zusätzlich einige Sargnägel:
- Mobilfunk - Mobiles
Telefonieren wurde für immer mehr Menschen bezahlbar!
- Internet, PC und Co - welchem
Hobby haben PC und Internet nicht geschadet??
- Ab 1998 auch verstärkt der
Amateurfunk,
denn: Nicht wenige neue Funkamateure kamen und kommen aus
den Reihen des CB-Funks!! (obwohl das eigentlich vorher auch
so war, trug die neue Genehmigungsklasse 3 (DO) ganz
besonders dazu bei, dass sich viele "alte CB-Funk
Hasen" mit der neuen DO-Prüfung besser arrangieren
konnten und nun den Sprung zum Amateurfunk vollzogen)
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| Von Phönix aus
der Asche, neuen Chancen und warum jetzt alles besser ist...
Es dürfte wohl verständlich
sein, dass der CB-Funk nie mehr die Positionen erreichen wird,
die er in den Anfangszeiten hatte. Neue
Kommunikationsmöglichkeiten, wie Handy und Internet, liessen
und lassen verständlicherweise vielen Anwendern den CB-Funk für
veraltet und unbrauchbar erscheinen.
Doch diesen Hype hat der
CB-Funk nun wohl endgültig hinter sich gelassen. So
ziemlich jeder wer möchte, hat nun (min.) 1 Handy und
Internetzugang und weiss: "Den Trucker da vorne auf der
Autobahn erreiche ich mit CB-Funk schon eher!
 |
Heute stehen genügend Kanäle
zur Verfügung |
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Moderne Geräte bieten
deutlich mehr Komfort und Möglichkeiten, als früher |
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Kein "quälendes
Gedrängel" mehr auf den Kanälen |
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Wesentlich mehr Ruhe und
weniger Störer |
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Länderübergreifende
Zulassungen und Einstellmöglichkeiten an den Geräten. |
Langsam aber sicher kommen
auch Anwender zurück, die wohl vor einigen Jahren nicht im
Traum daran gedacht hätten,
wieder CB-Funk zu machen.
CB-Funk ist und bleibt eben
eine recht unkomplizierte Möglichkeit mit anderen Menschen in
Kontakt zu Treten - und in Deutschland sogar anmelde- und
gebührenfrei.
Und as alleine rechtfertigt schon,
sich (mal
wieder) mehr mit dem guten alten (äh neuen) CB-Funk zu
Beschäftigen.
CB-Funk in Kürze:
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In Deutschland zugelassen 1975 |
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CB-Funk ist im 27 MHz Bereich,
also gerade noch Kurzwelle, die bis 30 MHz geht. |
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Typische Längen: 27
MHz = 11m Band. Lambda 1/4 Antennen = 2,75m Lambda
1/2 ca. 5,5m und Lambda 5/8 rund 7m |
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Es gibt Heimstationen,
Mobilgeräte und Handfunkgeräte |
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Beliebte Trucker-Kanäle: Kanal
9 (27,065 MHz) AM (Deutschland) / Skandinavien eher Kanal 19
FM |
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in Deutschland anmelde- und
gebührenfrei (Stand Erstellung dieser Seite) |
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Es kann auf den
Modulationsarten AM, FM und SSB gesendet werden (u.a.
in Deutschland) |
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Die max. Sendeleistung
beträgt 4 Watt, was in etwa dem UKW Betriebsfunk
vergleichbar ist |
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Die Reichweiten hängen
stark von der Umgebung, den Antennen und den
Gesprächspartnern ab. So ist eine Heimstation zu
Heimstationen Verbindung in aller Regel die stärkste
- und eine Handfunk zu Handfunk Kommunikation fast
immer die schwächste Kombination. |
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CB-Funk klingt in FM
sicherlich am besten, kommt aber nicht ganz an die
Klangqualität von UKW-Funkgeräten heran, was u.a. am
Frequenzbereich und Kanalabstand liegt. |
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Die Reichweiten liegen
zwischen ca. 1 Km (Handfunk zu Handfunk) und schon mal
locker über 50 Km bei günstigen Verbindungen zwischen
Heimstationen. |
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Da CB-Funk noch im
Kurzwellenbereich liegt, sind Überreichweiten durch die
Raumwelle (Bodenwelle = Direktverbindung) nichts
ungewöhnliches. Europaweite und teilweise weltweite
Verbindungen sind dann (theoretisch) möglich. Die
Intensität der Überreichweiten richten sich besonders an
den ca. 11 Jährigen Zyklus der Sonnenflecken. |
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Bei Überreichweiten kann
es zu extrem starken Störungen im Nahbereich durch
ausländische Stationen kommen. |
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CB-Funk gibt es in vielen
Ländern der Erde, die Möglichkeiten sind aber teilweise
sehr unterschiedlich. Die häufigste dürfte wohl 40 Kanal
AM und 4 Watt sein. Nicht in allen Ländern anmelde- und
gebührenfrei. |
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In einigen Ländern ersetzt
CB-Funk auch heute noch teure Betriebsfunkgeräte. |
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CB
Funk jetzt aktuell auf AUTOBAHNEN! (PDF Datei) |
Klangvolle Namen im CB-Funk...
Die nachfolgenden Namen bzw.
Firmen haben es u.a. im CB-Funk zu einem besonders
großen Bekanntheitsgrad gebracht. Nicht alle Firmen (bzw.
Artikel) gibt es
noch, oder beschäftigen sich aktuell mit CB-Funk. (es gab noch
weitaus mehr, sie alle aufzuführen, wäre wohl etwa zu viel..)
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Sommerkamp Funkgeräte |
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Handic Funkgeräte |
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Kaiser Funkgeräte |
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PRESIDENT Funkgeräte |
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MIDLAND Funkgeräte |
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Stabo Funkgeräte |
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Teaberry Stalker
CB-Funkgeräte (USA) |
 |
Superstar CB-Funkgeräte |
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Tuner +3 Standmikrofone /
sowie Turner SSK und M+2U Handmikrofone |
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Avanti AV170 Sigma II
CB-Stationsantenne |
 |
Citystar Lambda 1/2 Wellen
Stationsantenne |
 |
DV-27 Mobilantennen |
 |
hmp CB-Funkantennen |
 |
Shure
526T Standmikrofon |
 |
XF2100 |
 |
XF4012 |
 |
KA9018 |
 |
Sirtel Funkantennen |
 |
Firestik Antennen |
 |
und viele weitere... |
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